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Bibliothek des Jahres 2014

ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften


Preisträger 2014 | Preisverleihung | Presse | Jury | Ausschreibung

alle Preisträger


Hamburg. Foto: Sönke Wurr
Kiel. Foto: Lukas Roth
Kiel (Lesesaal). Foto: Stefan Vorbeck
Econbiz App. Foto: Sven Wied

Mit der ZBW wird eine Bibliothek geehrt, die sich den Herausforderungen des technologischen Wandels stellt und ihre exzellenten digitalen Leistungen mit höchster Servicequalität für Forschende, Lehrende und Studierende verbindet. Die Bibliothek beschreitet mit dem Einsatz von sozialen Medien selbstbewusst neue Wege in der Dienstleistung für die Informationsversorgung und geht damit weit über die üblichen Bibliotheksstandards hinaus. Die ZBW ist eine radikal moderne Bibliothek, deren Kunden- und Innovationsorientierung als Vorbild für andere Bibliotheken dienen kann. Ihr Wissen gibt die ZBW an Bibliotheken im In- und Ausland weiter und trägt so zur Weiterentwicklung des gesamten Bibliotheksbereichs bei.

Die ZBW wurde ausgewählt aus einem exzellenten Bewerberfeld von insgesamt acht nominierten Bibliotheken. Alle nominierten Bibliotheken wurden von den Jurymitgliedern nach folgenden Kriterien bewertet: die Qualität und Innovation der bibliothekarischen Arbeit, ihre Zukunftsorientierung, ihre nachhaltige Wirkung, ihre attraktiven Serviceleistungen, ihre medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit, ihr internationales Engagement und ihre lokale, regionale, internationale Vernetzung.

Die ZBW initiierte 2013 den Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0, um disziplinübergreifend  Veränderungen in Forschungs- und Publikationsprozessen durch Soziale Medien zu erforschen. Darüber hinaus wurde eine eigene internationale Forschergruppe zum Thema Science 2.0 eingerichtet, um die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die wissenschaftliche Informationsversorgung zu ergründen und darauf aufbauend neue bibliothekarische Angebote zu entwickeln.

Sämtliche Optimierungen ihrer Angebote erarbeitet die ZBW im engen Kundendialog. Sie konzentriert sich dabei auf die Bereiche Open Access, Publikationsprozesse, Integration heterogener Fachinformationen, Personalisierung von Angeboten und Dienstleistungen in kollaborativen Umgebungen sowie Nutzerforschung und Langzeitarchivierung.

Mit dem Portal EconBiz bietet die ZBW kostenfrei internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformation an. Die internationale Forschung hat darüber einen Zugriff auf rund eine Million freier Online-Dokumente – für den mobilen Gebrauch mit der EconBiz App. Der Open-Access-Publikationsserver EconStor ist mit über 70.000 wirtschaftswissenschaftlichen Dokumenten das größte Repository in Deutschland, das von etwa 250 Einrichtungen zur digitalen Verbreitung ihrer Veröffentlichungen genutzt wird. Die Nachhaltigkeit des Zugangs zu diesen Dokumenten sichert die ZBW durch ihr Engagement im Bereich digitaler Langzeitarchivierung. Neben dem klassischen Textmedium werden zunehmend auch Forschungsdaten in das Tätigkeitsfeld der ZBW integriert.

Kiel (Lesesaal). Foto: Stefan Vorbeck
Open Access