Kontakt | Impressum | Sitemap | RSS | English

Empfehlungen

 


Leitfaden für den Geschäftsverkehr zwischen wissenschaftlichen Bibliotheken und dem Antiquariatsbuchhandel - erarbeitet von 2014 bis 2016 unter Leitung von Petra Feuerstein-Herz
Stand: März 2017  

Abstract
Die Erhaltung und Pflege des in Handschriften und Drucken überlieferten historischen Kulturgutes gehört zu den unerlässlichen Aufgaben der Bibliotheken und der Antiquariate. Für die optimale Wahrnehmung dieses Auftrags ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem antiquarischen Buchhandel und den Bibliotheken unerlässlich. Neben der dauerhaften Sicherung von Kulturgütern durch die öffentlichen Bibliotheken kommt dem Antiquariatshandel bei der „Hebung“ von privaten Sammlungsbeständen und Einzelstücken und der Vermittlung an neue Eigentümer besondere Bedeutung zu.

Es handelt sich um die aktualisierte Überarbeitung der 1996 veröffentlichten Empfehlungen zum Geschäftsverkehr zwischen wissenschaftlichen Bibliotheken und dem Antiquariatsbuchhandel . Die Überarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Antiquare e. V. (VDA), der Genossenschaft der Internet-Antiquare (GIAQ) sowie der IG Antiquariat und Versandbuchhandel im Börsenverein. Es wäre wünschenswert, wenn sich weitere Gruppierungen und Verbände von Bibliotheken als auch Antiquariaten und Auktionshäusern diesen Empfehlungen anschließen. Die gemeinsam beschlossene Fassung wird deshalb durch alle Beteiligten öffentlich gemacht, spätere Aktualisierungen sind anstrebenswert.  Ziel ist die Zusammenarbeit aller Partner bei der antiquarischen Erwerbung durch die Schaffung gemeinsamer Standards und Handlungsrichtlinien – selbstverständlich unter Berücksichtigung aller ohnehin geltenden rechtlichen Bestimmungen (BGB, HGB, AGBs etc.) – zu optimieren. Für den Geschäftsverkehr mit ILAB-Antiquaren wird darüber hinaus der „ILAB Code of Ethics“ als verbindlich zu Grunde gelegt.


"Empfehlungen für interne Sicherheitsmaßnahmen in Bibliotheken"

Die dbv-AG Handschriften und Alte Drucke hat im vergangenen Jahr die "Empfehlungen für interne Sicherheitsmaßnahmen in Bibliotheken" verabschiedet.

1) Einleitung
 pdf, Datei-Größe: 23 KB

2) Empfehlungen
 pdf, Datei-Größe: 26 KB

3) Fragebogen
 pdf, Datei-Größe: 21 KB


"Empfehlungen zur Provenienzverzeichnung der Arbeitsgemeinschaft Handschriften und Alte Drucke in der Sektion 4 des dbv"

(Dezember 2012)


Rechtliche und praktische Aspekte in der Benutzung von Nachlässen
Empfehlungen der dbv-AG Handschriften und Alte Drucke
pdf, Datei-Größe: 62 KB

Abstract
Die Benutzung von Nachlässen kann schwierige rechtliche, praktische und konservatorische Fragen aufwerfen, die sich auch trotz langer Berufserfahrung
nicht ohne weiteres lösen lassen. Die vorliegenden Empfehlungen skizzieren die Problemstellungen insbesondere im Bereich des Persönlichkeits- und des Urheberrechts und unterbreiten pragmatische Vorschläge, wie mit den Benutzungsproblemen, die aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht resultieren, umgegangen werden kann.


Nutzung von Nachlässen in Editionen, Ausstellungen und Seminaren
Empfehlungen der dbv-AG Handschriften und Alte Drucke
pdf, Datei-Größe: 45 KB


Erwerbung von Nachlässen
Empfehlungen der dbv-AG Handschriften und Alte Drucke
Stand: 9. Januar 2009
pdf, Datei-Größe: 43 KB

Abstract
Die Erwerbung von Nachlässen wird in bibliotheks- und archivwissenschaftlichen Darstellungen in ihrer Komplexität oft unterschätzt und kaum thematisiert. Die vorliegenden Empfehlungen zeigen die konkreten Schritte auf, die bei der Erwerbung und Übernahme eines Nachlasses zu beachten sind, und gehen insbesondere auf die vertragliche Ausgestaltung der Übereignung ein.


