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		<title>Presse</title>
		<link>http://www.bibliotheksverband.de/</link>
		<description>Alle aktuellen Pressemitteilungen des Bibliotheksverbandes</description>
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			<title>Presse</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 09:06:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>&quot;Die dezentrale Kulturarbeit geht unter&quot;: Finanzexperte Harald Pilzer (Bielefeld)</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/die-dezentrale-kulturarbeit-geht-unter-finanzexperte-harald-pilzer-bielefeld.html</link>
			<description>Zweite Pressemitteilung der BID zum Leipziger Kongress 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><li>&quot;Freiwillige Leistung&quot;:<br>Rotstift geht kommunalen Bibliotheken an die Substanz</li><li>Verbandspräsidentin Barbara Lison:<br>&quot;Wenige Einrichtungen arbeiten effizienter als Bibliotheken&quot;</li><li>Vor der Buchmesse: 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek vom 15. bis 18. März</li></ul><p><b>Haben Sie die Einladung zu unserer Pressekonferenz am Montag, 15. März 2010, 10.30 Uhr, Leipziger Messe GmbH in Leipzig erhalten?Falls nicht, senden wir Ihnen diese gerne zu. Schreiben Sie uns einfach eine eMail an bid525@tower-media.de oder rufen Sie uns an: Telefon 01805 – 77 222 55*.</b></p>
<p>Leipzig – &quot;Freiwillige Leistung&quot; steht auf dem Etikett, das haushaltsrechtlich auf den kommunalen Bibliotheken klebt. &quot;Kann man zusammenstreichen&quot; heißt das übersetzt für viele Stadtkämmerer vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise. Das Ziel &quot;Kultur für alle&quot; sieht der Bielefelder Stadtbibliotheksdirektor Harald Pilzer deutlich gefährdet. Er ist einer der Experten, die zum Thema &quot;Finanzkrise und Bibliotheken&quot;, einem der Themen beim 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek, sprechen. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Menschen wollen Wissen! – Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv.&quot; 3.000 Fachleute treffen sich direkt vor der Buchmesse vom 15. bis 18. März im Congress Center Leipzig.</p>
<p>Wer am Bibliothekswesen den Rotstift ansetzt, macht sich an Kernbereichen der Gesellschaftskultur zu schaffen, denn Bibliotheken sind seit Jahren keine bloßen &quot;Buchausleih-Stationen&quot; mehr. Bibliotheken tragen Entscheidendes zur gesellschaftlichen Integration bei: Überproportional viele Menschen mit Mitgrationshintergrund nutzen die Bibliotheken in Deutschland. Bibliotheken stehen für die &quot;ganz alltägliche Informationsfreiheit&quot; – nur diese ermöglicht Meinungsvielfalt und daraus resultierend Demokratie. Und Bibliotheken sind neutral, ihr Angebot ist nicht dem Konsum verpflichtet.</p>
<p>So mancher Finanzpolitiker sieht in der kommunalen Bibliothekslandschaft allerdings ein opulentes Luxusgut. &quot;Nur wenige öffentliche Einrichtungen arbeiten effektiver und kosteneffizienter als Bibliotheken,&quot; findet Barbara Lison, Präsidentin des Bundesverbandes Bibliothek und Information Deutschland. Sie ist Leiterin der Stadtbibliothek Bremen und erläutert, wie Dienstleistungen, die früher von jeder Bibliothek separat bezogen wurden, jetzt kostengünstig einheitlich eingekauft werden: &quot;Nur ein Beispiel: Das Schreiben von Katalogkarten findet praktisch überhaupt nicht mehr statt, die Katalogdaten werden zentral eingekauft. Von 20.000 Titeln, die wir beispielsweise bei uns in Bremen jährlich erwerben, katalogisieren wir nur noch zehn Prozent. Wir haben im deutschen Bibliothekswesen ein sehr hoch entwickeltes Kooperationsnetz, um Dienstleistungen kostengünstig einzukaufen. Wer hier den Rotstift ansetzt, geht den Bibliotheken an die Substanz.&quot;</p>
<p>Finanzexperte Pilzer kennt das aus Nordrhein-Westfalen: &quot;Eine Umfrage unter 28 Großstadt-Bibliotheken in unserem Bundesland hat ergeben, dass es vielerorts keine verabschiedeten Haushalte gibt, sondern im Rahmen so genannter Nothaushalte gewirtschaftet wird. Danach dürfen nur sachlich und zeitlich unabweisbare Ausgaben getätigt werden. Haushaltskonsolidierung bedeutet für die sogenannten &quot;freiwilligen Ausgaben&quot;, und darauf läuft es im Endeffekt häufig genug hinaus, dass Filialen geschlossen werden und die Sachkosten bis zu einem Fünftel und mehr reduziert werden. Personal wird abgebaut, Stellen werden nicht wieder besetzt und andererseits werden die Gebühren erhöht. Das, was unter der Losung der ‹‹dezentralen, örtlichen Kulturarbeit›› in den Bezirken der Städte aufgebaut worden ist, droht jetzt unterzugehen!&quot;</p>
<p>&quot;Dies ist umso ärgerlicher und bildungspolitisch verheerend, da die Nutzerinnen und Nutzer unter 18 Jahren bis zur Hälfte er Nutzerschaft ausmachen&quot;, erläutert Harald Pilzer. &quot;Die Öffentliche Bibliothek bietet eine Vielzahl und Vielfalt von Medien, aber eben auch eine ‹‹Flatrate für’s Lesen››.&quot;</p>
<p>Zum Kongress &quot;Menschen wollen Wissen! – Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv&quot; vom 15. bis 18. März werden im Congress Center Leipzig weit über 3.000 Fachbesucher zu mehr als 250 Vorträgen erwartet. Veranstalter ist &quot;Bibliothek und Information Deutschland (BID), die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst Köhler übernommen. </p><ul><li>Bibliothek und Information Deutschland, die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V. (BID), veranstaltet vom 15. bis 18. März 2010 zum vierten Mal den Leipziger Kongress für Information und Bibliothek. Der Kongress hat das Motto: &quot;Menschen wollen Wissen! – Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv.&quot; Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst Köhler übernommen.&nbsp; Schwerpunktthemen des Kongresses sind: &quot;Wissen und Wissensgenerierung&quot;, &quot;Kultur in der Krise? – Bibliotheken inder Krise?&quot;, &quot;Bibliotheken als Partner für Medien- und Informationskompetenz&quot;, &quot;Bibliotheken für die Menschen&quot; und &quot;Wissen gewinnen und Wissen bewahren: Bibliotheken für Schule und Studium, Forschung, Beruf und Freizeit&quot;. Das Gastland des diesjährigen Kongresses ist Spanien.<br>Weitere Informationen erhalten Sie bei tower media.</li></ul><p><b>Haben Sie die Einladung zu unserer Pressekonferenz am Montag, 15. März 2010, 10.30 Uhr, Leipziger Messe GmbH in Leipzig erhalten? <br />Falls nicht, senden wir Ihnen diese gerne zu. Schreiben Sie uns einfach eine eMail an </b><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,dkf747Bvqygt/ogfkc0fg');" class="mail" >bid525<span>&#064;</span>tower-media.de</a> <b>oder rufen Sie uns an: Telefon 01805 – 77 222 55*.</b></p>
