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Geschichte


1958 Mai Konstituierende Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Landesbibliotheken auf dem Bibliothekartag in Fulda auf Initiative von Hermann Sauter (Speyer), der den Vorsitz übernimmt. Mit diesem neuen Instrument verband sich die Erwartung, "die gemeinsamen Interessen dieser Bibliotheken besser zu vertreten und insbesondere zu versuchen, für sie Zuschüsse aus zentralen Förderungsmitteln zu erhalten." (Totok)
1961 August Sauter sendet dem Wissenschaftsrat ein Memorandum, das den Anteil der Landesbibliotheken an der wissenschaftlichen Literaturversorgung belegt.
1963 Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Wissenschaftlichen Bibliotheken
1964 Der Wissenschaftsrat nimmt die Regionalbibliotheken in seine "Empfehlungen" auf, indem er postuliert, dass auch außerhalb der Hochschulen Bibliotheken mit wissenschaftlicher Literatur "in genügender Anzahl und nicht zu großer Entfernung voneinander" vorhanden sein müssen.
1971 März Veröffentlichung des Sammelbandes "Regionalbibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland" im Auftrag der beiden Arbeitsgemeinschaften. Nach Regionen gegliedert verzeichnet der Band 35 ausführliche Selbstdarstellungen (west)deutscher Regionalbibliotheken.
1971 Juni Zusammenschluß der beiden Arbeitsgemeinschaften auf dem Bibliothekartag in Köln zur Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken unter dem Dach des VDB. Vorsitzender wird Paul Raabe (Wolfenbüttel).
1973 Der Bibliotheksplan´73 zählt die Regionalbibliotheken, allerdings ohne sie ausdrücklich zu nennen, zu den Bibliotheken mit Funktionen der 3. Stufe. Damit ist anerkannt, dass sie im Netz der überregionalen Literaturversorgung eine tragende Rolle spielen.
1974 Juni Auf dem Bibliothekartag in Braunschweig übernimmt Josef Bellot (Augsburg) die Leitung der Arbeitsgemeinschaft.
1983 Januar Konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe Regionalbibliographie in Wolfenbüttel
1985 Mai Auf dem Bibliothekartag in Trier übernimmt Gerhard Römer (Karlsruhe) die Leitung der Arbeitsgemeinschaft.
1985 Oktober Die AG beschließt auf ihrer Herbsttagung in Köln, der Sektion 4 des dbv beizutreten.
1989 Mai Auf dem Bibliothekartag in Bonn wird Wolfgang Dittrich (Hannover) zum neuen Vorsitzenden gewählt.
1990 November Die Herbstsitzung der Arbeitsgemeinschaft in Speyer wird zur ersten gesamtdeutschen Tagung nach dem Fall der Mauer und der Deutschen Vereinigung.
1993 "Bibliotheken´93", die Fortschreibung des Bibliotheksplans von 1973, nimmt die Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft auf und widmet den Regionalbibliotheken ein eigenes Kapitel, das deren Bestände charakterisiert und eine konzentrierte Aufgaben- und Leistungsbeschreibung enthält.
1996 September Die AG beteiligt sich an einem Symposion, das das für Dresden entworfene Konzept einer Zusammenlegung von Landes- und Universitätsbibliothek in einem gemeinsamen Neubau diskutiert.
1996 November Auf der Herbstsitzung in Potsdam wechselt der Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft zu Bernd Hagenau (Saarbrücken). Für den dreiköpfigen Vorstand wird ein rollierendes System nach dem Modell des VDB eingeführt.
1998 Juni Auf dem Bibliothekartag in Frankfurt/Main begeht die Arbeitsgemeinschaft ihr vierzigjähriges Jubiläum. Der Festvortrag von Gerhard Römer trägt den Titel "Vielfalt als Problem und Chance".
1998 Dezember Um die zu den österreichischen Regionalbibliotheken und der VÖB-Kommission für Landesbibliotheken aufgenommenen Beziehungen zu stärken, tagt die Arbeitsgemeinschaft in Bregenz/Vorarlberg. Dort wird Detlev Hellfaier (Detmold) zum neuen Vorsitzenden gewählt.
2000 Die AG veröffentlicht die Neuausgabe ihres Nachschlagewerkes "Regionalbibliotheken in Deutschland" mit Daten zu 43 Regionalbibliotheken (geordnet nach 12 Regionen) und sechs Aufsätzen zu typischen regionalbibliothekarischen Tätigkeitsfeldern.
2000 November Auf der Herbstsitzung in Schwerin wird Hannsjörg Kowark (Stuttgart) zum neuen Vorsitzenden gewählt.
2003 Januar Zum Jahreswechsel übernimmt Peter Michael Ehrle das Amt des Vorsitzenden.
2003 Die AG publiziert die überarbeiteten, aktualisierten und ergänzten Bregenzer Vorträge als ZfBB-Sonderheft unter dem Titel "Landesbibliotheksbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Neubauten, Erweiterungen und Umnutzungen zwischen 1975 und 2002".
2005 Zum Jahreswechsel geht der Vorsitz an Axel Halle (Kassel) über.
2006 Die Arbeitsgemeinschaft und die Arbeitsgruppe Regionalbibliographie veröffentlichen unter dem Titel "Die Regionalbibliographie im digitalen Zeitalter - Deutschland und seine Nachbarländer" eine umfassende Darstellung von einer zentralen Aufgabe der Regionalbibliotheken.
2007 Januar Zum Jahreswechsel übernimmt Marianne Dörr (Wiesbaden) das Amt der Vorsitzenden.
2008 Die im Mai 1958 gegründete Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken wird 50 Jahre alt. Auf der Jubiläumssitzung in Halle a.d.S. hält Professor Paul Raabe den Festvortrag: "50 Jahre Kooperation der Regionalbibliotheken - ein persönlicher Blick zurück."
2009 Januar Corinna Roeder (Oldenburg) übernimmt den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft.
Die AG veröffentlicht als weiteren ZfBB-Sonderband "Dichternachlässe. Literarische Sammlungen und Archive in den Regionalbibliotheken von Deutschland, Österreich und der Schweiz".
Auf der Herbstsitzung in Coburg wird Detlev Hellfaier aus dem Amt des Schriftführers, das er seit 2004 versehen hat, verabschiedet.
2011 Januar Zum Jahreswechsel übernimmt Irmgard Siebert (Düsseldorf) das Amt der Vorsitzenden.
2012 Die AG gibt sich eine schriftlich fixierte Geschäftsordnung. Sie wird von der Mitgliederversammlung in Hamburg verabschiedet.
In einem weiteren ZfBB-Sonderband stellt die Arbeitsgemeinschaft die Digitalisierungsaktivitäten von 20 Regionalbibliotheken vor.
2013 Januar Das Amt der Vorsitzenden geht auf Julia Freifrau Hiller von Gaertringen (Karlsruhe) über.
2011 Die AG ruft die neue Unter-AG Pflicht ins Leben, deren Vorsitz Lars Jendral (Koblenz) übernimmt.
2014 Die AG veröffentlicht zu den Kriegssammlungen 1914/18 ein Webportal, das 236 Sammlungen verzeichnet, und einen ZfBB-Sonderband, in dem 30 Sammlungen exemplarisch beschrieben werden.
2015 Zum Jahreswechsel übernimmt Marianne Riethmüller (Fulda) den Vorsitz der AG

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