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		<title>Presse</title>
		<link>http://www.bibliotheksverband.de/</link>
		<description>Alle aktuellen Pressemitteilungen des Bibliotheksverbandes</description>
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			<title>Presse</title>
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			<description>Alle aktuellen Pressemitteilungen des Bibliotheksverbandes</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 18 Jan 2012 12:39:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Sommerleseclubs 2011</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/fachgruppen/kommissionen/kinder-und-jugendbibliotheken/aktivitaeten.html</link>
			<description>Eine Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. Das
Netzwerk „Leseclubs im Sommer“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WIPO-Konferenz: Erste Schritte in Richtung internationaler Urheberrechtsregelungen für Bibliotheken</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/wipo-konferenz-erste-schritte-in-richtung-internationaler-urheberrechtsregelungen-fuer-bibliotheken.html</link>
			<description>Pressemitteilung des dbv</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Es war eine Premiere: Erstmals standen Bibliotheken und Archive auf dem Programm des Ständigen Ausschuss für Urheberrecht und verwandte Rechte (Standing Committee on Copyright and Related Rights - SCCR) der Weltorganisation für geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organisation - WIPO). Die Konferenz endete mit der Vereinbarung, dass sich die Delegationen bei der nächsten Sitzung des Ausschusses im Juli 2012 mit Ausnahmeregelungen zugunsten von Bibliotheken und Archiven befassen werden. </b></p>
<p>Diese Ausnahmeregelungen betreffen die folgenden Bereiche: </p><ol><li>Archivierung / Erhaltung </li><li>Vervielfältigung/ Sicherheitskopie </li><li>Pflichtabgabe  </li><li>Entleihrecht </li><li>Parallelimport</li><li>Grenzüberschreitende Nutzung </li><li>Verwaiste Werke, vergriffene Werke, Archivierung von zurückgezogenen Netzpublikationen  </li><li>Haftungsbeschränkungen für Bibliotheken und Archive</li><li>  Technische Schutzmaßnahmen  </li><li>Verhältnis von Schrankenregelungen zu Lizenzverträgen  </li><li>Recht zur Übersetzung </li></ol><p>Die Themen wurden bereits auf Basis der eingereichten Vorschläge der Afrikanischen Gruppe, Brasiliens und Ecuadors diskutiert. Diese Entwürfe nahmen teilweise auch Bezug auf ein gemeinsam von der IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions), der ICA (International Council on Archives) und EIfL (Electronic Information for Libraries) erarbeitetes Hintergrundpapier. Noch bis zum 29.2.2012 können die Delegationen der 184 WIPO Mitgliedstaaten schriftliche Kommentare zu den gesammelten Diskussionsbeiträgen abgeben. Alle Beiträge werden dann im Juli 2012 der Versammlung als „vorläufiges Arbeitspapier“ vorliegen. Die Abschlussnote der Konferenz hält allerdings fest, dass die Form zukünftiger völkerrechtlicher Regeln für Bibliotheken und Archive noch nicht feststeht. Ob diese Kulturinstitutionen mit bindenden völkerrechtlichen Instrumenten rechnen können, ist daher noch ungewiss.  </p>
<p>Drei Tage lang – vom 21. bis 23. November - hatten Repräsentanten der  WIPO-Mitgliedstaaten und Vertreter von Nicht-Regierungsorganisationen, u.a. der IFLA und EIFL, über die Festlegung urheberrechtlicher Ausnahmeregeln für die Einrichtungen des kulturellen Erbes auf völkerrechtlicher Ebene diskutiert. Vom 24. November bis 2.Dezember konzentrierten sie sich dann auf die weiteren auf der Agenda stehenden Themen wie Schrankenregeln für sehbehinderte Menschen und Senderechte.  </p>
<p>Basis für die Gespräche über die Ausnahmeregeln für Bibliotheken und Archive war ein von der Afrikagruppe formulierter Vorschlag für verbindliche Regelungen in diesem Bereich. Ein von der IFLA und EIFL entworfener Formulierungsvorschlag für die verschiedenen Regelungsgegenstände lag den Delegierten zwar nicht als offizielles Dokument vor, wurde ihnen jedoch im Laufe der Sitzung zur Verfügung gestellt und so zum Gegenstand der Gespräche. Vertreter von IFLA und EIFL hatten Gelegenheit, ausführlich Stellung zu nehmen.</p>
<p>  Bisher gibt es für Bibliotheken, Archive und ihre Nutzer in den internationalen Regelwerken – wie z.B. dem World Copyright Treaty – keine speziellen Regelungen. Zum Hintergrund: Die in den völkerrechtlichen Urheberrechtsverträgen enthaltenen Regelungen sind bisher im Wesentlichen nur insoweit verbindlich von den Unterzeichner-Staaten umzusetzen, als sie den Schutz der Urheber betreffen. Schranken zugunsten der Allgemeinheit dürfen die einzelnen Mitgliedstaaten oder die EU nur in den Grenzen des sogenannten 3-Stufen-Tests einführen. </p>
<p> Am zweiten Sitzungstag hatten die USA noch ein „Statement of Principles“ eingereicht. Textvorschläge Brasiliens und Ecuadors lagen am zweiten Tag ebenfalls vor. Nachdem die Teilnehmer die ersten eineinhalb Tage mit der Klärung von Verfahrensfragen verbracht hatten, machte der Vorsitzende der Versammlung, Manuel Guerra Zamarro aus Mexiko, Druck und forderte zu einer Ordnung der zu besprechenden Regelungsbereiche auf. </p>
<p>Auf Basis einer Konkordanz der vorliegenden Vorschläge Afrikas, der USA, Brasiliens und Ecuadors wurden am dritten Sitzungstag die zu regelnden Themen identifiziert und diskutiert. Vorab hatte der Präsident allerdings schon das weitere Verfahren festgelegt: Bis Freitag, den 25.November, durften sich die Mitgliedstaaten zu den Textvorschlägen in den verschiedenen Regelungsbereichen äußern.  </p>
<p><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) </b></p>
<p>Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehören auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien. </p>
<p><b>Kontakt:  Deutscher Bibliotheksverband e.V.</b> </p>
<p>Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99 12<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,fdxBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >dbv<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a><br /><a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" >http://www.bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksportal.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 18:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Treffpunkt Bibliothek 2011 Pressemitteilung &quot;Abschlussveranstaltung&quot;</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/pressemitteilung-abschlussveranstaltung.html</link>
