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Freitag 15.11.13

Attraktive Angebote für lebenslanges Lernen - Bibliotheken und Volkshochschulen besiegeln Kooperation

Pressemitteilung des LV Brandenburg

Heute unterzeichneten die Landesverbände der brandenburgischen Bibliotheken und der Volkshochschulen in Lübben Leitlinien für eine enge Zusammenarbeit. In einem Grußwort begrüßte Bildungsministerin Martina Münch die enge Kooperation: „Bibliotheken und Volkshochschulen sind wichtige Lernorte im Land, die allen Bürgerinnen und Bürgern ein breites Spektrum an Informations- und Bildungsangeboten zugänglich machen. Sie sind wichtige Zentren für Information, Wissen und Weiterbildung in den Regionen – ihre enge Kooperation kommt allen Bürgerinnen und Bürger zugute, dient der Freude und Lust am Lesen und am lebenslangen Lernen.“ Die öffentliche Förderung der Einrichtungen durch Land und Kommunen sichere sozial verträglich Zugangsbedingungen für eine Teilhabe aller.

Bereits jetzt haben sich zwischen Volkshochschulen und Öffentlichen Bibliotheken als Anker der regionalen Weiterbildungsnetzwerke viele Kooperationen entwickelt. In manchen Orten gibt es gemeinsame Lesungen oder Literaturabende, in Cottbus gründeten sie kürzlich sogar ein gemeinsames Lernzentrum. Mit der Unterzeichnung gemeinsamer Leitlinien rufen beide Verbände ihre Mitglieder auf, ihre Bildungsangebote durch eine engere Kooperation noch stärker auf den Bedarf der Brandenburger auszurichten. „Mit unseren 150 Bibliotheken im Land haben wir die Chance, auch in ländlichen Regionen präsent zu sein. Uns ist wichtig, dass das Lesen als Voraussetzung für die Aufnahme von Wissen breit verankert ist und in Verbindung mit interessanten Veranstaltungen zum Beispiel auch für bildungsferne Menschen gepflegt wird“, bekräftigt Cornelia Stabrodt, Vorsitzende des Landesverbands Brandenburg im Deutschen Bibliotheksverband. Als besonderen Vorzug der Zusammenarbeit beider Verbände unterstreicht Sylvia Lehmann, Präsidentin des Brandenburgischen Volkshochschulverbands: „Unsere Angebote sind inhaltlich und hinsichtlich der Formen so vielfältig, dass wir die Neugier auf lebenslanges Lernen auch durch soziale und kulturelle Impulse wecken und erhalten können. Den Volkshochschulen geht es nicht nur um berufliche Leistungsfähigkeit, sondern vor allem um die Entfaltung der persönlichen Potenziale, so dass Lesen und Lernen zum Bedürfnis werden.“

Die Verbände wollen beispielsweise die Auseinandersetzung mit dem literarischen und kulturellen Erbe der Region und das Verständnis für unterschiedliche Kulturen sowie das gemeinsame Lernen der Generationen fördern. Ganz in diesem Sinne fand die Unterzeichnung der Leitlinien am bundesweiten „Vorlesetag“ in der Integrationskita „Sonnenkinder“ in Lübben statt. Die Kinder hatten die Teilnehmer mit einem Lied begrüßt und kamen schließlich noch in den Genuss ihrer Vorlesestunde; Sylvia Lehman las aus dem Kinderbuch „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr.

Dateien:
2013-11-15 PM Kooperation Bibliotheken Volkshochschulen final (95 kB)