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Mittwoch 31.03.21

Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2021 geht an Alexander Maier von der Eßlinger Zeitung

Pressemitteilung des dbv, vdb und BIB

„Engagierte Berichterstattung begleitet den langen
Weg zur neuen Bibliothek“


    
Der mit 7.500 Euro dotierte Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken (Helmut-Sontag-Preis) geht in diesem Jahr an Alexander Maier von der Eßlinger Zeitung. Ausgezeichnet werden seine Artikel zur Erweiterung und Modernisierung der Stadtbücherei Esslingen am Neckar.

In der Jurybegründung heißt es: „In spannend geschriebenen und profund recherchierten Artikeln, Interviews und Kommentaren informiert Alexander Maier seine Leser*innen ganz unmittelbar über aktuelle Entwicklungen der Stadtbücherei Esslingen. Er berichtet von politischen Entscheidungen in Gemeinderatssitzungen und den daraus resultierenden Maßnahmen; er beleuchtet Chancen und Risiken sowohl eines Neubaus als auch der Sanierung des bestehenden Gebäudes; er gibt Einblicke in Bücherei-Konzeptionen und fasst die Wünsche der Bürger*innen an ihre künftige Bibliothek zusammen. Dabei lässt er zahlreiche Beteiligte wie Bibliotheksmitarbeiter*innen, Politiker*innen, Expert*innen sowie Bürger*innen zu Wort kommen, um deren Sicht auf die künftige Esslinger Stadtbücherei zu vermitteln.

Mit seiner engagierten Berichterstattung gibt Alexander Maier einen umfassenden Einblick in demokratische Beteiligungsprozesse sowie politische Strukturen, die für viele Bibliotheken neben der inhaltlichen Ausgestaltung ihrer bibliothekarischen Arbeit wichtig sind – im Spagat zwischen Bedarfen der Bibliotheksnutzer*innen, verwaltungstechnischen Vorgaben und lokalpolitischen Zielen.“

Zum Preisträger

Alexander Maier studierte Germanistik und Geschichte. Seit 1990 gehört er – mit einem Intermezzo beim Rundfunk – der Redaktion der Eßlinger Zeitung
an, wo er sich vor allem mit Kultur, Kommunalpolitik und Kino sowie mit der Arbeit der örtlichen Stadtbücherei befasst.

Preisverleihung
Die Preisverleihung findet nach derzeitigem Stand im Juni im Rahmen des Bibliothekartages 2021 in Bremen statt.


Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken
Der Preis würdigt Publizisten, die das Bibliothekswesen durch herausragende Einzelbeiträge oder durch die Kontinuität sachgerechter Berichterstattung wirkungsvoll gefördert haben. Er wird seit 1987 jährlich verliehen. Die Initiative zur Preisverleihung geht auf die Anregung des ehemaligen dbv-Vorsitzenden Helmut Sontag (1934-1988) zurück. Von 2010 bis 2017 erfolgte die Ausschreibung gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG). Seit 2018 schreiben die bibliothekarischen Verbände Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv), Berufsverband Bibliothek Information e.V. (BIB), und der Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. (VDB) den Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken gemeinsam aus.  Über die Auswahl des Preisträgers entscheidet eine unabhängige Jury aus Vertreter*innen der bibliothekarischen Verbände (BIB, dbv und VDB) sowie von Medien und Verlagen.
Informationen zum Publizistenpreis sowie zu den bisherigen Preisträger*innen gibt es hier.

Deutscher Bibliotheksverband
Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) vertritt mit seinen fast 2.100 Mitgliedern bundesweit über 9.000 Bibliotheken mit 25.000 Beschäftigten und 11 Mio. Nutzer*innen. Sein zentrales Anliegen ist es, Bibliotheken zu stärken, damit sie allen Bürger* freien Zugang zu Informationen ermöglichen. Der Verband setzt sich ein für die Entwicklung innovativer Bibliotheksleistungen für Wissenschaft und Gesellschaft. Als politische Interessensvertretung unterstützt der dbv die Bibliotheken insbesondere auf den Feldern Informationskompetenz und Medienbildung, Leseförderung und bei der Ermöglichung kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe für alle Bürger*innen.
www.bibliotheksverband.de

Pressekontakt
Kristin Bäßler
Leitung Kommunikation / Pressesprecherin
baessler@bibliotheksverband.de
T + 49 (0)30 644 98 99 25