			<description>Pressemitteilung des dbv</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Unsere Bibliotheken haben in der bundesweiten Bibliothekswoche in fast 5.000 Veranstaltungen ihre „Schätze“ präsentiert. Über eine halbe Million Menschen haben in dieser Woche das vielfältige Lern-, Informations- und Freizeitangebot von Bibliotheken genutzt. Diese hohe Wertschätzung verträgt sich nicht mit der Sparpolitik von Ländern und Kommunen. Bibliotheken müssen ausgebaut und nicht eingespart werden.“<br />Monika Ziller, Vorsitzende des dbv</p>
<p>Bundesweite Bibliothekswoche zum vierten Mal ein großer Erfolg</p>
<p><b>5.000 Veranstaltungen, 20.000 Stunden Programm, 500.000 Bibliotheksbesucher</b></p>
<p><b>Am heutigen Montag geht die bundesweite Kampagne „Treffpunkt Bibliothek“ mit der Verleihung der Karl-Preusker-Medaille 2011 an Bundespräsident a.D. Horst Köhler im sächsischen Großenhain zu Ende. Die Auszeichnung erinnert an Karl Benjamin Preusker, der dort 1828 eine Schulbibliothek gründete, aus der wenig später die erste öffentliche Bibliothek in Deutschland hervorging.</b></p>
<p>Beginn der Aktionswoche, die bereits zum vierten Mal in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, war der „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober, an dem die „Bibliothek des Jahres“ gekürt wurde. In diesem Jahr erhielt die Anton-Saefkow-Bibliothek in Berlin-Lichtenberg die mit 30.000 € dotierte Auszeichnung der Zeit-Stiftung Ebelin und Grd Bucerius und des Deutschen Bibliotheksverbandes.</p>
<p>Unter dem Motto „Schätze“ beteiligten sich über tausend Bibliotheken aus ganz Deutschland mit nahezu 5.000 Veranstaltungen an der Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“. Der diesjährige Schwerpunkt wies bei weitem nicht nur auf bibliophile Raritäten oder ehrwürdige Bibliotheksbauten hin, sondern war vor allem auch Anlass für zahlreiche Führungen, Gespräche, Lange Nächte, Lesungen und abwechslungsreiche Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Fokus der Veranstaltungen standen die Aktivitäten der Bibliotheken im Bereich Lese-, Medien- und Informationskompetenz. Vielfach widmeten sich die Präsentationen den Neuen Medien und der Digitalisierung von wertvollen historischen Bibliotheksbeständen. Das Programmangebot umfasste während der Aktionswoche rund 20.000 Stunden, welches von insgesamt 500.000 Bibliotheksbesuchern genutzt wurde.</p>
<p>Im Vorfeld von „Treffpunkt Bibliothek“ präsentierte der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) zum zweiten Mal den „Bericht zur Lage der Bibliotheken“. Der Report beleuchtet die unbefriedigende finanzielle Entwicklung seit der ersten bundesweiten Erhebung im letzten Jahr und die gleichzeitig wachsende Bedeutung der Bibliotheken als kommunaler oder wissenschaftlicher Treffpunkt. Gefordert wird eine bundesweite Aufstockung der Mittel, damit Bibliotheken in die Lage versetzt werden, ihrem Bildungsauftrag auch mit einer angemessenen Finanzausstattung nachkommen zu können.</p>
<p>Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind mehr als 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands mit ca. 25.000 Beschäftigten zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit über 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Lesens und des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information. </p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 10:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Treffpunkt Bibliothek 2011 – Zur Lage der Bibliotheken in Thüringen</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/treffpunkt-bibliothek-2011-zur-lage-der-bibliotheken-in-thueringen.html</link>
			<description>Pressemitteilung des LV Thüringen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum vierten Mal starten Bibliotheken in ganz Deutschland in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) eine einwöchige bundesweite Aktionswoche unter dem Motto &quot;Treffpunkt Bibliothek - Information hat viele Gesichter&quot;.</p>
<p>In der Woche vom 24. - 31. Oktober 2011 präsentieren sich die Bibliotheken gemeinsam in der Öffentlichkeit als Partner für Medien- und Informationskompetenz sowie für Bildung und Weiterbildung: mit Lesungen, Ausstellungen, Workshops, Events, Bibliotheksnächten und vielen weiteren Aktionen und Vorstellungen von Serviceangeboten.</p>
<p>&quot;Treffpunkt Bibliothek&quot; wird in Thüringen vom Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur und von der Sparkassen – Kulturstiftung Hessen Thüringen großzügig unterstützt.</p>
<p><b>Bildungsauftrag</b><br />Im Thüringer Bibliotheksgesetz wird in Artikel 1, § 3 dazu festgestellt: „Bibliotheken sind Bildungseinrichtungen und als solche Partner für lebenslanges Lernen. Sie sind Orte der Wissenschaft, der Begegnung und der Kommunikation. Sie fördern Wissen und gesellschaftliche Integration und stärken die Lese-, Informations- und Medienkompetenz ihrer Nutzer durch geeignete Maßnahmen sowie durch die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.“ Innovative Projekte und Maßnahmen zur Qualitätssicherung werden dazu in den Öffentlichen Bibliotheken im Rahmen der Bibliotheksentwicklungsplanung erarbeitet (Thüringer Bibliotheksgesetz, Artikel 1, § 5). In Thüringer Öffentlichen Bibliotheken wurden seit dem Jahr 2009 dazu  sowohl individuelle Bibliotheksentwicklungskonzepte als auch in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur, dem Landesverband Thüringen im DBV und der Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken ein Bibliotheksenwicklungsplan erarbeitet, der im Entwurf vorliegt , mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt wurde und in zentralen Punkten in das Kulturkonzept des Freistaats Thüringen einfließen wird.</p>
<p><b>Der Kommunikations- und Lernort Bibliothek – Chancen und Gefährdungen</b><br />Ihrem Selbstverständnis, ihrem Aufgabenspektrum und ihrem Auftrag nach sind Bibliotheken, in unter-schiedlich starker Ausprägung und Ausrichtung, Bildungseinrichtungen, Orte des selbständigen Ler-nens und Arbeitens und als solche von großer gesellschaftlicher Bedeutung für Bildung, Forschung, Kultur und Freizeit. Sie sind die am stärksten genutzten Kultur- und Bildungseinrichtungen im Freistaat Thüringen und nehmen eine einzigartige und unverzichtbare Brückenfunktion wahr. Steigende Nut-zungs- und Besucherzahlen belegen das nachdrücklich. </p>
