dbv-Newsletter zum 6. Bibliothekskongress

Editorial

In diesem Sonder-Newsletter möchten wir Sie auf ausgewählte Veranstaltungen der dbv-Bundesgeschäftsstelle beim 6. Bibliothekskongress in Leipzig hinweisen. Am 17.03. um 12 Uhr findet im Rahmen der Abschlussveranstaltung die Verleihung des Publizistenpreises der deutschen Bibliotheken 2016 statt. Den dbv-Stand können Sie in der Ausstellungshalle (Stand L01) besuchen.
Eine Übersicht mit allen Veranstaltungen finden Sie hier. Das komplette Kongressprogramm kann unter diesem Link abgerufen werden. Aus Beiträgen, die nicht zum Kongress angenommen wurden, ist der Bibcast entstanden (vom 07. bis 12.03. als Live-Webcasts).

Wir sehen uns in Leipzig,
Ihre Newsletter-Redaktion

Themenübersicht

1.    Digitale Angebote
2.    Internationales
3.    Zukunft der Bibliotheken und des Lesens
4.    Interkulturelle Bibliotheksangebote


1. Digitale Angebote

Montag, 14.03., 15:30 Uhr, dbv-Stand: Twitter Meet-up mit @bibverband
Zusätzlich zum Meet-up können unter den Hashtags #socialBib und dem offiziellen #bibtag16 Posts rund um den Kongress verfolgt werden, vor allem auf unserem Twitter-Kanal.

Dienstag, 15.03., 14 – 15:30 Uhr, LCC Vortragsraum 12: Social Media für Öffentliche Bibliotheken – Inhalte finden und aufbereiten
(Workshop)

Im Workshop werden Grundlagen der Inhaltsfindung, Tools zur Themenfindung, anzusprechende Zielgruppen und allgemeine Tipps zur Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter vermittelt. Im Sinne von Best Practice werden Beispiele für die kreative Nutzung aufgezeigt. Anschließend werden in kleineren Gruppen Themen und Posts erarbeitet und präsentiert. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Mitarbeiter/innen Öffentlicher Bibliotheken, die sich für Social Media interessieren bzw. planen in diesem Bereich aktiv zu werden oder bereits einzeln oder in Teams entsprechende Kanäle betreuen.

Mittwoch, 16.03., 16 – 18 Uhr, LCC Vortragsraum 12: „Fotostory 2.0: Eine Bildergeschichte zum Bibliothekskongress”
Workshop des Programms „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien”
Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung erbeten: hartmann@bibliotheksverbande.de

Der Workshop "Fotostory 2.0: Eine Bildergeschichte zum Bibliothekskongress" ist inhaltlich angelehnt an das Projekt "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien". Er bietet Teilnehmer/innen die Möglichkeit sich aktiv mit der Nutzung digitaler Medien in der Leseförderung sowie den Projektzielen und -inhalten von "Lesen macht stark" auseinandersetzen. Unter Anleitung der anwesenden Referent/innen werden gemeinsam Fotos geknipst, am Tablet bearbeitet und zu einer Fotostory zusammengefügt, um eine Mini-Fotostory anzufertigen. Ein Trickfilmprojekt der Stadtbücherei Frankfurt am Main mit geflüchteten Jugendlichen wird als praktisches Beispiel digitaler Leseförderung vorgestellt.
Der Workshop richtet sich in erster Linie an Bibliothekare aus den Öffentlichen Bibliotheken, insbesondere aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit. Facebook-Event


2. Internationales

Montag, 14.03., 09 –  11 Uhr, LCC Saal 2: „International Librarians' Orientation: The Library Congress welcomes its International Attendees” (in Kooperation mit BII, in englischer Sprache)
In dieser Begrüßungs- und Einführungsveranstaltung sollen die internationalen Teilnehmer und die Ehrengäste der bibliothekarischen Verbände von den Veranstaltern des Bibliothekskongresses 2016 und von Bibliothek & Information International (BII) begrüßt werden. Die Gäste erhalten darüber hinaus Informationen über den Bibliothekskongress, Hinweise auf Veranstaltungen mit internationalem Bezug, sowie nützliche allgemeine Hinweise. Die internationalen Teilnehmer werden Ansprechpartner aus Deutschland und aus anderen Ländern kennenlernen.

