dbv-Newsletter Nr. 32 2014 (17. Oktober)

Editorial

Editorial
Die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat im Rahmen der Preisverleihung des TOMMI Kindersoftwarepreises am 10. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse deutlich gemacht, wie richtig es ist, dass die Kinderjurys in diesem Prozess das letzte Wort haben: 2600 Kinder haben in 23 Bibliotheken in den letzten Wochen gespielt und gerätselt. http://bit.ly/11v1pnh Vielen Dank!
Ihr dbv Newsletter Team

Inhaltsübersicht

1. Bibliotheksverband twittert statt zu bloggen
2. Bericht zur Lage zur Lage der Bibliotheken ist erschienen
3. dbv und Kommunale Spitzenverbände für Bibliothekstantieme für E-Books
4. dbv Stellungnahme zu Adobe
5. Gegen TTIP und CETA

6. Online-Dossier und Dialogforum zum Thema „Vorlesen“
7. Deutsche Vorlesehauptstadt gesucht
8. Gründung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste beschlossen
9. Fachtagung „Digitale Medien: Chancen für das Lesen”

10. „Gedruckt war gestern.“ Eine Tagung über Buchkultur im digitalen Zeitalter
11. Aufruf für neue Projekte in Erasmus+

12. Project Development Workshop Culture - Brokerage Event in Brüssel


1. Bibliotheksverband twittert statt zu bloggen
Ende Oktober 2014 wird der dbv-Blog eingestellt. Aktuelle Informationen aus dem Verband werden weiterhin über diesen Newsletter und auf der Website www.bibliotheksverband.de  veröffentlicht. Außerdem kann man dem Verband jetzt auch auf dem Twitter-Account www.twitter.com/bibverband folgen.
Weitere Informationen: www.twitter.com/bibverband

2. Bericht zur Lage zur Lage der Bibliotheken ist erschienen
Die fünfte Ausgabe des Berichts zur Lage der Bibliotheken ist im Rahmen einer Pressekonferenz des Deutschen Bibliotheksverbandes auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert worden. Die Forderungen nach einem Recht auf Lizenzen für E-Medien und für eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wurden dem Journalistenkreis vorgestellt und diskutiert.
Weitere Informationen: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/publikationen.html

3. dbv und Kommunale Spitzenverbände für Bibliothekstantieme für E-Books
In einem gemeinsamen Schreiben an den Bundesjustizminister und die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien haben sich Bibliotheksverband und die drei kommunalen Spitzenverbände für die Erweiterung der Bibliothekstantieme auf E-Books ausgesprochen. Die deutschen Städte, Landkreise und Gemeinden ermöglichen über die von ihnen finanzierten öffentlichen Bibliotheken einkommensunabhängig allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu allen Arten von Büchern. Dies sollte nach gemeinsamer Auffassung der kommunalen Spitzenverbände und des Deutschen Bibliotheksverbandes auch bei E-Books so bleiben.

4. dbv Stellungnahme zu Adobe

Der Deutsche Bibliotheksverband schließt sich der Forderung des amerikanischen Bibliothekverbandes (ALA) an, dass die Software-Firma Adobe die Lücken im Datenschutz der E-Book Lesedaten schnellstmöglich schließen muss. „Es ist alles andere als eine Lappalie, wenn hier der Schutz der persönlichen Daten regelrecht "ausgehebelt" wird. Die Daten über das persönliche Leseverhalten müssen privat bleiben!“, so dbv Verbandvorsitzende Dr. Frank Simon-Ritz auf Nachfrage.
Weitere Informationen: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/positionen.html

5. Gegen TTIP  und CETA
Die Petition von dem über 250 Organisationen starken Bündnis „Stop TTIP“, einer selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA, dem auch der Deutsche Kulturrat angehört, wurde Anfang Oktober gestartet. Gerade der Kulturbereich sei laut Kulturrat von TTIP und CETA existentiell betroffen. Er ruft deshalb alle Kulturschaffenden auf, den Aufruf der selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitative gegen TTIP und CETA zu unterschreiben.
Weitere Informationen: http://stop-ttip.org/de/unterschreiben/

6. Online-Dossier und Dialogforum zum Thema „Vorlesen“
In der vierten Ausgabe der „Kultur bildet.“-Online Dossiers des Deutschen Kulturrates geht es um das Thema „Vorlesen“. Im Vorfeld des Bundesweiten Vorlesetags am 21. November 2014 nimmt sich der Deutsche Kulturrat in Kooperation mit der Stiftung Lesen einem zentralen Bereich der Leseförderung an. Neben dem Online-Dossier sind weitere Aktivitäten geplant, so zum Beispiel das Kultur bildet.-Dialogforum am 20. November 2014 in Berlin, bei dem Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Ursachen von funktionalem Analphabetismus sowie die erforderlichen Maßnahmen der Leseförderung diskutieren.
Weitere Informationen: http://kultur-bildet.de/dossier/vorlesen