<p><b>Treffpunkt Bibliothek in Thüringen – Veranstaltungen, Events, Ausstellungen und mehr</b><br />Die Aktionswoche wird in Thüringen von mehr als 200 Bibliotheken aller Sparten getragen. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm demonstrieren Bibliotheken einmal konzentriert in diesem Zeit-raum ihr Leistungsspektrum und ihren Service bei der Vermittlung von Wissen und Information, von Angeboten zur Leseförderung, zum Erwerb von Medien- und Informationskompetenz. Derzeit sind ca. 170 Veranstaltungen im <a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/" target="_blank" class="extern" >zentralen Veranstaltungskalender</a>  gelistet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Bibliotheken im Wandel – Bibliotheken unter Druck</b><br /> Bibliotheken sind weltweit Teil eines gravierenden Wandels. Sie sind Teil der sich immer schneller verändernden Informationsgesellschaft und des technologischen Wandels. „Die neuen Medien sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags – und dass die fortschreitende  Digitalisierung unser Leben rasant verändert, zeigt sich auch in den Bibliotheken. Wo noch vor wenigen Jahr das Buch das vorherrschende Medium war, finden sich heute CDs, DVDs, Internet-Zugänge und Online-Kataloge. Die Arbeitsplätze der Bibliothekare verändern sich rapide, die Besucher entdecken vielerorts neue Welten.“ (Bericht zur Lage der Bibliotheken 2011. Hrsg. DBV Bundesvorstand, S. 2)</p>
<p>Aus diesem Zusammenhang ergibt sich für die Thüringer Bibliotheken die Frage, in welchem Umfang sie bereits diesen Wandel durch digitale virtuelle Bestände und Serviceleistungen mitgestalten und diese ihren Nutzern anbieten können.</p>
<p>In den öffentlichen Bibliotheken ist die Bilanz ernüchternd. Bislang nur 14 Bibliotheken verfügen gegenwärtig über einen Onlinekatalog, eine wichtige Voraussetzung dafür, Onlinedienstleistungen für die Nutzer der Bibliotheken überhaupt anbieten zu können. Noch weniger Bibliotheken verfügen über eigene Websites mit aktuellen Angeboten und einem Informationsmehrwert für ihre Nutzer. Moderne IT-Lösungen fehlen vielerorts. Das Angebot und die Einbindung virtueller Medien zum Download ist  bisher nur in11 Thüringer Öffentlichen Bibliotheken im Rahmen des Verbundes Thuebibnet möglich. Dieser Online-Verbund ist ein Modell, nach dem Öffentliche Bibliotheken zukünftig vernetzt arbeiten könnten.  In den Thesen zum Entwurf eines Kulturkonzepts des Freistaates Thüringen fordert der DBV-Landesverband:<br /> „Öffentliche Bibliotheken sind als Informationsdienstleister untereinander räumlich wie virtuell vernetzt und verfügen über ein effektiv arbeitendes flächendeckendes System von ortsfesten oder mobilen Einrichtungen. Dazu <i>bilden</i> sie <i>im ländlichen Raum</i> und in Zusammenarbeit mit den Mittelpunktbibliotheken <i>Verbünde</i> zur Versorgung der Einwohner mit Informationen, Wissen und bibliothekarischen Dienstleistungen. Durch die Bereitstellung von Zugängen zu weltweiten Datennetzen und deren Vermittlung schaffen sie die Grundlage für Medienkompetenz und Teilhabe. Unverzichtbare Voraussetzung hierfür ist eine zeitgemäße und ausgebaute technische Infrastruktur.“</p>
<p>Die Wissenschaftlichen Bibliotheken Thüringens sind mit der immer umfangreicheren Einbindung virtueller Quellen, der immer stärkeren digitalen Vernetzung der Einrichtungen, der Digitalisierung ihrer Bestände und dem Ausbau entsprechender Dienstleistungen auf einem guten Weg. In den zitierten Thesen des DBV-Landesverbandes wird dazu jedoch festgestellt: <br /> „Neben der Bereitstellung der Literatur und anderer Informationsmedien sind im Hochschulgesetz die Bereitstel-lung einer Infrastruktur für das elektronische Publizieren sowie der Aufbau digitaler Bibliotheken ausdrücklich als Aufgabe der Hochschulbibliotheken benannt und unter anderem nach einer zentralen Finanzierung konsortionaler elektronischer Produkte wie auch der Sicherung der technischen Infrastruktur der Digitalisierung gefragt.“</p>
<p><b> Die Finanzsituation Thüringer Bibliotheken</b><br /> In der Auswertung der Erhebung des DBV zur finanziellen Lage der Bibliotheken wird dazu generell festgestellt, dass Mittelkürzung in der Hälfte aller Bibliotheken steigenden Anforderungen gegenüber stehen.</p>
<p>Für Thüringen bedeutet das für die Öffentlichen Bibliotheken: In 32 % der Bibliotheken greifen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung bereits bzw. waren zum Zeitpunkt der Befragung im Frühsommer geplant.  Das spiegelt sich vor allem wider in globalen Haushaltssperren in 21 %, im Sinken des Gesamtbudgets in  31,6 %, in der Reduzierung der Personalstellen und des Budgets in 32 % und besonders dramatisch in der Re-duzierung des Medienetats um mehr als 10 % in 31,6 %, Angebotsreduzierungen in  24 % und Reduzierung der Öffnungszeiten in 17 % der befragten Bibliotheken.</p>
<p>Den Herausforderungen der Informationsgesellschaft und des demographischen Wandels werden die Öffentlichen Bibliotheken als Orte der Bildung, der Information und Kommunikation in Thüringen unter diesen Voraussetzungen nicht gerecht werden können. Gut ausgestattete Bibliotheken können heute auf steigende Nutzer- und Besucherzahlen verweisen. Problematisch ist für diese Sparte des Thüringer Bibliothekswesens aber vor allem die Kleinteiligkeit der Kommunen und der fortschreitende Bevölkerungsrückgang.  Mehr als 500.000 Thüringer haben derzeit keinen unmittelbaren Zugang zu einer Öffentlichen Bibliothek.  In 13 Kommunen mit mehr als 5.000 Einwohner gibt es keine hauptamtlich geleitete Öffentliche Bibliothek. Im Entwurf eines Bibliotheksentwicklungsplans für die Öffentlichen Bibliotheken Thüringens schlägt der DBV-Landesverband Thüringen daher die Gründung von Zweckverbünden für die Versorgung der Einwohner im ländlichen Raum vor. Erfolgreiche Beispiele dafür könnten die Fusion der Stadtbibliothek Apolda mit der Fahr-bibliothek des Landkreises Weimarer Land und die bis um das Jahr 2000 existierenden 7 Fahrbibliotheken in verschiedenen Landkreisen und der Stadt Erfurt sein. Diese Form der Öffentlichen Bibliothek gibt es heute nur noch im Landkreis Weimarer Land und in der Stadt Erfurt. </p>
