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Aktivitäten

Sondersammelgebiete

Das System der überregionalen Literaturversorgung in Deutschland

Das System der überregionalen Literaturversorgung wurde 1949 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft organisiert „in der Erkenntnis, dass ein leistungsfähiges Bibliothekswesen zu den unabdingbaren Voraussetzungen der Forschung gehört“. Die Idee ist, dass eine Kooperation von zentralen Fachbibliotheken (Medizin, Technik, Wirtschaftswissenschaft) und bei Staats- und Universitätsbibliotheken angesiedelten Sondersammelgebieten dafür sorgt, dass die wissenschaftlich relevante internationale und nationale Literaturproduktion in Deutschland vollständig vorhanden ist und der Forschung zur Verfügung steht. Damit wurde seit 1949 gleichsam eine verteilte nationale Forschungsbibliothek aufgebaut, die in dieser Form international einmalig ist.

Die Bestände der Fach- und Sondersammelgebietsbibliotheken werden dabei den Forschern durch Fernleih- und Dokumentlieferdienste zur Verfügung gestellt – mittlerweile im Kontext von Subito auch bei Bedarf als elektronisches Dokument innerhalb kurzer Zeit direkt an die Email des Bestellers.

Die Sondersammelgebietsbibliotheken haben seit einigen Jahren begonnen, so genannte virtuelle Fachbibliotheken (Virtual Libraries) aufzubauen, um einerseits den Wissenschaftlern über das Internet direkt ihre Bestände und Dienstleistungen anzubieten und um andererseits auch digitale Medien unmittelbar in ihr Angebot integrieren zu können. In diesem Kontext gelang ein großer Schritt vorwärts durch den Erwerb von Nationallizenzen für große Fachdatenbanken aus dem Bereich der Geistes-, Politik- und Sozialwissenschaften.

Organisiert wird das System der überregionalen Literaturversorgung vom Referat „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS)“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Getragen wird es von drei zentralen Fachbibliotheken und 23 Staats- und Universitätsbibliotheken, die Sondersammelgebiete betreuen. (Mitglieder der AG).

Eine Übersicht über die Sondersammelgebiete und die sie tragenden Bibliotheken gibt das von der SUB Hamburg organisierte Informationssystem Webis.

Nationallizenzen

www.nationallizenzen.de

18.05.2005
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert deutschlandweiten Zugriff auf große digitale Textcorpora und Fachdatenbanken im Bereich der Kultur-, Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften
Pressemitteilung Nationallizenzen
Datei-Format: pdf, Datei-Größe: 83 KB

Datenbanken

Angebote im Rahmen der Nationallizenzen
http://www.nationallizenzen.de/angebote

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