 Historische Bibliotheksbestände – Empfehlungen für Bachelor und Masterstudiengänge
Empfehlungen der dbv- AG Handschriften und Alte Drucke
Stand: 31. März 2008
pdf, Datei-Größe: 27 KB


 Digitalisierung alter Drucke und Handschriften
Verweis auf die DFG-Praxisregeln "Digitalisierung"
pdf, Datei-Größe:362 KB

Abstract
Die Empfehlungen der dbv-AG Handschriften und Alte Drucke wurden durch die Praxisregeln „Digitalisierung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Förderbereich „Wissenschaftliche Literaturversorgung und Informationssysteme“ abgelöst. Die Praxisregeln sollen Antragsstellern bei der DFG die Planung von Digitalisierungsprojekten erleichtern und durch die Formulierung von Standards zur Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der unterstützen Projekte beitragen.


Ortsbenutzung alter und wertvoller Bestände
Empfehlungen der dbv- AG Handschriften und Alte Drucke
pdf, Datei-Größe: 29 KB

Abstract
In diesem Papier werden Empfehlungen zur Benutzung alter und wertvoller Bestände im Rahmen der Ortsbenutzung ausgesprochen. Die Ausführungen verstehen sich als allgemein gehaltene Empfehlungen, die an die konkrete Situation vor Ort anzupassen sind und als Richtschnur für Einzelfallentscheidungen dienen.


 Alte Drucke im Leihverkehr – ist das angesichts von Digitalisierung noch ein Thema?
Empfehlungen der dbv-AG Handschriften und Alte Drucke
pdf, Datei-Größe: 36 KB

Abstract
In diesem Papier sollen Empfehlungen für die Benutzung älterer und wertvoller Buchbestände im Rahmen des Leihverkehrs ausgesprochen werden, da das Ausleihverhalten von Bibliotheken mit umfangreichen Altbeständen in Deutschland bisher durchaus beträchtliche Unterschiede aufweist. Außerdem soll ein Ausblick gegeben werden, welche Möglichkeiten die Digitalisierung im Bereich der alten Drucke eröffnet.


Bereitstellung von Bibliotheksgut für Ausstellungen
Empfehlungen der dbv-AG Handschriften und Alte Drucke
pdf, Datei-Größe: 64 KB

Abstract
Diese Richtlinien sollen die Bedürfnisse einer möglichst großen Bandbreite verschiedener Institutionen und unterschiedlicher Materialgattungen berücksichtigen und die Bedingungen definieren, die bei der Bereitstellung von Materialien für Ausstellungen zu beachten sind. Es wird vorausgesetzt, dass die betroffenen Leihgeber und Leihnehmer bei der Umsetzung dieser Richtlinien Faktoren wie Seltenheit, Empfindlichkeit sowie den materiellen Wert des zur Ausstellung erbetenen Bibliotheksgutes berücksichtigen. Unikate wie mittelalterliche Handschriften oder Autographen bedeutender Persönlichkeiten, Erstausgaben, besondere Einbände oder wertvolle Einzelstücke erfordern andere Voraussetzungen als häufiger vorhandene Literatur. Große Staats- und Universitätsbibliotheken werden andere Kriterien für die Seltenheit und den Wert der Objekte anlegen als kleinere Sammlungen oder Spezialsammlungen - doch gerade in kleineren Einrichtungen mit ihren spezifischen Bedürfnissen sollen diese Richtlinien flexibel und nutzbringend Anwendung finden können. Nicht immer wird es notwendig sein, jede einzelne der in diesen Richtlinien vorgeschlagenen Maßnahmen anzuwenden.

 

 

Nach oben