Montag, 14.03., 16:30 – 18:00 Uhr, Podium der Verbände: „International Forum: Where are we now in Library Services for Refugees“ (in Kooperation mit BII, in englischer Sprache)
Das „Internationale Forum“ wurde beim letzten Bibliothekartag eingeführt, um den vielen teilnehmenden Fachleuten aus dem Ausland eine Plattform für einen aktiven Erfahrungsaustausch mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen zu bieten. Unter der Überschrift „Where are we now in ...?“ wird ein aktuelles, grenzübergreifend relevantes Thema gesetzt, zu dem von ausländischen Gästen Input aus ihrem jeweiligen Land gegeben wird. Diesmal steht aus aktuellem Anlass die Bibliotheksarbeit mit Flüchtlingen, „Library Services for Refugees“ im Vordergrund. Dazu berichten u.a. Sari Feldman, Fred Gitner et al. (American Library Association, USA), Annie Dourlent (Bibliothèque d’information publique, Frankreich) Barbara Schack (Bibliothèques sans frontières, Frankreich), Marian Koren, FOBID (Niederlande).

Dienstag, 15.03., 14:00 – 15:30 Uhr,  LCC Vortragsraum 9: „USA-Deutschland und retour: Projekte, Akteure und Infrastrukturen der bibliothekarischen Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik“  (in Kooperation mit BII, in englischer Sprache)
Der Bibliothekskongress wird auch der Beginn des "Partnerland USA 2016-2019" sein, als Auftakt zu einem dreijährigen intensiven Erfahrungsaustausch und zahlreichen bilateralen Aktivitäten. Nach einer Einführung durch die Sprecherin von Bibliothek & Information International und die Präsidentin der American Library Association werden von Expert/inneneine Auswahl von US-amerikanischer Seite initiierter Projekte präsentiert. Daran schließen sich Präsentationen verschiedener deutscher Stakeholder mit aktiven Kontakten in die USA an. Darüber hinaus wird eine Internetplattform vorgestellt werden, die es den Fachleuten ermöglicht, eigene Projekte mit US-amerikanischer Beteiligung im Kontext des Partnerland-Projektes zu dokumentieren und zu erschließen.

Mittwoch, 16.03., 14:00 – 15:30 Uhr, LCC Seminarraum 6/7: „Rolle und Funktion der Bibliotheken in einer globalisierten Welt: Strategien der IFLA für die Zukunft der Bibliotheken“ (Podiumsdiskussion, in englischer Sprache)

Die IFLA-Präsidentin Donna Scheeder (USA) stellt sich den Fragen: Wie wurden die Initiativen der IFLA-Strategie 2013/2014  umgesetzt, was konnte erreicht werden? Neben einer Bilanz wird sie die zukünftigen Prioritäten skizzieren und aufzeigen, wie die IFLA auf die weltweiten Herausforderungen für Bibliotheken antworten will.
Diskutant/innen: Donna Scheeder, Michael Dowling (Direktor des International Relations Office der American Library Association), Barbara Lison (Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, Vizepräsidentin von EBLIDA und Mitglied der Vorstände von dbv und BID) sowie Konstanze Söllner (Direktorin der Universitätsbibliothek Erlangen, Vorsitzende des VDB).
Facebook-Event


