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Helmut Sontag

Helmut Sontag (1962)

Helmut Sontag wurde am 19. Februar 1934 in Erfurt geboren und schloß das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin 1959 als Diplom-Ingenieur ab. Er war wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaftswissenschaften der TU Berlin, wo er die große Fachbibliothek des Instituts betreute.

1967 absolvierte er das Bibliotheksreferendariat an der Universitätsbibliothek der TU, 1975 wurde er der Leiter der UB. Neben seiner äußerst erfolgreichen Arbeit für die Universitätsbibliothek und ihre Fachbibliotheken, engagierte sich Helmut Sontag auch in der bibliothekarischen Verbandsarbeit. Im Verein Deutscher Bibliothekare wurde er 1975 zum Vorsitzenden gewählt, 1981 bis 1983 war er dann Vorsitzender der Sektion 4 des dbv, von 1983 bis 1988 Mitglied des dbv-Vorstandes und 1983-1986 Vorsitzender des dbv.

Als dbv-Vorsitzender und Präsident der Deutschen Bibliothekskonferenz setzte er sich unermüdlich für eine Konzentration der bibliothekarischen Verbände ein. Aus diesen Bemühungen ging dann auch die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände hervor.

Zwei Wochen vor Beginn des Bibliothekskongresses in Berlin, an deren Vorbereitung er maßgeblich beteiligt war, starb Helmut Sontag am 10. Mai 1988. So konnte er die zweite Preisverleihung 1988, die im Rahmen des Bibliothekskongresses in Berlin stattfand, nicht mehr miterleben.

Helmut Sontags Lebenswerk dankbar verpflichtet, gab der Deutsche Bibliotheksverband 1989 dem Preis den Namen Helmut-Sontag-Preis, Publizistenpreis des dbv.

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