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Donnerstag 26.06.14

Deutscher Bibliotheksverband fordert allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke

Pressemitteilung des dbv

Berlin - Bei einer Veranstaltung mit Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung  am 25. Juni im Jacob-und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Zentralbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin stellte der Deutsche Bibliotheksverband seine Position in der aktuellen Diskussion um eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht vor. Der Verband begrüßte in seiner Stellungnahme ausdrücklich, dass das Thema einer allgemeinen Bildungs- und Wissenschaftsschranke mit dem Koalitionsvertrag auf der politischen Tagesordnung angekommen ist.  Der dbv drängt zugleich sehr darauf, dass die bestehenden „Bibliotheksschranken“ für Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung  veröffentlichter Werke für den Bereich von Wissenschaft, Forschung und Lehre beibehalten und weiter konkretisiert werden.
Hintergrund der Forderung ist das von Wissenschafts- und Hochschulverbänden als innovationsfeindlich und unpraktisch kritisierte geltende Urheberrecht. Die Verbandsvertreter diskutierten mit den Ausschussmitgliedern den Vorschlag des Verbandes zur Formulierung einer allgemeinen Schrankenregelung, der sich in weitgehender Übereinstimmungen mit den entsprechenden Vorschlägen des Aktionsbündnisses "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" (vorgestellt am 10.05.2014) sowie des Deutschen Kulturrats (veröffentlicht am 19.06.2014) befindet.
Der dbv wies ebenfalls darauf hin, dass durch das Auslaufen des befristeten  § 52a UrhG, in dem geregelt wird, in welchem Rahmen Zeitschriftenaufsätze und Ausschnitte aus Büchern im direkten Zusammenhang mit dem Unterricht an Schulen und Hochschulen zugänglich gemacht werden können, zum 31.12.2014 dringender Handlungsbedarf besteht. „Die sogenannten elektronischen Semesterapparate“, so der Verbandsvorsitzende Dr. Frank Simon-Ritz, „sind ein unverzichtbarer Bestandteil der akademischen Lehre.“ Der dbv fordert die endgültige Entfristung von § 52a

„Der Ausschuss hat die Einladung des dbv sehr gern angenommen und wird seine Position bei den jetzt anstehenden Diskussionen berücksichtigen“, so die Ausschussvorsitzende Patricia Lips (CDU) im Anschluss an die Veranstaltung.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.100 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit 65 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehören auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.

Kontakt:  Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Maiken Hagemeister, Pressesprecherin und Leitung Kommunikation, Tel.: 0 30/644 98 99 25
E-Mail: hagemeister@bibliotheksverband.de, www.bibliotheksverband.de, www.bibliotheksportal.de