Getragen von der Inititaive kulturelle Integration – einem breiten Bündnis aus Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartnern sowie Bund, Ländern und Kommunen – findet am 21. Mai 2026 erstmals der bundesweite Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" statt. Der Aktionstag schlägt eine Brücke vom UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung am 21. Mai zum Tag des Grundgesetzes am 24. Mai. Am Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" sollen möglichst zahlreiche Aktionen von unterschiedlichen Organisationen, Bündnissen oder auch Einzelpersonen durchgeführt und damit vielfältige Zeichen für den Zusammenhalt in unserer freien und vielfältigen Gesellschaft gesetzt werden.

Auch Bibliotheken sind dazu aufgerufen, sich mit vielfältigen Aktionen an diesem Aktionstag zu beteiligen und so als Orte gelebter kultureller Vielfalt sichtbar und erlebbar zu werden! Auf der Website der Inititaive kulturelle Integration können die Veranstaltungen in einen bundeweiten Veranstaltungskalender eingetragen sowie unterschiedliche Materialien zu deren Berwebung heruntergeladen werden.

Hintergrund

Im November 2001 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. Mai zum "Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung" ausgerufen. Der Welttag soll das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und die Werte kultureller Vielfalt besser verständlich machen. Er hebt den Beitrag von Künstler*innen und Kulturschaffenden zum interkulturellen Dialog und zum harmonischen Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen hervor und macht auf den Zusammenhang zwischen Kultur und Entwicklung aufmerksam. 

Durch den Deutschen Kulturrat wurde seit 2011 jährlich ein Aktionstag anlässlich dieses UNESCO-Welttages ausgerufen. Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen sollten die kulturelle Vielfalt in Deutschland sichtbar machen und ein deutliches Zeichen gegen Kulturabbau setzen. Im Jahr 2016 wurde der Aktionstag von der Initiative "Kultur öffnet Welten" abgelöst. Die Initiative existierte von 2015 bis 2020 als das bundesweit größte Netzwerk für Diversität und Kulturelle Teilhabe – initiiert von Bund, Ländern und Kommunen, künstlerischen Dachverbänden und Zivilgesellschaft inklusive Migrant*innen-Organisationen.