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Positionen

Februar 2017

vbnw-Stellungnahme zum Referentenentwurf Urh-Wiss-Gesetz

Aus Bildung und Wissenschaft ist die Klage seit langem bekannt: Die kleinteiligen Ausnahmeregelungen des Urheberrechts in diesem Bereich bieten nur wenig Spielraum für heutiges Lernen, Lehren und Forschen. Nun hat das Bundesjustiz- und Verbraucherschutzministerium einen ersten Referentenentwurf für eine Novelle des Urheberrechtsgesetzes vorgelegt. Der vbnw hat am 21. Februar 2017 seine Stellungnahme zu dem Entwurf beim BMJV eingereicht.

» Stellungnahme des vbnw

Oktober 2016

vbnw-Stellungnahme zur aktuellen E-Book-Lizenzdebatte

In einer Stellungnahme fordert der vbnw vom Gesetzgeber dringend die Anpassung des europäischen und deutschen Urheberrechts. Auslöser sind die von den beiden Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier und der divibib GmbH ausgehandelten E-Book-Lizenzen, die einen Preis für Bibliotheken vorsehen, der um das 2,5-fache höher liegt als der Preis für andere Bibliothekslizenzen oder den Endkundenmarkt.

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September 2016 

vbnw-Stellungnahme zum Ersten Kulturförderplan 2016-2018

Der vbnw begrüßt im wesentlichen die Ziele des Kulturförderplans hinsichtlich der uns betreffenden Themen wie Digitalisierung sowie der generellen Vorlage eines transparenten Kulturförderplans. In einigen Punkten des KFPs sehen wir jedoch Ergänzungs- bzw. Änderungsbedarf, bspw. werden unter dem Punkt "Förderung der Bibliotheken (§10 KFG)" innovative Formate wie Makerspaces oder solche mit Werkstattcharakter, die junge Leute zur literarischen Produktion anregen oder Formate zur künstlerischen Umsetzung von Texten anbieten und somit den Schritt von der Rezeption zur Produktion vollziehen, nicht einmal benannt. 

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September 2016

vbnw-Stellungnahme zum Bibliotheksgesetzentwurf der CDU-Fraktion

Der vbnw ist der Überzeugung, dass ein eigenständiges Landesbibliotheksgesetz ein wichtiger Baustein für die Fortentwicklung des Bibliothekswesens Nordrhein-Westfalens ist und einen Beitrag zur Sicherung und Erhaltung des kulturellen Erbes des Landes leisten kann. Aus diesem Grund hat der Verband von Anfang an die unterschiedlichen Initiativen zum Erlass eines eigenständigen Bibliotheksgesetzes unterstützt. Die rechtliche Stellung der Universitäts- und Hochschulbibliotheken als Einrichtungen ihrer vom Hochschulgesetz geprägten Universitäten und Hochschulen wird von diesem Entwurf nicht berührt. Der vbnw strebt in diesem Punkt keine Änderung an. Gleichwohl tritt er für eine landesweite Kooperation der Bibliotheken unterschiedlichen Typs ein. Es ist nach unserer Auffassung eine besondere Herausforderung, das Zusammenspiel der von unterschiedlichen Trägern finanzierten Bibliotheken zu optimieren, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die erforderliche und rechtlich gegebene Eigenständigkeit der Profile zu wahren. Dies ist eine Aufgabe, die sich vor allem unterhalb gesetzlicher Regelungen stellt und im Lande erheblich vorangetrieben werden sollte.

In der aktuellen Situation der Öffentlichen Bibliotheken in NRW beschäftigt den vbnw vor allem die Frage, wie bestehende Strukturen des öffentlichen, kommunalen Bibliothekswesens angesichts der finanziellen Belastungen der Städte und Gemeinden gesichert werden können, und wie zugleich die informationstechnische und konzeptionelle Transformation und Modernisierung der Bibliotheken gefördert werden kann. 

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» Positionierung der AGUB

Juli 2016

Stellungnahme vbnw zur Situation der Gefangenenbücherei JVA Münster & BDJ 2007

In Münster musste Anfang Juli wegen Baufälligkeit eine im Jahr 1853 eröffnete Justizvollzugsanstalt innerhalb kürzester Zeit geräumt werden. Damit ist die weitere Existenz der in dieser JVA bestehenden Gefangenenbücherei in Frage gestellt, die 2007 zur "Bibliothek des Jahres" gewählt wurde. Nicht nur ein persönliches Engagement ihres Leiters verbindet sich mit dieser Bibliothek, sondern auch eine anregende, sozusagen prominente innenarchitektonische Lösung und ein höchst aktiver Förderverein, der auf dem Recht auf Lesen, Lektüre und Bildung auch für Gefangene im Strafvollzug besteht. Der vbnw hat sich mit der Aufforderung, ein Überleben dieser wertvollen Einrichtung sicherzustellen, an den Justizminister des Landes und die Parteien des Landtages gewandt.