<p><hr><strong>Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e. V.</strong><br><a href="http://www.bideutschland.de/" target="_blank" class="extern" >www.BIDeutschland.de</a><p><strong>Präsidentin</strong><br>Barbara Lison<br>Telefon: +49 (0)421 361-4046<br>Telefax: +49 (0)421 361-6903<br>eMail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ugmtgvctkcvBuvcfvdkdnkqvjgm0dtgogp0fg');" class="mail" >sekretariat<span>&#064;</span>stadtbibliothek.bremen.de</a></p><p><strong>Geschäftsstelle</strong><br>Straße des 17. Juni 114<br>10623 Berlin<br>Telefon: +49 (030) 644 98 99-20<br>Telefax: +49 (030) 644 98 99-29<br>eMail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,dkfBdkfgwvuejncpf0fg');" class="mail" >bid<span>&#064;</span>bideutschland.de</a></p><p><strong>BID-Mitglieder</strong></p></p><ul><li>Bertelsmann Stiftung</li><li>BIB Berufsverband Information Bibliothek e. V.</li><li>dbv Deutscher Bibliotheksverband e. V.</li><li>DGI Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e. V.</li><li>ekz.bibliotheksservice GmbH</li><li>Goethe-Institut</li><li>VDB Verein Deutscher Bibliothekare e. V.</li></ul><p><strong>Einrichtung der BID</strong><br>BII Bibliothek &amp; Information International<br><a href="http://www.bi-international.de/" target="_blank" class="extern" >www.bi-international.de</a></p><p><strong>Pressekontakt</strong><br>tower media GmbH<br>Ketscher Landstraße 2<br>D-68723 Schwetzingen<br>Tel. 01805 – 7722255*</p>        <p></p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2010</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Kooperation für www.informationskompetenz.de</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/neue-kooperation-fuer-wwwinformationskompetenzde.html</link>
			<description>Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.informationskompetenz.de/" target="_blank" class="extern" >www.informationskompetenz.de</a>, das kooperative Portal zur Vermittlung von Informationskompetenz in Bibliotheken, wird seit dem 01. Februar 2010 im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken KNB vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) gehostet. Nach der mehrjährigen Startphase in der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn lag die technische Betreuung seit 2007 bei der Universitätsbibliothek München.</p>
<p>Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bibliotheken, die täglich an Hochschulen in Lehrveranstaltungen, Übungen und Seminaren aktiv Informationskompetenz an Studierende vermitteln. Informationskompetenz - die Fähigkeit, Informationen zu finden, zu bewerten und sachgerecht zu nutzen - ist eine Schlüsselqualifikation der modernen Informationsgesellschaft und ein entscheidender Faktor für den Erfolg in Studium, Forschung und Beruf. Für diese Aufgabe bietet das Portal Grundlagen und Konzepte. Das Highlight ist eine Datenbank mit über 1.000 Kursmaterialien und Arbeitshilfen für Schulungen und Veranstaltungen. Alle Materialien sind frei zugänglich und jede Bibliothek kann eigene Dokumente ergänzen. Eine gemeinsame Veranstaltungsstatistik belegt beeindruckend, wie ernst die Bibliothekarinnen und Bibliothekare diese Kernaufgabe nehmen und wie umfangreich ihr Leistungsspektrum ist.</p>
<p><a href="http://www.informationskompetenz.de/" target="_blank" class="extern" >www.informationskompetenz.de</a> zeigt, dass eine kooperative Leistung vieler Bibliotheken und BibliothekarInnen - auch länderübergreifend - nachhaltig gelingen kann. Diese erfolgreiche Kooperation wird nun durch den Deutschen Bibliotheksverband unterstützt. Die Migration des Angebots erfolgte mit Mitteln der Sektion 4 - wissenschaftliche Allgemeinbibliotheken - des dbv. Inhaltlich wird das Portal weiterhin in bewährter Weise von den regionalen Arbeitsgemeinschaften zur Informationskompetenz gestaltet. Die technische Betreuung erfolgt zukünftig in Kooperation mit <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksportal.de</a> - dem Internetportal zu Bibliotheken und ihren Leistungen - , das der dbv im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken betreibt.</p>
<p>Ansprechpartner:<br />Redaktionsgruppe www.informationskompetenz.de<br />c/o Dr. Renate Vogt<br />Universitäts- und Landesbibliothek Bonn<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,Tgpcvg0XqivBwnd0wpk/dqpp0fg');" class="mail" >Renate.Vogt<span>&#064;</span>ulb.uni-bonn.de</a>, Tel.: (0228) 73 7350</p>
<p>Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br />Kompetenznetzwerk für Bibliotheken - Koordination<br />Ulla Wimmer<br />Straße des 17 Juni 114, 10623 Berlin<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ykoogtBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >wimmer<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a>, Tel.: (030) 644 9899 15 </p>
<p><b>w</b><b>ww.informationskompetenz.de</b><br />Das Portal <a href="http://www.informationskompetenz.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="extern" >www.informationskompetenz.de</a>, ein Gemeinschaftsprojekt bibliothekarischer Arbeitsgemeinschaften in mehreren Bundesländern, unterstützt die umfangreichen Ausbildungs- und Supportleistungen, die deutsche Bibliotheken täglich im Bereich Informationskompetenz erbringen. Als Bindeglied zwischen den regionalen Arbeitsgemeinschaften fördert es aktiv die lokale und überregionale Kooperation zwischen Bibliotheken und stellt eine zentrale Plattform für die Sammlung und den freien Austausch von Informationen und Materialien zur Verfügung.</p>