<p>Die finanzielle Situation der Thüringer wissenschaftlichen Bibliotheken ist sehr differenziert zu sehen. Nach Einführung des Globalhaushaltes für die Hochschulen des Freistaates 2003 entscheidet jede Hochschule, wie viele Mittel sie für die eigene Bibliothek zur Verfügung stellt. So schwankt die Mittelausstattung von Jahr zu Jahr und von Hochschule zu Hochschule. Damit ist keine Planungssicherheit gegeben. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Haushaltsmittel für die Hochschulbibliotheken generell geringer wer-den, die Kosten für gedruckte oder elektronische Literatur und Informationen aber stetig steigen.</p>
<p>Damit Bibliotheken auch in Zukunft vielfältigen Angebote zum lebenslangen Lernen machen können, verlässliche Bildungspartner und wichtige Bestandteile der Bildungsinfrastruktur von Städten und Gemeinden sein können,  fordert der Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband Politiker und Träger der Bibliotheken zu einer kontinuierlichen, verlässlichen Förderung und der Unterstützung von Kooperationen und Vernetzungen mit anderen Bildungseinrichtungen auf,  um die Bibliotheksangebote auf allen Ebenen zu stärken. Von einem erfolgreichen Wandel der Bibliotheken, gerade im digitalen Zeitalter, hängt nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit  der Institution selbst als auch die Lebensqualität, Chancengerechtigkeit für die hier lebenden Menschen und auch die Wettbewerbsfähigkeit wissenschaftlicher Institutionen und Gemeinwesen ab.</p>
<p><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)</b> <br /> Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Grössenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.</p>
<p><b> Kontakt:  Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br /> </b>Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin<br /><b>Tel.:</b> 0 30/644 98 99 12<b><br />E-Mail: </b><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,fdxBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >dbv<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a><a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" ><br /><br />http://www.bibliotheksverband.de</a><br /> <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksportal.de</a><b><b><b></b></b></b></p>
<p><b><b><b>Kontakt: Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V.<br /> </b></b></b>Dr. Annette Kasper, Vorsitzende<br /><b>Tel.:</b> 03641/498150<br /> <b>E-Mail:</b> <a href="http://www.bibliotheksportal.de" target="_blank" class="mail" >annette.kasper@jena.de</a><br /><br /><a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksverband.de/</a></p>]]></content:encoded>
			<category>LV Thüringen</category>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktionswoche &quot;Treffpunkt Bibliothek&quot; startet mit Preisverleihung &quot;Bibliothek des Jahres&quot; in Berlin</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/aktionswoche-treffpunkt-bibliothek-startet-mit-preisverleihung-bibliothek-des-jahres-in-berlin.html</link>
			<description>Am 24. Oktober, dem &quot;Tag der Bibliotheken&quot;, startet zum vierten Mal die vom...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <b>Unter dem thematischen Schwerpunkt „Schätze“ werden bis zum 31. Oktober nahezu 4.500 Veranstaltungen auf die attraktiven Angebote und Dienstleistungen der Bibliotheken aufmerksam machen. Den offiziellen Auftakt bildet ein Festakt in Berlin, wo die Anton-Saefkow-Bibliothek in Lichtenberg mit dem einzigen nationalen Bibliothekspreis geehrt wird. Die mit 30.000 € dotierte Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ wird zum zwölften Mal vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius vergeben. </b></p>
<p>Um den begehrten Preis bewarben sich in diesem Jahr 17 Bibliotheken. Die Jury, der auch Vertreter der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz angehören, überzeugte insbesondere das ganzheitliche Konzept der <b>Anton-Saefkow-Bibliothek</b>. Die Stadtteilbibliothek in Lichtenberg hat sich als verlässlicher Netzwerkpartner in einer Vielzahl von Bildungs- und Freizeitstätten profiliert. In diesem Bürgerinformationszentrum gibt es auch Sprechstunden und Veranstaltungen, die die Bezirksbürgermeisterin, das mobile Bürgeramt, das Gesundheitsamt, die Verbraucherzentrale, die Mietergemeinschaft oder die Volkshochschule durchführen. Die bibliothekarischen Angebote – vor allem auch in der Leseförderung – werden in enger Zusammenarbeit mit Vertretern des Stadtteilzentrums, den Wohnungsbaugesellschaften, den Schulen, den Jugend- und Senioreneinrichtungen, den Gewerbetreibenden, Politikern und Bürgervereinen entwickelt. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die große soziale Unterschiedlichkeit der Bewohner dar, die die Bibliothek aktiv aufgreift und meistert. Vorbildlich ist z.B. ihr Beitrag zur Integration russischsprachiger Migrationsgruppen durch die Beschäftigung einer russischsprachigen Bibliothekarin. Die tagtägliche Leistung der stark kundenorientierten und engagierten Bibliotheksmitarbeiterinnen beweist, dass klassische Bildungsarbeit letztlich immer an den Bedürfnissen der Bürger orientiert ist und so entscheidend zu einer guten Lebens- und Wohnqualität im Stadtteil beiträgt. </p>
<p>Das Engagement der Anton-Saefkow-Bibliothek ist beispielgebend für die <b>Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“</b>, die an diesem Tag startet und die attraktiven Angebote und Dienstleistungen der Bibliotheken bundesweit vorstellt. Zu den Zielen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kampagne sagte Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan: „<i>Im Rahmen der Allianz für Bildung engagiert sich der Deutsche Bibliotheksverband dafür, dass noch mehr Kinder, Jugendliche und Eltern von Bildungsangeboten für mehr Lese-, Medien- und Informationskompetenz profitieren können. In der ‚Aktionswoche Treffpunkt Bibliothek‘ werden diese Aktivitäten in ihrer ganzen Vielfalt sichtbar. Außerschulische Bildungsangebote wie diese sind wertvoll, weil hier entscheidende Weichen für den Bildungserfolg gestellt werden.</i>“ </p>
<p>Hintergrundinformationen und Programm unter <a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Koordination:</b><br />Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br />Bundesgeschäftsstelle<br />Barbara Schleihagen / Brigitta Wühr<br />Straße des 17. Juni 114<br />10623 Berlin<br /><a href="../" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a><br /><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a></p>