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Juni 2016

Positionspapier zur Sonntagsöffnung in allen Bibliotheken

Im Gegensatz zu vielen anderen Kultureinrichtungen wie bspw. Museen, sind Öffentliche Bibliotheken in Deutschland am Sonntag geschlossen. . Dabei haben bereits viele Universitätsbibliotheken schon länger eine Sonntagsöffnung eingeführt – mit großem Erfolg. Selbst im kirchlichen Bibliothekswesen werden die Türen am Sonntag für die Kundschaft geöffnet. Und im europäischen Ausland ist das gar kein Thema mehr. Warum nicht auch die Öffentlichen und damit alle Bibliotheken? 

» zum Positionspapier des vbnw

Mai/Juni 2016

vbnw begrüßt CDU-Bibliotheksgesetzentwurf

Der vbnw unterstützt von Anfang an die unterschiedlichen Initiativen zum Erlass eines eigenständigen Bibliotheksgesetzes; so auch im Grundsatz die Aktuelle der CDU vom 08.03.2016. Allerdings sieht der vbnw noch erheblichen Ergänzungs- und Änderungsbedarf dieses Entwurf. Lesen Sie in unserem Kurzbericht die Einzelheiten.

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Mai 2016

Stellungnahme zum Antrag "Gelingende Integration von Flüchtlingen. Integrationsplan für NRW"

Der vbnw wurde zum Sachverständigengespräch des Ausschusses für Kultur und Medien geladen, der am 3. Mai 2016 tagte. Das Thema dort: Der Antrag von SPD-Fraktion und der Fraktion  Bündnis90/Die Grünen „Gelingende Integration von Flüchtlingen. Der Integrationsplan für NRW“ (Drucksache MMD 16/11229), in dem die Bibliotheken NRW an mehreren Stellen als Akteure genannt werden. Zu diesem Antrag nahm der Verband auch schriftlich Stellung. 

» zum Antrag Drucksache MMD 16/11229

» zur Stellungnahme des vbnw

April 2016

vbnw-Stellungnahme zur Entscheidung gegen eine weitere Förderung von ZB MED
Der vbnw hat die am 17. März 2016 veröffentlichte Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft zur Beendigung der Bund-Länder-Förderung der Zentralbibliothek der Medizin mit Erstaunen und Unverständnis zur Kenntnis genommen. In einer Stellungnahme appelliert der Verband an die Entscheidungsträger in Politik und Landesverwaltung, die ZB MED real und perspektivisch zu unterstützen und die geeigneten Maßnahmen im Sinne des Modernisierungskonzeptes für einen Fortbestand dieser wichtigen Bibliothek zu treffen. Zudem fordert er die Fachöffentlichkeit und seine Mitglieder auf, eine Petition für die ZB MED zu unterstützen.

März 2016
Flüchtlingsarbeit in NRW-Bibliotheken: Jetzt fördern!
In einem Anforderungspapier an Abgeordnete der Landesregierung NRW proklamiert der vbnw seine Forderungen, um die Bibliotheken im Land als wichtige und unverzichtbare Kultur- und Bildungsstätten bei ihrer Flüchtlingsarbeit mit einem Sonderprogramm zu unterstützen.

Februar 2016
Umgang mit E-Books: Der vbnw bezieht Stellung
Die Probleme mit dem Verleih von E-Medien für Bibliotheken sind Thema der aktuellen politischen Debatte. Jüngst forderte NRW-Justizminister Kutschaty Online-Händler dazu auf, ihre AGBs im Hinblick auf die Nutzung digitaler Medien verbraucherfreundlich zu gestalten und entsprechend zu ändern.
Mit einer Stellungnahme wendet sich der vbnw Ende Februar an Abgeordnete des Landtages NRW und unterstützt damit die bestehende Forderung, E-Books mit gedruckten Büchern juristisch gleichzusetzen.
Steckbrief zur Debatte E-Books, pdf, 67 KB

Für weitere Positionen besuchen Sie bitte die Seiten des vbnw: www.bibliotheken-nrw.de