<p><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)</b><br />Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Grössenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des DBV gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechniken<br /><a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksverband.de</a></p>
<p><b>Das Kompetenznetzwerk für Bibliotheken KNB</b><br />Im Rahmen des KNB erbringen verschiedene Einrichtungen überregionale Aufgaben des Bibliothekswesens in dezentraler Form, u.a. die Deutsche Bibliotheksstatistik, den Bibliotheksindex BIX, Internationale Kooperation und EU-Beratung, <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >www.bibliotheksportal.de</a> - das Portal zu Bibliotheken und ihren Angeboten - sowie den Normenausschuss NABD.<br /><a href="http://www.knb.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >www.knb.bibliotheksverband.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2010</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Schulunterricht zum Thema Internet ist sehr naiv&quot;: Prof. Dr. Gradmann (Berlin) über Informationskompetenz</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/schulunterricht-zum-thema-internet-ist-sehr-naiv-prof-dr-gradmann-berlin-ueber-informationsko.html</link>
			<description>Pressemitteilung der BID zum Leipziger Kongress 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><li>Google und Wikipedia – Wissen der Welt oder bloße Ansammlung von Informationen?</li><li>Dr. Sühl-Strohmenger: &quot;Informationskompetenz ist neue Kernaufgabe von Hochschulbibliotheken&quot;</li><li>Verbands-Präsidentin Barbara Lison fordert: &quot;Bibliotheken in die nationale Bildungslandschaft integrieren&quot;</li></ul><p class="align-center"><b>Bitte merken Sie sich den Termin für unsere Pressekonferenz vor: <br />Montag, 15. März 2010, 10.30 Uhr, Verwaltungsgebäude der Leipziger Messe GmbH, Leipzig. Eine Einladung geht Ihnen noch zu.</b></p>
<p>Leipzig – „Der kompetente Umgang mit dem World Wide Web muss Gegenstand des Schulunterrichts werden“, fordert Professor Stefan Gradmann vom Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin anlässlich des 4. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Menschen wollen Wissen! – Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv.“ Gradmanns Spezialgebiet „Wissen und Wissensgenerierung“ ist eines der Themen, über das mehr als 3.000 Fachleute direkt vor der Buchmesse vom 15. bis 18. März im Congress Center Leipzig diskutieren werden.</p>
<p>Milliarden von Internet-Seiten halten Unmengen von Informationen vor. Das Wissen der Welt steht im Internet – könnte man meinen. Machen uns Google und Wikipedia also eher schlau oder ist das Gegenteil der Fall? „In Wikipedia oder Google finden Sie kein Wissen, sondern bestenfalls Informationen. Aber zu Wissen werden diese erst, wenn sie von Menschen in einen Kontext gestellt werden – das reine Ranking einer Google-Suche erzeugt noch kein Wissen. Diese Annahme ist grundfalsch,“ sagt Professor Dr. Stefan Gradmann. Die Schule sieht er derzeit keineswegs als Korrektiv. Selbst Lehrer wissen allzu oft nicht, wie sie mit dem Medium Internet umgehen sollen. Gradmann: „Hier haben wir ein ganz massives Fortbildungsproblem. Wir täten gut daran, unseren Lehrern die Möglichkeit zu geben, etwas grundsätzlicher in diese neuen Wissenswelten einzutauchen.“ Die meisten Lehrenden würden das Internet lediglich als elektrifizierte Variante traditioneller Kulturtechniken sehen. Gradmann: „Die wenigsten haben verstanden, dass sich hier etwas grundsätzlich zu verändern beginnt. In der Vermittlung von Informationskompetenz, also auch dem kompetenten Umgang mit dem Internet, ist der Schulunterricht – wo es solchen überhaupt gibt – doch sehr naiv.“ Aus diesem Grund hat sich die von Gradmann als Präsident geleitete Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis auch in ihrem Tätigkeitsschwerpunkt „Informationskompetenz“ besonders auf den schulischen Bereich konzentriert.</p>
<p>Positiver stellt sich die Situation im Hochschulbereich dar. Vorreiter in der Vermittlung von Informationskompetenz sind hier die Hochschulbibliotheken. Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger, Leiter des Informationsdienste-Dezernats an der Universitätsbibliothek Freiburg: „Die deutschen Hochschulbibliotheken haben erkannt, dass die Vermittlung von Informationskompetenz zu ihren neuen Kernaufgaben gehört. Sie sind bestrebt, ihre Lehrveranstaltungen auf diesem Sektor in möglichst vielen Fächern zu verankern, allerdings muss dies didaktisch fundiert und nach einheitlichen Standards geschehen.“</p>
<p>Auch daran arbeitet der Verband „Bibliothek und Information Deutschland“ – nicht nur für den Hochschulsektor. Vor allem dort, wo das Internet seine Nutzer schnell „alleine“ lässt, spielen Bibliotheken in der breiten Bevölkerung ihre Pluspunkte aus. Verbandspräsidentin Barbara Lison erläutert: „Bibliotheken greifen auf eine wesentlich größere Vielfalt an Informationsquellen zurück. Entscheidend ist aber der Mensch – die Bibliothekarin und der Bibliothekar. Das Internet spuckt nur Informationen aus, die Mitarbeiter in den Bibliotheken aber finden über so genannte Auskunftsinterviews blitzschnell heraus, wonach der Leser wirklich sucht.“</p>
<p>Diese „Kompetenz in Informationskompetenz“ werde in Deutschland jedoch noch nicht ausreichend genutzt, beispielsweise von anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen, so die Verbandspräsidentin. Obwohl Schulen und Bibliotheken an vielen Stellen gut und intensiv zusammenarbeiten, hemmen diese „Insellösungen“ den Gesamterfolg. Der Bundesverband Bibliothek und Information Deutschland fordert deshalb die „Integration der Bibliotheken in die nationale Bildungslandschaft“, so Lison – und wird diese Forderung im März in Leipzig erneuern.</p>