<p><b>Medienarbeit:</b><br />Celia Solf / Stefan Hirtz /Damaris Schmitz<br />Marienburger Str. 16<br />10405 Berlin<br />Fon: 030 / 440 10 720<br />Fax: 030 / 440 10 684<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ocknBctvghcmv/dgtnkp0fg');" class="mail" >mail<span>&#064;</span>artefakt-berlin.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer &quot;Bericht zur Lage der Bibliotheken&quot;: Mittelkürzungen in der Hälfte aller Bibliotheken stehen steigenden Anforderungen gegenüber</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/neuer-bericht-zur-lage-der-bibliotheken-mittelkuerzungen-in-der-haelfte-aller-bibliotheken-stehen.html</link>
			<description>Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <b>Die Hälfte aller Hochschulbibliotheken müssen jetzt oder in den nächsten Monaten Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung hinnehmen; das trifft auch auf die öffentlichen Bibliotheken zu. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. von Mai bis Juli 2011 unter seinen 1.304 hauptamtlich geführten öffentlichen Bibliotheken und 251 wissenschaftlichen Bibliotheken. Am 20. Oktober stellt der dbv diese und weitere Ergebnisse des neuen „Berichts zur Lage der Bibliotheken“ in der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen vor. &nbsp; </b></p>
<p>Besonders stark treffen die Kürzungen die kommunalen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen mit 53% (Vorjahr: 45%), Sachsen-Anhalt mit 45% (Vorjahr: 27%) und Baden-Württemberg mit 44% (Vorjahr 50%). Es gibt keine Entwarnung: Die aktuelle Situation der kommunalen Bibliotheken hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verbessert, der allgemeine positive Trend schlägt sich nicht ausreichend nieder. Ausgesprochen ernst ist die Lage in Städten mit über 100.000 Einwohnern, in denen nach wie vor mehr als zwei Drittel der Bibliotheken Sparmaßnahmen hinnehmen müssen. Der Bibliotheksverband beobachtet mit goßer Sorge, dass die Spirale sich immer weiter nach unten bewegt. &nbsp; </p>
<p>Was bedeuten die Kürzungen? Ein Viertel aller befragten öffentlichen Bibliotheken verfügt nur über einen reduzierten Medienetat (Vorjahr: 37%), ebenfalls ein Viertel muß das Angebot im Veranstaltungsbereich reduzieren und 8% die Öffnungszeiten kürzen. Ebenso viele verzichten auf bereits geplante Projekte, wie Baumaßnahmen oder technische Erneuerungen (Vorjahr: 13%). 20 Bibliotheken müssen womöglich Zweigstellen oder Abteilungen schließen, in 15 Systemen wird die Umwandlung in ehrenamtliche Zweigstellen geplant. Ca. 10% aller Bibliotheken haben bereits eine dauerhafte Stellenstreichung oder eine Reduktion des Personaletats hinnehmen müssen; ebenso vielen steht dies bevor. In Städten über 100.000 EW mussten in diesem Jahr bereits 37% der Bibliotheken Stellen streichen, in weiteren 21% steht dies an (Vorjahr zusammen 62,6%). &nbsp; </p>
<p>Was geschieht bei den wissenschaftlichen Bibliotheken? Während die Hochschulen über alle Erwartungen hinaus von mehr als 500.000 Studienanfängern (Vorjahr: 445.000) überrannt werden, berichten 41% aller befragten Einrichtungen über bereits erfolgte oder fest geplante Kürzungen der Zuweisungen. 13% haben dauerhafte Stellenstreichungen hinnehmen müssen, bei ebenso vielen steht dies bevor. Fast ein Drittel (29%) muss mit einem verminderten Erwerbungsetat auskommen. Bei 27 Bibliotheken (15%) sinkt er sogar um mehr als 10%. Die Kürzungen betreffen - neben dem verringerten Medienetat - in erster Linie die Weiterentwicklung von Dienstleistungen und Angeboten: 16% der Bibliotheken verzichten auf bereits geplante Projekte wie Baumaßnahmen oder EDV-Entwicklungen, 10% müssen spezielle Angebote wie Schulungen oder Veranstaltungen reduzieren und 5% der befragten Bibliotheken reduzieren ihre Öffnungsstunden. &nbsp; </p>
<p>Der „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ klärt aber aber nicht nur über die erschreckende Situation an Hochschulbibliotheken und die unbefriedigende finanzielle Entwicklung bei den kommunalen Bibliotheken seit der ersten bundesweiten Erhebung im letzten Jahr auf. Erstmals fokussiert eine Landkarte die Gemeinden Deutschlands mit über 5.000 Einwohnern, die keine hauptamtlich geleitete Bibliothek besitzen. Besonders die reicheren Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen schneiden dabei nicht gut ab. &nbsp; </p>
<p>Die Zahl der bisher digitalisierten Bestände in den wissenschaftlichen Bibliotheken verdeutlicht die dringend notwendige Aufstockung der Finanzmittel für die Digitalisierung. Von den 600.000 Buchtiteln des 18. Jahrhunderts sind erst 40.000 Buchtitel in digitaler Form zugänglich. Der dbv fordert, dass in den Jahren 2012 bis 2016 ein zusätzlicher Betrag von 10 Mio. Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellt wird, um jährlich weitere 200.000 Titel zu digitalisieren. Diese Forderung unterstützen mittlerweile die meisten Parteien im Bundestag. Daneben müssen weiterhin die regionalen Förderprogramme und die Koordinierungsaktivitäten der Länder durchgeführt werden. &nbsp; </p>
<p>Die wachsende Bedeutung der öffentlichen Bibliothek als Treffpunkt zeigt sich besonders augenfällig bei der Akzeptanz von Bibliotheksneubauten: So kletterte die Besucherzahl der Stadtbibliothek Chemnitz in den sechs Jahren nach dem Umzug in ein attraktives Gebäude von 400.000 auf 727.000 Besucher. Aber auch von zuhause aus möchten die Bibliothekskunden Zugriff haben: Die neuen 24/7 Angebote von e-books und anderen Download-Medien in ca. 300 besonders innovativen öffentlichen Bibliotheken zeigen, dass auch hier eine flächendeckende digitale Perspektive benötigt wird, damit das System des freien Zugangs zu Informationen in allen Medienformaten nicht in Frage gestellt wird. Bibliotheken müssen finanziell in die Lage versetzt werden, die dafür nötigen Investitionen zu tätigen. &nbsp; </p>
<p>Die Zahl der funktionalen Analphabeten mit 7,5 Millionen Menschen (LEO Studie 2011), das schlechte Abschneiden bei der Lesekompetenz (PISA Studie 2010 und OECD Bericht 2011) und die mangelnde flächendeckende Ausstattung mit guten öffentlichen Bibliotheken sind Signale, die in die gleiche Richtung weisen: Der Ausbau von speziellen Bibliotheksangeboten für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche und die Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz gewinnen im Kontext der notwendigen Förderung von Lesefähigkeit besondere Bedeutung. &nbsp; </p>
