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Veranstaltungen

25. Februar 2015
Treffen des Deutschen Bibliotheksverbandes mit dem Bundestagsausschuss für Kultur und Medien zu Fragen der E-Book-Ausleihe

Auf  Einladung des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) kamen am 25. Februar Parlamentarier des Bundestagsausschuss für Kultur und Medien mit Vertretern des dbv in der Amerika-Gedenkbibliothek der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) zusammen, um über Fragen der E-Book-Ausleihe und der Sonntagsöffnung in Öffentlichen Bibliotheken zu diskutieren.

Der dbv-Vorsitzende Frank Simon-Ritz stellte in diesem Rahmen die Verbandsposition zum Verleih von E-Books in Öffentlichen Bibliotheken vor und begrüßte ausdrücklich, dass das Thema mit dem Koalitionsvertrag im Jahr 2013 auf die bundespolitische Agenda gesetzt wurde.

Nach angeregtem Meinungs- und Informationsaustausch bezeichnete der Vorsitzende des Bundesausschusses Siegmund Ehrmann (SPD) die Vorschläge des dbv als Chance, die notwendige Entwicklung der Bibliotheksdienstleistungen für die Bevölkerung im digitalen Zeitalter weiter zu befördern. Er kündigte an, dass der Ausschuss die Vorschläge des Deutschen Bibliotheksverbandes in den kommenden Monaten eingehend prüfen werde.


08. Oktober 2014
Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse


Die europäische Kampagne „E-Medien in der Bibliothek - Mein gutes Recht“, die das Recht auf E-Medien- Ausleihe in öffentlichen Bibliotheken fordert, hat in Deutschland seit dem offiziellen Start mit einer Pressekonferenz am 22. April 2014 viel Aufsehen erregt.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurde das Thema in einer von Dr. Rafael Ball (Chefredakteur bit-online) moderierten Podiumsdiskussion aufgegriffen und von Gerlinde Schemer-Rauwolf (Schriftstellerverband), Matthias Ullmer (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) und Dr. Frank Simon-Ritz (Deutscher Bibliotheksverband) erörtert. Der im Laufe der Diskussion geäußerten Vermutung, E-Books in öffentlichen Bibliotheken seien "für Bibliotheken kostenlos", trat der dbv am darauffolgenden Tag mit einer Pressemitteilung.


10. Juni 2014
Unterstützung durch Fiktion

"Fiktion", ein Modellprojekt deutsch- und englischsprachiger Autoren unterstützt gemeinsam mit den Digitalverlagen CulturBooks, mikrotext, shelff, Frohmann und Waahr  die Forderung der Bibliotheken nach einem Recht auf elektronische Ausleihe. Fiktion hat dies auf seiner Website publik gemacht unter dem Titel „Das Recht zur Digitalen Ausleihe“.

Die Verlautbarung von Fiktion endet wie folgt: " […] Wir unterstützen deshalb die Petition des Europäischen Bibliothekenverbandes EBLIDA, das Urheberrecht dahingehend zu aktualisieren, dass Bibliotheken E-Books uneingeschränkt und zu Konditionen verleihen dürfen, die denen für gedruckte Bücher entsprechen. Die Gleichstellung von E-Books bei der öffentlichen Bibliotheksausleihe ist neben der beim Mehrwertsteuersatz und bei der Vergabe von Preisen und Stipendien wesentlich, damit die digitale Verbreitung von Literatur nicht allein den proprietären Interessen von Großkonzernen dient, sondern auch den Lesern und Autoren.“

Der vollständige Text ist hier nachzulesen. Fiktion ist getragen von Fiktion e.V., wird entwickelt in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.


26. März 2014:
Ist ein E-Book ein Buch? Rechtliche Herausforderungen der digitalen Erschöpfung und Buchpreisbindung

8. Jahrestagung des Kölner Forums Medienrecht,
Rathaus der Stadt Köln (Spanischer Bau), Ratssaal

Das Kölner Forum Medienrecht widmete sich in seiner diesjährigen Tagung der zunehmenden Verbreitung von E-Books und den daraus resultierenden urheberrechtlichen Fragen.

Obwohl E-Books immer mehr als Ersatz für das herkömmliche gedruckte Buch genutzt werden, unterscheidet das Urheberrecht nach wie vor streng zwischen körperlichen (analogen) und flüchtigen (digitalen) Kopien eines Werkes. Dies führt zu einer rechtlichen Ungleichbehandlung von herkömmlichen Büchern und eBooks, die angesichts ihrer funktionalen Gleichwertigkeit schwer vermittelbar ist. Hinzu kommt die deutsche Besonderheit der Buchpreisbindung. Die hieraus entstehende Rechtsunsicherheit betrifft Verlage, Händler/innen und Verbraucher/innen gleichermaßen. Dürfen gelesene eBooks weiterverkauft werden, und wenn ja, von wem und zu welchem Preis?

Diese und weitere Themen wurden im Rahmen der Veranstaltung von namhaften Referent/innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft erörtert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


07. März 2014
Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil: Bibliotheken brauchen Unterstützung bei Digitalisierung

Die Auswirkungen der Digitalisierung der Medienlandschaft auf die öffentlichen Bibliotheken standen im Mittelpunkt eines Gespräches des SPD- Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil (SPD) mit Günter Bassen von der Büchereizentrale Niedersachsen in der Bibliothek Waldmühle in Soltau.

Die Bereitstellung von E-Books stelle im Zuge der Digitalisierung die Büchereien vor besondere Herausforderungen.

„Die Büchereien sind ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Bildungslandschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz gerade junger Menschen. Politik muss deshalb dafür sorgen, dass die Bibliotheken vernünftige Rahmenbedingungen haben um ihrem Bildungsauftrag nachzukommen [...]“, sagte Klingbeil zum Abschluss des Gespräches.


"Können Bibliotheken E-Books kaufen? Argumentationshilfen für die digitale Buchwelt"

Bereits 2013 bot der dbv als Teil der Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek 2013“ ein kostenloses Webinar (Online-Seminar) zum Thema E-Books an. Aufgrund der positiven Resonanz und der inhaltlichen Überschneidung mit der  europaweiten Kampagne "E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!" wurde das Webinar 2014 mehrfach wiederholt.

Das Webinar zum Nachlesen