7. Deutsche Vorlesehauptstadt gesucht

Zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November suchen die Initiatoren, die "Zeit", Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum zweiten Mal die deutsche Vorlesehauptstadt. Gemeinden und Städte können ihre Bewerbung für die öffentlichkeitwirksamste oder außergewöhnlichste Vorlesehauptstadt bis zum 21. November einreichen. Ende November werden die drei Vorlesehauptstädte offiziell bekannt gegeben.
Weitere Informationen: http://www.vorlesetag.de/vorlesehauptstadt/

8. Gründung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste beschlossen

Am 10.10.2014 haben Bund, Länder und Kommunen beschlossen, noch in diesem Jahr das „Deutsche Zentrum Kulturgutverluste“ zu gründen. Im „Deutschen Zentrum Kulturgutverluste“ sollen die Aktivitäten der Raubgutrecherche gebündelt und verstärkt werden. Das im Koalitionsvertrag formulierte Anliegen eines kooperativen Kulturföderalismus wird mit dem gemeinsamen Beschluss mit Leben erfüllt.  
Das „Deutsche Zentrum Kulturgutverluste“ wird u.a. öffentliche Einrichtungen bei der Suche nach geraubtem Kulturgut in den Beständen beraten und unterstützen.
Weitere Informationen: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/02/2014-02-25-deutsches-zentrum-kulturgutverluste.html

9. Fachtagung „Digitale Medien: Chancen für das Lesen”

Die Fachtagung "Digitale Medien: Chancen für das Lesen" am 25. November 2014 in Berlin wird von der Stiftung Lesen in Kooperation mit Microsoft Deutschland im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 — Die Digitale Gesellschaft, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, veranstaltet. In Vorträgen, Workshops und einem Fachgespräch werden bei der Veranstaltung Perspektiven auf eine zeitgemäße und innovative Sprach- und Leseförderung im digitalen Zeitalter eröffnet und innovative Praxisansätze zur Leseförderung vorgestellt. Redner und Referenten sind Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Praktiker aus der Bildungsarbeit und Experten aus der Buch- und Medienbranche. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Tagung:
www.digitale-lesewelten.de.

10. „Gedruckt war gestern.“ Eine Tagung über Buchkultur im digitalen Zeitalter
Im Rahmen der Tagung „Gedruckt war gestern“, die am 26. und 27. November 2014 in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel stattfindet, wird den Teilnehmenden ein Forum geboten, um über analoge und digitale Kultur zu diskutieren und den Stand der Dinge abzubilden. Welche Rolle spielt zum Beispiel die „medienneutrale Produktion“? Treibt die Technik den Inhalt, etwa bei den Tablet-PCs? Werden wir Digitalbibliophile und küren irgendwann das schönste E-Book? Wie beurteilen Leseforscher den Prozess der Digitalisierung? Und welche Bedeutung haben liquide Schreibformen (Twitter, Facebook, Blogs) für die Genese gedruckter und digitaler Bücher?
Weitere Informationen: http://www.bundesakademie.de/programm/literatur/do/veranstaltung_details/lit27-14

11. Aufruf für neue Projekte in Erasmus+

Die Europäische Kommission hat den Aufruf veröffentlicht, neue Projekte und Mobilitätsmaßnahmen für das EU-Programm Erasmus+ für das Jahr 2015 einzureichen. Bibliotheksrelevante Fristen für das Programmjahr 2015 finden sich in der Leitaktion 1 - "Mobilität in der Berufs- und in der Erwachsenenbildung": 4. März 2015, und der Leitaktion 2 - "Strategische Partnerschaften in der Berufs- und Erwachsenenbildung": 30. April 2015. Zudem gibt es eine zusätzliche Antragsrunde in 2014 für Mobilitätsprojekte in der Berufsbildung.
Weitere Informationen: http://bit.ly/1vwtEP9

12. Project Development Workshop Culture - Brokerage Event in Brüssel
Brokerage Events dienen der persönlichen Vernetzung, des Austausches und der konkreten Suche nach Partnern für EU-Projekte. Bis zum 25.11. dieses Jahres können sich Interessierte für den Prgrammbereich kleine und große Kooperationsprojekte im EU-Kulturprogramm „Kreatives Europa“ für dieses Brokerage Event als Leadpartner mit einer qualifizierten Projektidee bewerben. Das Brokerage Event selbst findet am 15. Januar 2015 in Brüssel statt.
Weitere Informationen: http://bit.ly/1wJk7kx

Impressum

Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) und des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB). Wir freuen uns über Ihre Anregungen oder Kommentare.

Redaktion:

Maiken Hagemeister, Leitung Kommunikation
Julia Schabos, Projektkoordinatorin
Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin
Natascha Reip, Referentin für politische Kommunikation
Julia Borries, Referentin für EU- und Drittmittel im KNB
Guido Jansen, Leitung Internationale Kooperation im KNB

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V.i.S.d.P: Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin
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