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21. März: Welttag der Poesie

Die UNESCO hat im Jahr 2000 den 21. März zum "Welttag der Poesie" ausgerufen. Der Welttag soll an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern.

Beispiele für Aktivitäten rund um den Welttag der Poesie sind Lesungen, Ausstellungen, Rezitationen lyrischer Werke in Radio und Fernsehen, Publikationen poetischer Werke oder die Vergabe von Poesie-Preisen.

Welttag der Poesie in Deutschland

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission richtet die Literaturwerkstatt Berlin die zentrale Veranstaltung zum Welttag der Poesie in Deutschland aus. Lyriker aus unterschiedlichen Ländern stellen dem deutschen Publikum "Gedichte aus aller Welt" vor.

Gedichte im Internet: Lyrikline

Aus Anlass des ersten Welttags der Poesie hat die Literaturwerkstatt im Jahr 2000 die Internetplattform lyrikline.org eingerichtet. "lyrikline.org" bringt die älteste literarische Kunstform, die Poesie, und das jüngste Kommunikationsmedium, das Internet, zusammen. "lyrikline" präsentiert die Gedichte im Originalton, Originaltext und in deutscher Übersetzung.

Lyrik-Empfehlungen von Neuerscheinungen

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Stiftung Lyrik Kabinett und (neu seit 2015) das Haus für Poesie (ehem. Literaturwerkstatt Berlin) veröffentlichen jährlich im Rahmen der Leipziger Buchmesse eine Empfehlungsliste von Neuerscheinungen deutschsprachiger und ins Deutsche übersetzter Lyrik. Die Listen umfassen jeweils 24 zwischen neuerschienene Lyrikbände.

Die Liste der Empfehlungen soll zum Welttag der Poesie, am 21. März, in möglichst vielen Zusammenhängen präsentiert werden. Der Deutsche Bibliotheksverband unterstützt dies gerne, indem er Bibliotheken darauf aufmerksam macht und anregt, z.B. ab dem 21. März für ein paar Tage oder ein-zwei Wochen die prämierten Lyrikbände an einem ausgewählten Ort in der Bibliothek zu präsentieren.