<p class="align-left">Zum Kongress „Menschen wollen Wissen! – Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv“ vom 15. bis 18. März werden im Congress Center Leipzig weit über 3.000 Fachbesucher zu mehr als 250 Vorträgen erwartet. Veranstalter ist „Bibliothek und Information Deutschland (BID), die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst Köhler übernommen.</p><ul><li>Bibliothek und Information Deutschland, die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V. (BID), veranstaltet vom 15. bis 18. März 2010 zum vierten Mal den Leipziger Kongress für Information und Bibliothek. Der Kongress hat das Motto: „Menschen wollen Wissen! – Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv.“ Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst Köhler übernommen. Schwerpunktthemen des Kongresses sind: „Wissen und Wissensgenerierung“, „Kultur in der Krise? – Bibliotheken in der Krise?“, „Bibliotheken als Partner für Medien- und Informationskompetenz“, „Bibliotheken für die Menschen“ und „Wissen gewinnen und Wissen bewahren: Bibliotheken für Schule und Studium, Forschung, Beruf und Freizeit“. Das Gastland des diesjährigen Kongresses ist Spanien.</li></ul><p class="align-left">Weitere Informationen erhalten Sie bei tower media:<br /><b>tower media GmbH</b><br />Ketscher Landstraße 2<br />D-68723 Schwetzingen<br />Tel. 01805 – 7722255*</p>
<p><hr><strong>Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e. V.</strong><br><a href="http://www.bideutschland.de/" target="_blank" class="extern" >www.BIDeutschland.de</a><p></p><p><strong>Präsidentin</strong><br>Barbara Lison<br>Telefon: +49 (0)421 361-4046<br>Telefax: +49 (0)421 361-6903<br>eMail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ugmtgvctkcvBuvcfvdkdnkqvjgm0dtgogp0fg');" class="mail" >sekretariat<span>&#064;</span>stadtbibliothek.bremen.de</a></p><p><strong>Geschäftsstelle</strong><br>Straße des 17. Juni 114<br>10623 Berlin<br>Telefon: +49 (030) 644 98 99-20<br>Telefax: +49 (030) 644 98 99-29<br>eMail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,dkfBdkfgwvuejncpf0fg');" class="mail" >bid<span>&#064;</span>bideutschland.de</a></p><p><strong>BID-Mitglieder</strong></p></p><ul><li>Bertelsmann Stiftung</li><li>BIB Berufsverband Information Bibliothek e. V.</li><li>dbv Deutscher Bibliotheksverband e. V.</li><li>DGI Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e. V.</li><li>ekz.bibliotheksservice GmbH</li><li>Goethe-Institut</li><li>VDB Verein Deutscher Bibliothekare e. V.</li></ul><p><strong>Einrichtung der BID</strong><br>BII Bibliothek &amp; Information International<br><a href="http://www.bi-international.de/" target="_blank" class="extern" >www.bi-international.de</a></p><p><strong>Pressekontakt</strong><br>tower media GmbH<br>Ketscher Landstraße 2<br>D-68723 Schwetzingen<br>Tel. 01805 – 7722255*</p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2010</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Bibliotheksverband begrüßt Kooperation von Thieme Verlag und subito e.V.</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/bibliotheksverband-begruesst-kooperation-von-thieme-verlag-und-subito-ev.html</link>
			<description>Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Georg Thieme Verlag und der bibliothekarische Dokumentenlieferdienst subito e.V. haben die Entwicklung eines gemeinsamen neuen Angebots vereinbart. Bereits seit 2008 ist es Wissenschaftlern und Bibliotheken unter gewissen Umständen und in begrenztem Umfang gestattet, Inhalte aus Verlagsbüchern für Wissenschaft und Forschung digital zur Verfügung zu stellen. Die gesetzlichen Regelungen, die dies erlauben, wurden von vielen Wissenschaftlern als nicht weitgehend genug kritisiert. Die Kooperationspartner nehmen diese Kritik auf und ergänzen das gesetzlich Erlaubte mit attraktiven Zusatzangeboten. Beispielsweise dürfen Bibliotheken Thieme-Bücher jetzt auch dann an ihren Leseplätzen zur Verfügung stellen, wenn diese das Lehrbuch in gedruckter Form nicht in ihren Beständen führen.<br /> <br /> „Es ist erfreulich&quot;, sagt Prof. Dr. Gabriele Beger, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv), „dass die Verlage ihre anfängliche Skepsis überwinden und die neuen gesetzlichen Regelungen - namentlich § 52a und b Urheberrechtsgesetz - zum Anlass nehmen, neue und innovative Angebote zu entwickeln. Leider gilt § 52a bisher nur befristet bis Ende 2012. Bibliotheken und Verlage brauchen aber Rechtssicherheit über 2012 hinaus, um solche wissenschaftsfreundlichen Angebote zu entwickeln. Das Gesetz sollte daher schnellstmöglich entfristet werden.&quot;<br /> <b><br /> Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)</b><br /> Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Grössenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.<b><br /><br /> Kontakt: &nbsp;Deutscher Bibliotheksverband e.V.</b> <br /> Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99 12 <br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,fdxBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >dbv<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksportal.de</a><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2010</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 12:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2010 geht an Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/pressemitteilung.html</link>
			<description>Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der mit 5.000 Euro dotierte Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken (Helmut-Sontag-Preis) geht in diesem Jahr an Dr. Johan Schloemann, Redakteur im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“. Der Deutsche Bibliotheksverband und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft verleihen den Publizistenpreis am 15. März 2010 im Rahmen der Eröffnungsfeier des 4. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek. Die Laudatio hält Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und Außerplanmäßiger Professor für Philosophie am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.</b></p>
