Pressemitteilung des dbv vom 23.01.2026

Zum morgigen Welttag der Bildung unterstreicht der Deutsche Bibliotheksverband die Bedeutung von Bibliotheken für den Zugang zu Bildung für alle

Soziale Herkunft entscheidet in Deutschland immer noch über den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Um gerechte Bildungszugänge für alle zu sichern, braucht es öffentliche Orte, die zeitgemäße Lernumgebungen und vielfältige Lernanreize bundesweit verlässlich und niederschwellig bieten.

Anlässlich des Welttags der Bildung am 24.01.2026 sagt Antje Theise, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv): „Noch immer sehen wir, dass der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen maßgeblich vom Einkommen der Eltern abhängt. Diese Abhängigkeit müssen wir endlich stoppen. Wir brauchen daher neben der Schule gut ausgestattete außerschulische Bildungsorte wie Bibliotheken, die den Zugang zu Medien, Informationen und Beratungsangeboten kostenlos ermöglichen. Gemeinsam mit den schulischen und außerschulischen Partnern müssen wir uns noch stärker dafür einsetzen, dass das Recht auf Bildung für alle möglich gemacht wird, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.“

Zum Welttag der Bildung
Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen zu fördern. 2019 hat die UNESCO daher den Welttag der Bildung ins Leben gerufen. Bibliotheken leisten einen wichtigen Beitrag zu allen UN-Nachhaltigkeitszielen – insbesondere zu Ziel 4, der hochwertigen Bildung.

 

Pressekontakt
Kristin Bäßler
Leitung Kommunikation / Pressesprecherin
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