Pressemitteilung des dbv vom 12.10.2026
Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv) veröffentlicht aktuelle Zahlen und Forderungen
Die vom Deutschen Bibliotheksverband nun veröffentlichte Publikation „Bibliotheken 2026“ beleuchtet diese aktuellen Entwicklungen und zeigt auf, warum Bibliotheken gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen unverzichtbar sind: beim Thema Frühkindliche Bildung, der digitalen Teilhabe und beim Zugang digitaler Angebote, beim Gestalten von Begegnungsräumen sowie bei der Vernetzung von digitalen Informationsinfrastrukturen. Voraussetzung dafür ist nicht nur eine verbesserte Finanzsituation der Bibliotheken, sondern auch ihre fachliche Unabhängigkeit.
Zum Erscheinen von „Bibliotheken 2026“ erklärt Dr. Holger Krimmer, Bundesgeschäftsführer des dbv: „Bibliotheken sind Teil der Daseinsvorsorge – sie sind Konstanten, auf die sich die Menschen beim Zugang zu Informationen und Medien verlassen können. Gleichzeitig stehen sie im Spannungsfeld zwischen sinkenden Budgets und wachsender gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei geht es nicht allein um die Finanzierung von Büchern und Medien, Personal und Räumen, sondern auch um die Frage, wie unabhängig Bibliotheken heute agieren können. Denn die unabhängige Kultur- und Bildungsarbeit von Bibliotheken ist ein Indikator für eine freiheitliche Demokratie. Hier ist auch die Politik gefragt!“
Die kostenlose Publikation „Bibliotheken 2026“ kann hier als pdf heruntergeladen werden.
Zum Hintergrund
Einmal im Jahr legt der Deutsche Bibliotheksverband einen Bericht über die aktuellen Zahlen und Themen von Bibliotheken vor. Darin veröffentlicht er auch eine bundesweite Umfrage unter seinen Mitgliedern zur Finanzsituation der Öffentlichen Bibliotheken (pdf-Download).
Pressekontakt
Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Kristin Bäßler
Leitung Kommunikation / Pressesprecherin
baessler@bibliotheksverband.de
Tel. +49 (0)30 / 644 98 99 25