<p>Dr. Johan Schloemann wurde von einer unabhängigen Jury aus zehn hervorragenden Nominierungen und Bewerbungen ausgewählt. In der Begründung derJury heißt es: „Dr. Johan Schloemann verfolgt aufmerksam und kontinuierlich bibliotheksrelevante Themen. Neben Berichten über aktuelle bibliotheksspezifische Ereignisse in seinem Umfeld schreibt er ausführliche Hintergrundartikel mit differenzierter Argumentation zu zentralen und kontroversen Fragen wie Digitalisierung, E-Books oder Open Access, ohne dabei einseitig zu informieren. Seine überregional interessanten Artikel sind sehr gut recherchiert und von vorbildlichem journalistischen Niveau.</p>
<p>Bei der Bekanntgabe sagte Dr. Johan Schloemann: &quot;Bibliothek und Archiv sind eine Urform menschlichen Wissens seit der Erfindung der Schrift - und die Ordnung des Wissensspeichers bleibt immer relevant, ganz gleich, in welche Medien sie überführt wird. Solche Vorgänge des Medienwandels interessieren mich, einmal abgesehen davon, dass es einfach schön ist, die Schätze unserer Bibliotheken vor Augen zu bekommen. Um so mehr freut es mich, für dieses Interesse, für meine Überlegungen und Berichte über Analoges und Digitales, diesen ehrenvollen Preis zu bekommen. Er soll ein Ansporn sein, dieses reichhaltige und zunehmend auch umkämpfte Gebiet für unsere Leser weiterhin im Blick zu behalten.</p>
<p><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)<br /></b>Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.</p>
<p><b>Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)<br /></b>Die WBG als einzigartige Gesellschaft bietet ihren Mitgliedern ein umfangreiches Buchprogramm mit geisteswissenschaftlichem Schwerpunkt. Das 3.500 Titel umfassende Buchprogramm reicht von Forschungs- und Studienliteratur bis zu Klassiker-Editionen, von Textausgaben über Nachschlagewerke bis zu Ausstellungskatalogen. Seit ihrer Gründung vor 60 Jahren fördert die WBG gemäß ihrer Satzung als wirtschaftlicher Verein Wissenschaft, Bildung und Kultur. Dank der weltweit 140.000 Mitglieder, die diese Arbeit mittragen, unterstützt die WBG Doktoranden, wissenschaftliche Einrichtungen und Bibliotheken. Weitere Informationen:<br /><a href="http://www.wbg-wissenverbindet.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.wbg-wissenverbindet.de</a></p>
<p><b>Der Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken<br /></b>Der Preis würdigt Publizisten, die das Bibliothekswesen durch herausragende Einzelbeiträge oder durch die Kontinuität sachgerechter Berichterstattung wirkungsvoll gefördert haben. Er wird seit 1987 jährlich verliehen. Die Initiative zur Preisverleihung geht auf die Anregung des ehemaligen dbv-Vorsitzenden Helmut Sontag (1934-1988) zurück. Seit 2010 wird der Preis in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft verliehen. In der Jury sind alle bibliothekarischen Verbände vertreten. Weitere Informationen zum Preisträger 2010 finden Sie hier. <br /><a href="dbv/auszeichnungen/publizistenpreis/preistraeger/2010.html" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/publizistenpreis/preistraeger/2010.html</a></p>
<p><b>Bewerbung für den Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2011<br /></b>Bibliothekare, Leser und Publizisten können Vorschläge für geeignete Kandidaten an den dbv einreichen. Journalisten können sich auch selbst bewerben.<br />Weitere Informationen unter: <a href="dbv/auszeichnungen/publizistenpreis.html" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/publizistenpreis.html</a> &nbsp;</p>
<p><b>Kontakt: Deutscher Bibliotheksverband e.V.<br /></b>Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99-12,&nbsp; <br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,fdxBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >dbv<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2010</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Thüringer Bibliotheken begrüßen Thüringenportal</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/thueringer-bibliotheken-begruessen-thueringenportal-1.html</link>
			<description>Pressemitteilung des LV Thüringen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Thüringer Bibliotheksverband begrüßt die Ankündigung von Kultusminister Christoph Matschie, der Freistaat werde mit dem Aufbau eines „Thüringenportals“ einen eigenen Beitrag zur „Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB)“ leisten. </p>
<p>„Thüringen“, so die Vorsitzende des Bibliotheksverbandes, Frau Dr. Annette Kasper, „hat viele unbekannte Schätze in seinen Bibliotheken. Schön, wenn diese jetzt digitalisiert werden und künftig jeder Bürger von seinem PC darauf zugreifen kann.“ Frau Dr. Kasper betonte aber auch, dass Digitalisierungen und der Aufbau eines attraktiven Portals nicht umsonst zu haben sind. Der erfreulichen Ankündigung müssten nun konkrete Schritte folgen.&nbsp; Die Thüringer Bibliotheken jedenfalls stünden in den Startlöchern. „Jetzt fehlen nur noch die nötigen Finanzmittel, um die gute Idee mit attraktiven Inhalten zu füllen. Das Thüringenportal kann zu einem ganz neuen Schaufenster des Kultur- und Medienlandes Thüringen werden.“ &nbsp; </p>
<p><b>Ansprechpartnerin:<br /></b>Dr. Annette Kasper<br />Vorsitzende des Thüringer Bibliotheksverbandes<br />Leiterin der Ernst-Abbe-Bücherei Jena <br />Tel.: 03641/49 81 50 <br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,cppgvvg0mcurgtBlgpc0fg');" class="mail" >annette.kasper<span>&#064;</span>jena.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2010</category>
			<category>LV Thüringen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Vorstand im Deutschen Bibliotheksverband, Landesverband Saarland</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/neuer-vorstand-im-deutschen-bibliotheksverband-landesverband.html</link>