<p>Bibliotheken sind mit ihren vielfältigen Angeboten zum lebenslangen Lernen wichtiger Bestandteil der Bildungsinfrastruktur von Städten und Gemeinden. Angesichts der im Koalitionsvertrag postulierten „Bildungsrepublik Deutschland“ fordert der Deutsche Bibliotheksverband alle Politiker auf, sich weiteren Kürzungen im Bibliotheksbereich entschieden zu verweigern. Stattdessen soll durch Bibliotheksgesetze in den Bundesländern, durch Bibliotheksentwicklungspläne und durch die konsequente Förderung von Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen das Bibliotheksangebot in den Städten und Gemeinden gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen mit Nachdruck gestärkt werden. </p>
<p>„Eine Bildungsrepublik ohne ein gut ausgebautes und finanziell gesichertes Bibliothekswesen bleibt eine leere Hülse“, so Monika Ziller, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands. „Als für jedermann zugängliche Einrichtungen können Bibliotheken bei der Integration von Bildungsbenachteiligten genauso viel leisten wie bei der Unterstützung von Exzellenzhochschulen, vorausgesetzt, sie sind in der Fläche gut vertreten und adäquat ausgestattet. Hier gibt es noch viel zu tun.“ &nbsp; </p>
<p><b>Link:</b><br />Bericht zur Lage der Bibliotheken 2011<br /><a href="dbv/themen/bericht-zur-lage-der-bibliotheken.html" >http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/bericht-zur-lage-der-bibliotheken.html</a></p>
<p><br /><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) </b><br />Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind mehr als 2.000 Bibliotheken mit ca. 25.000 Beschäftigten aller Sparten und Grössenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien. &nbsp; </p>
<p><b>Kontakt: Deutscher Bibliotheksverband e.V. </b><br />Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99 12 <br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,uejngkjcigpBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >schleihagen<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a> <br /><a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a>, &nbsp;<a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksportal.de</a>,&nbsp; <a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 11:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bibliotheken sind Schätze der Menschheit</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/bibliotheken-sind-schaetze-der-menschheit-am-24-oktober-startet-die-einwoechige-bibliothekskampag.html</link>
			<description>Mit weit mehr als 4.000 Veranstaltungen zeigen die Bibliotheken vom 24. bis 31. Oktober in ganz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Zum vierten Mal starten Bibliotheken in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) eine einwöchige bundesweite Aktions­woche unter dem Motto „Treffpunkt Bibliothek“. Der diesjährige Schwerpunkt „Schätze“ weist nicht nur auf bibliophile Raritäten und ehrwürdige Bibliotheksbauten hin, sondern ist gleichzeitig ganz aktuell zu verstehen. Im Fokus der zahlreichen Veranstaltungen stehen die Aktivitäten der Bibliotheksarbeit im Bereich Lese-, Medien- und Informationskompetenz, die einen unbezahlbaren Schatz unserer Bildungsgesellschaft darstellen. Durch Digitalisierung werden zudem Schätze bewahrt und über Bibliotheken zugänglich gemacht, die sonst verloren gingen.</b> </p>
<p>Einblicke mit Führungen durch ihre Schatzkammern bieten u.a. die Bibliotheken im Museum für Völkerkunde <b>Hamburg</b> und im Deutschen Museum <b>München</b>, die Kunstbibliothek der Staatlichen Kunstsammlungen <b>Dresden</b> und die Bibliothek der Universität der Künste <b>Berlin</b>. Literarische Kostbarkeiten präsentiert auch die Stadt- und Landesbibliothek <b>Dortmund</b>. Und in <b>Ansbach</b> werden besonders pracht­volle Bände aus der Bibliothek der Markgrafen ausgestellt. Die Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain <b>Wiesbaden</b> ermöglicht Einblicke in die faszinierende Welt der alten Bücher, und die Universitätsbibliothek <b>Wuppertal</b> öffnet ihr Rara-Magazin. Die Stadtbibliothek <b>Heilbronn</b> zeigt unterdessen Kuriositäten, Kleinode und Besonderheiten, die im alltäglichen Betrieb nur selten entdeckt werden. Die von der Stiftung Buchkunst prämierten „schönsten Bücher“ zeigt die Stadtbiblio­thek <b>Osnabrück</b> und eine große Auswahl an ausleihbaren Kunstschätzen die Artothek der Stadtbibliothek <b>Ditzingen</b>. </p>
<p>Prominenten Besuch erwartet die Universitätsbibliothek <b>München</b>, wo Hans-Jochen Vogel die frühkarolingische „Lex Baiuvariorum“ vorstellen wird und der Starkoch Eckart Witzigmann das älteste deutschsprachige Kochbuch. Von Persön­lichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft ausgewählte Biblio­theksschätze sind Thema einer Fotoausstellung, die u.a. Wim Wenders, Alice Schwarzer oder Günter Jauch mit ihrem Lieblingsstück aus den Sondersammlungen in der Staatsbibliothek zu <b>Berlin</b> zeigt. </p>
<p>Die Stadtbibliothek <b>Chemnitz</b> präsentiert wertvolle historische Schriften zum vor­sichtigen Anfassen und „virtuellen Stöbern“: Mit ihrem 2011 begonnenen Digitali­sierungsprojekt steht der Bestand von 6.200 bibliophilen Schätzen allen Interes­senten vor allem auch über das Internet zur Verfügung. Die Vorzüge digitaler Bibli­otheken mit ihren Bestellmöglichkeiten der Fernleihe, dem Download-Service Muensterload.de und umfangreichen Online-Recherchemöglichkeiten werden u.a. in der Stadtbibliothek <b>Rheine</b> vorgestellt. Auch in der Stadtbücherei <b>Emmerich am Rhein</b> heißt es „Schätze heben“, wenn mit der Lexikonsuche online die Recher­chemöglichkeiten in Brockhaus und Munzinger Archiv vorgestellt werden.</p>
<p> <b>Literarische Schatzsuchen</b> für Kinder und Erwachsene in festen und fahrenden Bibliotheken gibt es unter anderem in <b>Landshut</b>, <b>Beeskow</b>, <b>Tübingen</b> und in Koblenz. In Siersburg muss sogar eine Taschenlampe mitgebracht werden, denn es geht von der Bibliothek direkt in den Herbstwald. Eine Roadshow ganz anderer Art bietet die Medizinische Zentralbibliothek <b>Magdeburg</b>. Dort sind Schätze für Mediziner zu entdecken, musikalisch unterstützt durch die Band „Anatomics“. </p>
