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"The Right to E-Read" / E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!

Der gegenwärtige rechtliche Rahmen und die damit verbundenen Konditionen der Bereitstellung von E-Books und anderen elektronischen Medien in Bibliotheken sind unbefriedigend und führen dazu, dass diese E-Medien dort nicht in dem Maße zugänglich sind, wie es von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Wissensgesellschaft erwartet wird.

Die europaweite Kampagne "The Right to E-Read" soll auf diese Problematik aufmerksam machen. Ins Leben gerufen wurde diese wichtige Initiative von EBLIDA, dem Europäischen Verband der Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsverbände.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) koordiniert ihre Durchführung in Deutschland unter dem Titel "E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!" und bündelt seine vielfältigen eigenen Aktivitäten zum Thema E-Books in der Kampagne.

Der Deutsche Bibliotheksverband setzt sich seit geraumer Zeit dafür ein, dass Öffentliche Bibliotheken E-Books in gleicher Weise allein nach ihren Qualitätskriterien auswählen und ausleihen können wie gedruckte Bücher. Dazu hat er u.a. das Positionspapier „dbv fordert Gleichstellung von gedruckten Büchern und E-Books" veröffentlicht, führt Gespräche mit der Politik auf allen Ebenen, nimmt aktiv an Fachgesprächen und Podiumsdiskussionen teil, hält Vorträge und gibt immer wieder aktualisierte  Pressemitteilungen heraus.

Die europaweite Kampagne "E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht" begann am Welttag des Urheberrechts und des Buches, dem 23. April 2014. Seither setzt sich der Deutsche Bibliotheksverband, zusammen mit seinen europäischen Kollegen, fortlaufend für eine faire und nutzerfreundliche Lizensierung der E-Medien ein. Auf der Basis eines einheitlichen Kampagnenlogos wurde ein Design-Werkzeugkasten bereitgestellt. Darin enthalten sind:

  • Entwürfe für Plakate, Webgrafiken; Postkarten usw.
  • Textbausteine mit Informationen für Nutzer/innen

Der Werkzeugkasten ermöglicht es Bibliotheken, in ihren Räumlichkeiten oder auf ihren Internetseiten auf die Kampagne hinzuweisen, so mit ihren Besucher/innen in einen Dialog über die Problematik zu treten und ihre Unterstützung zu gewinnen.