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Bibliothekspreis der mittelständischen Wirtschaft für das Land Sachsen-Anhalt

Die Initiative, für Sachsen-Anhalt einen Bibliothekspreis zu schaffen, kennzeichnet das Bemühen des Landesverbandes Sachsen-Anhalt im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) in Kooperation mit der mittelständischen Wirtschaft des Landes, die Entwicklung des Bibliothekswesens in Sachsen-Anhalt voranzubringen und dem Bibliothekswesen mit einer neuen Wertschätzung zu begegnen.
Den Handwerkskammern Halle und Magdeburg sowie den Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau und Magdeburg als Stiftern dieses Preises kommt dabei eine herausragende Rolle zu. So werden sie im Zusammenwirken mit dem DBV Landesverband Sachsen- Anhalt zu nachhaltigen Förderern der Bibliotheken als Träger von Information und Bildung auf dem Weg zur Wissensgesellschaft.


Auslobung
Die Auslobung eines Förderpreises für die Bibliotheken im Land Sachsen-Anhalt umfasst folgende Grundsätze:

  • Der Förderpreis wird alle 2 Jahre vergeben und muss beantragt werden.
  • Der Preis wird ausgelobt in einer Summe von 5.000 Euro.
  • Antragsberechtigt sind alle Bibliotheken des Landes Sachsen-Anhalt von unterschiedlicher Größe, Ausrichtung und Trägerschaft.
  • Der Preis wird durch eine Jury vergeben.
  • Die Jury besteht aus jeweils einem Vertreter/Vertreterin der Stifter und einem Vertreter/Vertreterin des Landesverbandes Sachsen-Anhalt im DBV.

Hauptkriterium für die Vergabe des Förderpreises ist nicht die Anerkennung bisher erreichter Ergebnisse, sondern mit dem Preis sollen innovative Ansätze im Bibliothekswesen honoriert werden, um so perspektivisch zu einem insgesamt neuerungsfreundlicheren Klima im Bibliothekswesen beizutragen.

Ein Beispiel hierfür ist der 2012 an die Stadt- und Kreisbibliothek Osterburg-Stendal für das Vorhaben Jugendbibliothek vergebene Preis.

Prämiert werden Konzepte, die auf die gegenwärtigen Herausforderungen im Bildungswesen reagieren, mögliche zukünftige Entwicklungen einbeziehen bzw. gar mit beeinflussen und die Aspekte des Lebenslangen Lernens besonders berücksichtigen.

In Zeiten tatsächlich schrumpfender bzw. zumindest potenziell rückläufiger Kulturetats der öffentlichen Hand erhalten diejenigen Bibliotheken diese mit dem Preis verbundene Anerkennung, die neue Wege unter Nutzung von Synergien und neuen fachlichen Erkenntnissen beschreiten.

Kriterien sind daher

  • Unterstützung von Kooperationen zwischen berufsbildenden Schulen und öffentlichen Bibliotheken, um Schülerinnen und Schüler an berufsbegleitende Informations- und Weiterbildungsangebote heranzuführen.
  • Vermittlung von Lese- und Medienkompetenz durch neue Formen der Zusammenarbeit zwischen dem Bildungsbereich und der Wirtschaft.
  • Alternative Bibliotheksangebote der überörtlichen Versorgung, auch unter Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationstechnik.
  • Unterstützung von Initiativen des Lebenslangen Lernens für alle Altersgruppen, insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
  • Neue Konzepte zur Sicherung der bibliotheksmäßigen Versorgung im jeweiligen Verantwortungsbereich unter Schaffung effizienter Strukturen
  • Ausbau von Kooperationsstrukturen mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen.
  • Moderne Serviceangebote zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit.
  • sonstige vielversprechende innovative Ansätze.

Zeitlicher Ablauf
Die Bewerbungsfrist für den Preis endet am 10.09.2014.
Die Bewerbung ist mit einem Antragsvordruck einzureichen.
Die nicht prämierten Projekte sind in einem Ideenpool zu veröffentlichen, so dass diese Ideen möglichst für andere Anregungen zu neuen Überlegungen bieten.

Preisvergabe
Die Preisvergabe erfolgt zur Parlamentarischen Begegnung am 16.10.2014.
Die Information über das Engagement der Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern wird über alle Mitgliedsbibliotheken und alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Verfahren in geeigneter Form öffentlichkeitswirksam dargestellt.


Auszeichnungen des Deutschen Bibliotheksverbands