<p>In Lesungen an ungewöhnlichen Orten in <b>Hamburg</b> stellen Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft ihre ganz persönlichen Schätze vor. Geheimschriften entziffern kann man in der Gemeindebücherei <b>Grenzach-Wyhlen</b>, Märchen aus der Schatztruhe sind in der Stadtbibliothek <b>Duisburg</b> zu hören und die Stadt- und Kreisbibliothek <b>Saalfeld</b> begibt sich auf eine große Schatzsuche für Kinder. Von „Schatzinseln“ in <b>Kiel</b> bis zum „Schatz im Büchersee“ in <b>Schwäbisch Gmünd</b> reichen die deutschlandweiten Angebote für Groß und Klein. </p>
<p>Denis Scheck begibt sich in den Stadtbibliotheken von <b>Aachen</b> und <b>Heilbronn</b> auf einen Streifzug durch die Neuerscheinungen des Bücherherbstes, während sich in <b>Dessau</b> beim Blick in die Restaurierungswerkstatt alles um die Konservierung alter Bücherschätze dreht. Wie viele Frisörinnen es z.B. 1910 in <b>Hamburg</b> gab, kann in der Staats- und Universitätsbibliothek erfragt werden: Tipps und Tricks für die Recherche in historischen Adressbüchern geben die dortigen Bibliothekare gerne.</p>
<p> Außerdem bieten die Bibliotheken Filmnächte und Bilderbuchkino, so in der Gemeindebibliothek <b>Glienicke</b>, in der Christian-Weise-Bibliothek <b>Zittau</b> und in der Stadtbibliothek <b>Stuttgart</b>. Von Gitarrenmusik im Gewölbekeller in der Stadt­bücherei Weimar, über Jazz in <b>Offenbach</b> und in <b>Aachen</b>, Stephan Krawczyk in <b>Grevesmühlen</b> bis hin zu Ketsch Klassik in der Gemeindebücherei <b>Ketsch</b> und einem Vortrag auf der Ukulele in der Ernst-Abbe-Bücherei <b>Jena</b> reichen die musikalischen Angebote.</p>
<p><b>Lange Bibliotheksnächte</b> mit Enthüllungen sind in der Hochschulbibliothek <b>Wildau</b> zu erwarten. Dort findet ein Frauentorso des Dresdener Künstlers Makolies einen neuen Aufstellungsort. Nur für lebendige Frauen gilt das Angebot der Gemeindebibliothek <b>Bergrheinfeld</b> bei ihrer ersten Frauennacht. Lesen, Schmö­kern und Schlemmen können Frauen auch in der Stadtbibliothek <b>Bruchköbel</b>. Irisch geht es in der Stadtbücherei <b>Suhl</b> zu mit Musik, Mythen, Geschichten und Bräuchen und mörderisch in der Gemeindebibliothek <b>Blankenfelde-Mahlow</b> ebenso wie in der Stadtbibliothek <b>Wismar</b>. Dort ist der Weg der Rache dunkel… „Blaue Nächte“ heißen die Veranstaltungen, die Bibliotheken in der Dämmerung zeigen, und für ganz Aufgeweckte beginnen einige Lesungen im Morgenlichte dann schon um 8.30 Uhr. Von früh bis in die Nacht zeigen sich Bibliotheken eine Woche lang von ihren besten, teils ungesehenen, in jedem Fall aber sehenswerten Seiten. Ein Treffpunkt für alle, die sich bilden, unterhalten und die Schätze entdecken wollen.</p>
<p><br /><b>Koordination:</b><br />Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br />Bundesgeschäftsstelle<br />Barbara Schleihagen / Brigitta Wühr<br />Straße des 17. Juni 114<br />10623 Berlin<br /><a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a><br /><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a></p>
<p><b>Medienarbeit:</b><br />Celia Solf / Stefan Hirtz /Damaris Schmitz<br />Marienburger Str. 16<br />10405 Berlin<br />Fon: 030 / 440 10 720<br />Fax: 030 / 440 10 684<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ocknBctvghcmv/dgtnkp0fg');" title="Opens window for sending email" class="mail" >mail<span>&#064;</span>artefakt-berlin.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 11:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prominente, Tiere, Sensationen</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/prominente-tiere-sensationen.html</link>
			<description>Renommierte Aktionspaten unterstützen die Kampagnenwoche der Bibliotheken &quot;Treffpunkt Bibliothek&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum vierten Mal starten Bibliotheken in ganz Deutschland in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) eine einwöchige bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „Treffpunkt Bibliothek – Information hat viele Gesichter“.</p>
<p>Auch in der diesjährigen Kampagne, die mit dem thematischen Schwerpunkt „Schätze“ mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland vom 24. bis 31. Oktober über die vielfältigen Angebote der Bibliotheken informiert, zeigen wieder prominente Persönlichkeiten als Aktionspaten „Gesicht“ Sie werben in bundesweiten Zeitungsanzeigen für den Erhalt und den Ausbau der bibliothekarischen Infrastruktur und betonen die Bedeutung der Bibliothek als Partner für Lese-, Medien- und Informationskompetenz.</p>
<p>So wirbt <b>Iris Berben</b> mit ihrem Konterfei und dem Slogan: „Die Bibliothek spielt eine Hauptrolle in Bildung und Kultur“ und <b>Marcel Reich-Ranicki</b> verspricht „für Bibliotheken nur die besten Kritiken.“ Dass „die Bibliothek ein Tummelplatz für alle Klugscheißer ist“, verkündet <b>Ralph Caspers</b>, Moderator von „Wissen mach Ah!“, und <b>Tim Mälzer</b> bekennt: „Was das Salz in der Suppe, ist die Bibliothek in der Stadt.“ Außerdem werben auch <b>Wladimir Kaminer</b>, die Schauspielerin <b>Linn Reusse</b> und <b>Denis Scheck</b> für Bibliotheken. <b>Lars Ricken</b>, Nachwuchskoordinator beim Fußballverein Borussia Dortmund diagnostiziert: „Fußball begeistert Millionen - Bibliotheken auch!“ und der Schriftsteller <b>Rafik Schami</b> erkennt in Bibliotheken „geheime Fenster, durch sie kann man in andere Länder, Kulturen und Herzen schauen!“ Weitere Aktionspaten der Bibliotheken sind <b>Marietta Slomka</b> und der Präsident der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg <b>Klaus Staeck</b> sowie die Kabarettistin <b>Gayle Tufts</b>. Sie bezeugt: „Hätte meine Mutter mir nicht mit vier Jahren einen Bibliotheksausweis geschenkt, wäre ich heute bestimmt nicht in Europa. Bibliotheken eröffnen neue Welten und zeigen Möglichkeiten auf.“</p>
<p>Schließlich gibt es auch noch tierische Unterstützung durch den <b>blauen Elefanten</b> aus der „Sendung mit dem Elefanten“ des WDR. Information hat viele Gesichter.</p>
<p>Bildergalerie unter:<br /><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/prominente_fuer_bibliotheken/aktionspaten/" target="_blank" class="extern" >http://www.treffpunkt-bibliothek.de/prominente_fuer_bibliotheken/aktionspaten/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Koordination:</b><br />Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br />Bundesgeschäftsstelle<br />Barbara Schleihagen / Brigitta Wühr<br />Straße des 17. Juni 114<br />10623 Berlin<br /><a href="../" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a><br /><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a></p>