3. Zukunft der Bibliotheken und des Lesens

Montag, 14.03., 14 – 15:30 Uhr, LCC Saal 3: Sind Medien noch das Maß? Nationaler Leistungsvergleich und Deutsche Bibliotheksstatistik in Zeiten veränderter Auftragsdefinition
Podiumsdiskussion des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken
Wie lässt sich der gesellschaftliche Nutzen und die Leistung der Bibliotheken für drängende gesellschaftliche Aufgaben heute beschreiben und abbilden? Was sind die Kennzahlen für ein solches sich veränderndes Aufgabenportfolio, für das es bislang keine verbindliche und übergreifende Definition gibt? Wie lässt sich erfolgreiche Bibliotheksarbeit vor diesem Hintergrund messen? Welche Anforderungen stellen die Träger? Die meisten der bislang erhobenen Zahlen beziehen sich auf die Medien. Kann das noch funktionieren, wenn das Spektrum zeitgemäßer Bibliotheksarbeit sich längst verschoben hat und vielerorts weiter und vielfältiger gefasst ist?
Mit Vertretern der Länder und  Kommunen und des deutschen Bibliothekswesens wird nach Einstellung des BIX-Bibliotheksindex diskutiert, wie die Leistung Öffentlicher und wissenschaftlicher Bibliotheken mit der Deutschen Bibliotheksstatistik gemessen und verglichen werden kann, damit daraus zukünftig noch zuverlässige Aussagen über die deutschen Bibliotheken und ihre Entwicklung sowie politische Maßnahmen sinnvoll abgeleitet werden können.
Facebook-Event

Mittwoch, 16.03., 11:15 – 12:45 Uhr, LCC Saal 1: Bibliothek im öffentlichen Raum – real und digital (Podiumsdiskussion)
Podiumsteilnehmer:

  • Sari Feldman, Präsidentin des Amerikanischen Bibliotheksverbandes und Cuyahoga County Public Library 
  • Dr. Hannelore Vogt, Stadtbibliothek Köln
  • Thorsten Herrmann, Hessentagsbeauftragter der Landesregierung, Bürgermeister a.D. 
  • Christian Schramm, Vorsitzender des dbv-Landesverbandes Sachsen, Oberbürgermeister a.D.
  • Dr. Bernd Schmid-Ruhe, Stadtbibliothek Mannheim

Moderation: Shelly Kupferberg, Deutschlandradio Kultur

Die Digitalisierung hat Bibliotheken in ihrer Funktion grundlegend verändert. Sie sind heute weniger Bewahrer des Wissens als vielmehr offene und  innerstädtische Bildungs- und Medienzentren mit einem umfassenden Vermittlungsauftrag. Die Zusammensetzung des Medienbestandes verschiebt sich zunehmend von physischen zu digitalen Angeboten, und auch Internetsprechstunden,  Programmierworkshops, Tablet Ausleihe und die Nutzung von 3-D-Druckern bestimmen immer häufiger das Angebot.
Die zunehmende Digitalisierung von Medien verändert auch die Architektur von Bibliotheksbauten. Sie bieten heute Räume, in denen die Nutzer die neuen technischen Möglichkeiten ausschöpfen können. Mit der Digitalisierung der Medien entsteht parallel eine steigende Nachfrage nach Umgebungen, in denen der Mensch gerade nicht allein ist.
Wie müssen Bibliotheken auf die Veränderungen der digitalen Welt reagieren, damit sie auch zukünftig relevant bleiben?


4. Interkulturelle Bibliotheksangebote

Montag, 14.03.: Neue Angebote und Projekte für und mit Flüchtlingen - Übersicht über Fördermöglichkeiten und Kooperationen (Vortrag in Blockveranstaltung - knb)
Dieser Vortrag muss leider wegen Krankheit ausfallen!

Montag, 14.03., 13 15 Uhr, Podium der Verbände: Relevante Bibliotheksdienstleistungen für multikulturelle Zielgruppen entwickeln: Der Werkzeugkasten für das IFLA/UNESCO-Manifest zur multikulturellen Bibliothek (Clip-Vorstellung im Rahmen des Präsentationsblock auf dem Podium der Verbände)


Impressum

Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) und des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (knb). Wir freuen uns über Ihre Anregungen oder Kommentare.

Redaktion:

Maiken Hagemeister, Leitung Kommunikation
Julia Schabos, Projektkoordinatorin
Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin
Natascha Reip, Referentin für politische Kommunikation
Kathrin Hartmann, Koordinatorin des knb
Julia Borries, Referentin für EU- und Drittmittel im knb
Guido Jansen, Leitung Internationale Kooperation im knb
Elena Stöhr, Redakteurin Bibliotheksportal im knb

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V.i.S.d.P: Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin
ISSN 2196-3924

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