			<description>Pressemitteilung des LV Saarland</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dbv wünscht Anbindung des für Bibliotheken zuständigen Referates an das Bildungsministerium </p>
<p>Der Deutsche Bibliotheksverband, Landesverband Saarland, hat einen neuen Vorstand berufen: Als Vorsitzender wurde Reinhard Klimmt bestätigt, der sich seit vielen Jahren aktiv für die Modernisierung der saarländischen Bibliothekslandschaft einsetzt. Prof. Dr. Bernd Hagenau, Direktor der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek, vertritt als stellvertretender Vorsitzender die Anliegen der wissenschaftlichen Bibliotheken im Verband. Als Beisitzer wird künftig ein Interessensvertreter der öffentlichen Bibliotheken, Georg André (Stadtbibliothek Saarlouis) fungieren. Die Geschäftsführung wird durch Dana Funke, Stadtbibliothek Dillingen, wahrgenommen. Die Mitglieder des dbv-Landesverbandes Saarland bedanken sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Karina Kloos (Stadtbücherei Homburg) und Alois Peters (Stadtbibliothek St. Ingbert) für ihr langjähriges Engagement im Verband. </p>
<p>Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde die Verlagerung des für die Bibliotheken zuständigen Referates in den Zuständigkeitsbereich des Ministers für Bundesangelegenheiten, Kultur und Chef der Staatskanzlei kritisiert. „Bibliotheken gehören zur kulturellen Infrastruktur, aber sie sind heute auch vor allem ein wichtiger Bestandteil des Bildungsbereiches“, erläuterte der Vorsitzende. Mit ihrem vielfältigen Angebot als unverzichtbare außerschulische Bildungseinrichtungen für die gesamte Bevölkerung leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Lese-, Medien- und Recherchekompetenz, zur kulturellen Grundversorgung, Ausund Weiterbildung, Forschung und Lehre. „Gerade im Saarland ist durch zahlreiche - auch vom Land mitfinanzierte Projekte - der Bildungsauftrag der Bibliotheken stark in den Vordergrund gerückt“, so Reinhard Klimmt. Durch den neuen Zuschnitt der Ministerien stellt sich nun die Frage in welchem Bereich das auch für die Bibliotheken zuständige Referat gehört. Das Referat E 6, welches Aufgaben des ehemaligen Bibliotheksamtes, der Fachstelle für das saarländische Bibliothekswesen, übernommen hat, setzt seinen Schwerpunkt im Bereich der Leseförderung und der Fachberatung für Schulbibliotheken. Aus diesem Grund - aber auch wegen der immer wichtigeren Bedeutung der Bibliotheken als Partner der Schulen - sollte es dem Ministerium für Bildung zugeordnet werden. Der dbv wird deshalb um eine Revidierung der Entscheidung und um die Verlagerung des Referates in das Ministerium für Bildung bitten.</p>
<p>Der dbv ist Interessenvertreter aller Bibliotheken. Er setzt sich intensiv für die spartenübergreifende und überregionale Zusammenarbeit aller Bibliotheken der unterschiedlichen Unterhaltsträger ein. Im Saarland gehören derzeit 24 öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken dem Verband an. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen <br />i.A. Dana Funke <br />(Geschäftsführerin)</p>
<p><b>Kontakt:<br /></b>Landesverband Saarland im Deutschen Bibliotheksverband e.V. <br />Geschäftsführerin Dana Funke <br />Stadtbibliothek Dillingen <br />Merziger Str. 51 66763 Dillingen/Saar <br />Telefon 06831 709-207 <br />Telefax 06831 709-333 <br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,Fcpc0HwpmgBfknnkpigp/ucct0fg');" class="mail" >Dana.Funke<span>&#064;</span>dillingen-saar.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>LV Saarland</category>
			<category>Jahr 2010</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bibliotheken fordern modernen Tarifvertrag</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/bibliotheken-fordern-modernen-tarifvertrag.html</link>
			<description>Gemeinsame Erklärung des Deutschen Bibliotheksverbandes und des Berufsverbandes Information und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ – unter diesem Motto hat gerade die deutschlandweite Bibliothekskampagne mit über 4.000 Veranstaltungen mit großer Resonanz in Presse, Fernsehen, Rundfunk, aber auch der Politik auf die große Leistungsfähigkeit von Bibliotheken im Dienste von Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur hingewiesen. „Bibliotheken sind unverzichtbare Bildungseinrichtungen“, schreibt die Enquetekommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages und Bundespräsident Horst Köhler fordert, „Bibliotheken auf die politische Tagesordnung“ zu setzen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund verfolgen die bibliothekarischen Interessenverbände mit großer Sorge die Verhandlungen zu einer neuen Entgeltordnung für die Landesbeschäftigten in Bibliotheken und Archiven. Nachdem mit Inkrafttreten der neuen Tarifverträge eine den veränderten Tätigkeiten entsprechende Entgeltordnung versprochen wurde, scheint es nun, als ob lediglich die inhaltlich völlig veralteten Beschreibungen von Bibliotheksaufgaben aus den 1960er Jahren fortgeschrieben werden sollen. War es vor 50 Jahren richtig, Vergütungen nach Ausleihzahlen und Buchbeständen festzulegen, so ist dies im digitalen Zeitalter absolut antiquiert.</p>
<p>Wir fordern, dass die Bibliotheken sich entsprechend ihres vielfältigen Aufgaben- und Leistungsspektrums in der Entgeltordnung wiederfinden!</p>
<p>Das Berufsbild der Bibliothekare hat sich eminent gewandelt. Bibliotheken stehen heute für die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz vom Kleinkind bis zum renommierten Wissenschaftler, für den Aufbau von digitalen Bibliotheken, elektronischen Lernplattformen und den Umgang mit hybriden Medien- und Informationsmärkten. All dies findet keine Entsprechung in der geplanten Entgeltordnung und stellt somit alle Träger und Leitungen von Bibliotheken bei der Gewinnung und tariflichen Bewertung eines notwendigerweise hoch qualifizierten Berufstandes vor enorme Probleme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Berufsverband Information Bibliothek (BIB)</b><br />Der Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB) vertritt als Personalverband die Interessen der Beschäftigten in Bibliotheken und Informationseinrichtungen, der freiberuflichen Informationsspezialisten sowie der Studierenden und Auszubildenden der entsprechenden Fachrichtungen. Der Verband bietet seinen rund 6.300 Mitgliedern Fortbildungsveranstaltungen, Fachpublikationen sowie Beratung und Unterstützung in der beruflichen Praxis.</p>