<p><b>Medienarbeit:</b><br />Celia Solf / Stefan Hirtz /Damaris Schmitz<br />Marienburger Str. 16<br />10405 Berlin<br />Fon: 030 / 440 10 720<br />Fax: 030 / 440 10 684<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ocknBctvghcmv/dgtnkp0fg');" class="mail" >mail<span>&#064;</span>artefakt-berlin.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zur Pressekonferenz und Präsentation des &quot;Berichts zur Lage der Bibliotheken in Deutschland 2011&quot; am 20. Oktober in Göttingen</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/einladung-zur-pressekonferenz-und-praesentation-des-berichts-zur-lage-der-bibliotheken-in-deutschla.html</link>
			<description>durch den Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Historisches Gebäude, <br />Papendiek 14, 37073 Göttingen</b></p>
<p><b>Donnerstag, 20. Oktober 2011, 12.00 Uhr</b></p>
<h3>Podium</h3>
<p>Monika Ziller, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv), Berlin<br />Dr. Frank Simon-Ritz, Vorstandsmitglied des dbv, Berlin<br />Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin des dbv, Berlin<br />Dr. Armin Müller-Dreier, Stellvertretender Direktor, SUB Göttingen</p>
<p>Im Vorfeld des Tages der Bibliotheken, der am 24. Oktober gefeiert wird und der den Start der bundesweiten Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ markiert, präsentiert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) zum zweiten Mal den „Bericht zur Lage der Bibliotheken“. Der Report beleuchtet die unbefriedigende finanzielle Entwicklung seit der ersten bundesweiten Erhebung im letzten Jahr. Erstmals zeigt eine Landkarte, wo in Deutschland hauptamtlich geleitete Bibliotheken fehlen. Aber auch die rasch wachsenden digitalen Bestände, die neuen Angebote von e-books und anderen Download-Medien, die wachsende Bedeutung der öffentlichen Bibliothek als Treffpunkt einer Gemeinde, ihre Angebote speziell für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, die wichtige Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz und das wachsende bürgerschaftliches Engagement in Bibliotheken kommen zur Sprache. Die Veröffentlichung des ersten Berichts im Oktober 2010 sorgte bundesweit für große Aufmerksamkeit in Politik und Medien.</p>
<p>Hintergrundinformationen unter:<br /><a href="dbv/themen/bericht-zur-lage-der-bibliotheken.html" >http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/bericht-zur-lage-derbibliotheken.html</a></p>
<p><br /><b>Koordination:</b><br />Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br />Bundesgeschäftsstelle<br />Barbara Schleihagen / Brigitta Wühr<br />Straße des 17. Juni 114<br />10623 Berlin<br /><a href="../" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a><br /><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a> </p>
<p><b>Medienarbeit:</b><br />Celia Solf / Stefan Hirtz /Damaris Schmitz<br />Marienburger Str. 16<br />10405 Berlin<br />Fon: 030 / 440 10 720<br />Fax: 030 / 440 10 684<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ocknBctvghcmv/dgtnkp0fg');" class="mail" >mail<span>&#064;</span>artefakt-berlin.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zum Festakt anlässlich der Verleihung des Preises &quot;Bibliothek des Jahres 2011&quot; am 24. Oktober 2011 in Berlin</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/einladung-zum-festakt-anlaesslich-der-verleihung-des-preises-bibliothek-des-jahres-2011-am-24-okt.html</link>
			<description>durch den Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>an die Anton-Saefkow-Bibliothek Berlin<br />Anton-Saefkow-Platz 14, 10369 Berlin</b></p>
<p><b>Montag, 24. Oktober 2011, 12.00 Uhr<br />„Tag der Bibliotheken“ und zugleich Auftakt der<br />bundesweiten Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ 2011</b></p>
<h3>Programm</h3>
<p><b>Begrüßung</b><br />Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin Berlin-Lichtenberg (DIE LINKE)</p>
<p><b>Grußworte</b><br />Dr. Hannah Jacobmeyer, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius<br />Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung 3, Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)<br />Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin</p>
<p><b>Laudatio</b><br />Knut Elstermann, Journalist, Autor und Filmkritiker</p>
<p><b>Überreichung der Urkunde</b><br />Gudrun Heute-Bluhm, Präsidentin des dbv<br />Dr. Hannah Jacobmeyer, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius</p>
<p><b>Danksagung</b><br />Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste Berlin-Lichtenberg (DIE LINKE)</p>
<p>Ab 11.30 Uhr laden wir Sie zu Führungen durch die Bibliothek und zu einem kleinen Imbiss ein.</p>
<p><br /><b>Die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“</b><br />des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv), die mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius vergeben wird, ist der einzige nationale Bibliothekspreis in Deutschland. Sie wird in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen und ist mit 30.000 Euro dotiert.</p>
<p><b>Die bundesweite Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“</b><br />findet bereits zum vierten Mal statt, um die vielfältigen Angebote von Bibliotheken besser im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. „Treffpunkt Bibliothek“ wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie von zahlreichen Sponsoren, Medienpartnern und prominenten Aktionspaten und koordiniert vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Koordination:</b><br />Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br />Bundesgeschäftsstelle<br />Barbara Schleihagen / Brigitta Wühr<br />Straße des 17. Juni 114<br />10623 Berlin<br /><a href="../" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a><br /><a href="http://www.treffpunkt-bibliothek.de/" target="_blank" class="extern" >www.treffpunkt-bibliothek.de</a></p>
<p><b>Medienarbeit:</b><br />Celia Solf / Stefan Hirtz /Damaris Schmitz<br />Marienburger Str. 16<br />10405 Berlin<br />Fon: 030 / 440 10 720<br />Fax: 030 / 440 10 684<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ocknBctvghcmv/dgtnkp0fg');" class="mail" >mail<span>&#064;</span>artefakt-berlin.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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