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Desinfektion

Uns erreichten in den letzten Tagen Anfragen, ob das Virus beispielsweise über Bücher übertragen werden kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung  schätzt das Risiko beispielsweise für Spielzeug, Lebensmittel etc. als unwahrscheinlich ein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Einige Fragen, z.B. die, wie mit zurückgegebenen Medien umgegangen werden soll, beschäftigen Bibliotheken überall in der Welt.

England hat beispielsweise folgenden Leitfaden der „COVID-19 Guidance Cell des National Infection Service of Public Health England“ veröffentlicht, der dem englischen Ministerium für Digitales, Kultur, Medien und Sport am 27. März 2020 mitgeteilt wurde. Darin heisst es: 

  • Das Risiko von Büchern, die mit einer Plastikhülle versehen sind, die von einer Person berührt wird, die ein möglicher COVID-19-Fall ist, ist nach 72 Stunden vernachlässigbar.
  • Das Risiko bei Büchern mit Papp-/Papierumschlag ist nach 24 Stunden vernachlässigbar.

Quelle: https://www.cilip.org.uk/news/493378/CILIP-Coronavirus-Information-Service.htm

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Der Weltverband IFLA wiederum hat eine spezielle Internetseite eingerichtet, wo viele weitere Fragen angesprochen werden. Darin heisst es zum Beispiel zum Umgang mit Materialien (Stand: 1.4.2020):

Handhabung von Materialien
"Eine Schlüsselfrage für viele im Bibliotheksbereich betrifft das Infektionsrisiko durch Kontakt mit Materialien, die das Coronavirus tragen. Es ist klar, dass sich unser Verständnis für jeden Aspekt der Verbreitung des Virus noch in einem frühen Stadium befindet, so dass es nicht möglich ist, definitive Ratschläge zu geben, abgesehen von den allgemeinen Empfehlungen, die Hände sauber zu halten und das Gesicht nicht zu berühren.

Es gibt einige neue Forschungsergebnisse (z.B. im New England Journal of Medicine und im Journal of Hospital Infection) über das Überleben des Virus, sowohl in der Luft als auch auf verschiedenen Arten von Oberflächen. Es scheint, dass es auf Kunststoff und Stahl länger und auf Karton oder Kupfer weniger lange überlebt, obwohl diese Tests unter Laborbedingungen durchgeführt wurden und das Infektionsrisiko mit der Zeit abnimmt. Über den jüngsten Coronavirusstamm gibt es nach wie vor nur wenige Beweise, und es scheint, dass normale Reinigungsprozesse einen großen Unterschied machen. Gleichzeitig lautet die allgemeine Empfehlung, Vorsicht walten zu lassen - ein Punkt, der beispielsweise auch von der französischen Regierung aufgegriffen wird.

Wir sind uns bewusst, dass einige Bibliotheken eine Wartezeit für den Umgang mit zurückgegebenen Büchern eingeführt haben, während andere deutlich gemacht haben, dass niemand Bücher zurückgeben soll, bis sich die Dinge wieder normalisieren. Außerhalb des Bibliotheksbereichs - zum Beispiel bei der Post - scheint es keinen Rat für die Handhabung von Papier oder Karton zu geben. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass andere Oberflächen - wie Türgriffe, Tastaturen, Mäuse, Spielzeug, CDs und DVDs oder VR-Headsets - den Virus in sich tragen könnten und deshalb regelmäßig gereinigt werden sollten. Aus diesem Grund hat die englische Gesundheitsbehörde Public Health England vorgeschlagen, dass das Risiko bei Karton nach 24 Stunden und bei Kunststoff nach 72 Stunden als vernachlässigbar gering eingestuft werden kann.

Wo Materialien durch die Verwendung von alkoholischen Gelen oder Reinigungsmaterialien geschädigt werden könnten, sollten grundlegende Hygienemaßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gründliches Waschen der Hände mit Wasser und Seife, Vermeiden von Berührungen des Gesichts und Fernbleiben, wenn Symptome von COVID-19 angezeigt werden. Wie die amerikanische Kongressbibliothek betont, ist die Zeit selbst ein gutes Desinfektionsmittel."

Quelle: https://www.ifla.org/covid-19-and-libraries#understanding

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