<p><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)</b><br />Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechniken.</p>
<p><b>Kontakt: Berufsverband Information Bibliothek (BIB)</b><br />Wolfgang Folter, BIB-Kommission Eingruppierung und Besoldung (KEB), Tel:. 069/798-39376<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,mgdBdkd/kphq0fg');" class="mail" >keb<span>&#064;</span>bib-info.de</a>, <a href="http://www.bib-info.de/" target="_blank" class="extern" >www.bib-info.de</a></p>
<p><b>Kontakt: Deutscher Bibliotheksverband e.V.</b><br />Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99 12<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,fdxBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >dbv<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksportal.de</a> </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2009</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bibliotheksverband kritisiert Einschränkungen bei der Informationsversorgung in Bildung und Wissenschaft</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/bibliotheksverband-kritisiert-einschraenkungen-bei-der-informationsversorgung-in-bildung-und-wissens.html</link>
			<description>Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Grundlage der letzten Novellierung des Urheberrechtsgesetzes hat die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt digitale Kopien von Büchern aus ihrer Lehrbuchsammlung an elektronischen Leseplätzen in der Bibliothek zugänglich gemacht. „Wir haben die Leseplätze eingerichtet, um wichtige Studieninhalte in zeitgemäßer Form in der Bibliothek anzubieten&quot;, erklärt Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer, Direktor der Bibliothek. Dieses Angebot war für die Bibliotheksnutzer zunächst auch mit einer Möglichkeit zum Ausdruck und einer Speicherung von Textpassagen auf einem USB-Stick verbunden. Unterstützt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat der Verlag Eugen Ulmer KG gegen das neue Bibliotheksangebot geklagt.&nbsp; </p>
<p>Mit Urteil vom 24.11.2009 hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt das Vorgehen der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt grundsätzlich gebilligt, allerdings zugleich dahingehend eingeschränkt, dass jede „Vervielfältigung“ (Ausdruck oder Speicherung) zu untersagen ist.&nbsp; </p>
<p>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) wurde in seiner Rechtsauffassung bestätigt, dass&nbsp; ein Einscannen und Anzeigen von Büchern aus dem Bestand der Bibliothek an Computerleseplätzen zulässig ist. Entgegen der vom Börsenverein vertretenen Auffassung ist dies auch dann der Fall, wenn ein Verlag ein gleichartiges Angebot unterbreitet. &nbsp; </p>
<p>Die deutschen Bibliotheken bedauern jedoch das nunmehr vollständige Verbot des Ausdruckens und Speicherns, zumal das LG Frankfurt das Ausdrucken als rechtmäßig anerkannt hatte. Die ursprüngliche Zielsetzung der Vorschrift, eine&nbsp; zeitgemäße Informationsversorgung zu erzielen, wird dadurch weitgehend entwertet. &nbsp; </p>
<p>Deutliche Kritik übt die Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv), Prof. Dr. Gabriele Beger (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg), an den jüngsten Verlautbarungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Wenn hier von einem ‚Missbrauch geistiger Werke’ die Rede ist, dann klingt das nach Kriminalisierung“, so Beger. Sie fordert im Namen des dbv vom Gesetzgeber – gerade vor dem Hintergrund des jüngsten Gerichtsurteils – nun endlich klare bildungs- und wissenschaftsfreundliche Sonderregelungen für Schulen und Hochschulen einzuführen. &nbsp; </p>
<p>Große Anerkennung spricht Beger der TU Darmstadt und ihrer Bibliothek aus, die diesen Konflikt zwischen Bibliotheken und Verlagen für die Bibliotheksseite ausgetragen haben. Für die Entscheidung der Darmstädter Kollegen, nun das Angebot der „digitalen Leseplätze“ ganz einzustellen, äußert Beger Verständnis. „Gerade diese Darmstädter Entscheidung zeigt deutlich, dass die Gesetzgebung wenig Klarheit für neue Entwicklungen gerade in den Bereichen Bildung und Wissenschaft zeigt. Es kann doch nicht sein,“ so Beger weiter, „dass wir bei der digitalen Informationsversorgung auf den Stand mittelalterlicher Schreibstuben zurückgeworfen werden, in denen wichtige Texte mühsam von Hand abgeschrieben wurden.“&nbsp; </p>
<p><b>Für Rückfragen:</b><br /><br />Prof. Dr. Gabriele Beger <br />Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. <br />c/o Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg<br />Tel.: 040 / 4 28 38 22 11&nbsp; </p>
<p>Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer <br />Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt <br />Tel.: 06151 / 16 58 02&nbsp; </p>
<p>Dr. Arne Upmeier <br />Vorsitzender der dbv- Rechtskommission <br />c/o Universitätsbibliothek Ilmenau<br /> Tel.: 03677 / 69 45 34&nbsp; </p>
<p><b>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)</b> </p>
<p>Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Grössenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechniken.&nbsp; </p>
<p><b>Kontakt: Deutscher Bibliotheksverband e.V. </b><br /><br />Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99 12 <br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,fdxBdkdnkqvjgmuxgtdcpf0fg');" class="mail" >dbv<span>&#064;</span>bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksverband.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksverband.de</a>, <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="extern" >http://www.bibliotheksportal.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Jahr 2009</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues aus dem dbv-Landesverband Rheinland-Pfalz</title>
			<link>http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/neues-aus-dem-dbv-landesverband-rheinland-pfalz.html</link>
			<description>Pressemitteilung des LV Rheinland-Pfalz</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Für „bibliotheken heute“, Heft 4/2009</i></p>
<p>Der Herbst stand für den Landesverband Rheinland-Pfalz im Deutschen Bibliotheksverband ganz im Zeichen der Mitgliederversammlung 2009 und der Vorbereitungen für die rheinland-pfälzische Eröffnungsveranstaltung zur Kampagne „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“.</p>
<p>Am 2. November 2009 trafen sich in der Stadtbücherei Speyer unter der Leitung des Landesvorsitzenden Manfred Geis, MdL, rund 25 Vertreter der DBV-Mitgliedsbibliotheken zur ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Wie aus dem vorgestellten Jahresbericht des Geschäftsführers zu entnehmen ist, konnte seit dem Jahr 2000 die Mitgliederzahl um zehn Mitglieder auf nunmehr 59 gesteigert werden (zuletzt Stadtbibliothek Neuwied, Stadtbücherei Höhr-Grenzhausen, Stadtbücherei Idar-Oberstein, Stadtbücherei Kandel, Fachbibliothek der WHU Vallendar; zum 1.1.2010 wird als 60. Mitglied die Bibliothek der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer hinzukommen).</p>
<p>Im Rahmen der Kampagne „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ ist zu vermelden, dass vom 5.-13.11.2009 deutschlandweit rund 1.400 Bibliotheken mit über 4.000 Veranstaltungen beteiligt sind, davon in Rheinland-Pfalz mehr als 160 Aktionen in rund 100 Bibliotheken. Der Bundespräsident war nicht nur Schirmherr der Kampagne, sondern auch Auslöser der „Aktion Medienboxen“. Der Erlös eines im Mai durchgeführten Benefizkonzerts wurde zur Hälfte an den Bundesverband gespendet, der die Bibliotheken anschrieb und um Bewerbungen für den Erhalt von Medienboxen bat. Die Bibliotheken verpflichteten sich außerdem, während der Kampagne eine oder mehrere Veranstaltungen für Jugendliche durchzuführen. Aus den eingegangenen 200 Anträgen wurden am 15.9.2009 schließlich 30 Bibliotheken per Los ausgewählt, die Geldmittel für den Kauf von Büchern und andere Medien für Jugendliche im Wert von 1.500 EUR erhielten. Zwei Gewinner kommen aus Rheinland-Pfalz: Die Stadtbibliothek Ludwigshafen und die Stadtbibliothek Konz.</p>
<p>Die Vertreter der Mitgliedsbibliotheken diskutierten in Speyer auch die vom Bundesvorstand eingebrachte Idee einer Erweiterung der Lobbyarbeit durch eine intensivere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Beispielsweise sei daran gedacht, durch Schulung und Trainingsmaßnahmen die Länder- und Sektionsvorstände in der Kontaktarbeit fortzubilden, einen jährlichen Bericht „Zur Lage der Bibliotheken in Deutschland“ herauszugeben, einen „Arti-keldienst“ für Bibliotheken und Landesverbände zu erstellen, einen bundesweiten Parlamentarischen Bibliothekstag in Berlin durchzuführen oder auf den wichtigen Messen „didacta“ und „Buchmesse“ durch eigene Stände vertreten zu sein. Die Konsequenz aus der vorgeschlagenen Erhöhung der personellen und sachlichen Ressourcen beim Bundesverband bedeutet allerdings auch die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge in einem noch nicht bekannten Umfang. Die Mitglieder nahmen die inhaltlichen Vorschläge vorwiegend positiv auf, hielten sich jedoch in der Frage der Beitragserhöhung sehr zurück. Eine Anpassung zwischen 10% und 20% wurde mehrheitlich als noch akzeptabel, aber für viele kleinere Bibliotheken auch als schwierig umsetzbar angesehen. </p>
<p>Was am 2.11.2009 noch offen war – nämlich die Frage nach den Bibliothekstagen Rheinland-Pfalz 2010 – konnte am 5.11.2009 in einem Gespräch mit Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann-Göttig, LBZ-Direktor Helmut Frühauf und DBV-Landesvorsitzenden Manfred Geis und weiteren Teilnehmern in Koblenz inzwischen einvernehmlich geklärt werden: 2010 soll es im November wieder „Bibliothekstage“ geben, und zwar zeitgleich mit der 3. Kampagne „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“. Voraussichtlicher Termin: 5.-12.11.2010. Die mündliche Absprache für eine intensivere Unterstützung durch das LBZ bedarf es noch einer schriftlichen Vereinbarung, die zwischen LBZ, DBV-Landesverband und dem Bildungsministerium abgeschlossen werden soll und die aufzuteilenden Aufgaben konkret beschreiben. Die nächsten Schritte werden die Einberufung der „Koordinierungsgruppe“ und der „AG Lesereisen“ sein und die Antragsstellung zum Erhalt zentraler Mittel sein, ohne die die Aktionswoche nicht durchführbar ist. Alle Bibliotheken sind aufgerufen, einen großen Teil ihrer geplanten Veranstaltungen auf den November 2009 zu konzentrieren, damit sie Teil der „Bibliothekstage“ und damit auch der Kampagne „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ werden.</p>
<p>Die nächstjährige Mitgliederversammlung des Landesverbandes wird am Montag, den 4. Oktober 2010, voraussichtlich in der Fachhochschulbibliothek des Umwelt-Campus in Bir-kenfeld stattfinden. Dann stehen Neuwahlen für den Landesvorstand für die nächste Amts-zeit 2011-2013 an.</p>
<p>(Jürgen Seefeldt)</p>
<p><b>Landesverband Rheinland-Pfalz im Deutschen Bibliotheksverband e.V.</b></p>
<p>Geschäftsführer: Jürgen Seefeldt</p>
<p>Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz<br />Büchereistelle Koblenz<br />Bahnhofplatz 14<br />56068 Koblenz</p>
<p>Telefon 02 61 91500-300<br />Telefax 02 61 91500-302</p>
<p><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ugghgnfvBndb/tnr0fg');" class="mail" >seefeldt<span>&#064;</span>lbz-rlp.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>LV Rheinland-Pfalz</category>
			<category>Jahr 2009</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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