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dbv-Newsletter International Ausgabe Nr. 90

EU-Spezial: EU, Europa und Bibliotheken, 2012/10

Editorial

Die Europäische Union wird den Friedensnobelpreis 2012 erhalten! Dies gibt Anlass, sich darauf zu besinnen, was die EU eigentlich ist: ein weltweit einmaliges Friedensprojekt, das die kulturelle Vielfalt des Kontinents durch Austausch und Kooperation fördert. Dieser grenzüberschreitende Austausch, in dem jeder seine Stärken einbringen und von den Stärken anderer profitieren und lernen kann, ist auch Sinn und Zweck von EU-Projekten. Und darüber informiert Sie dieser Newsletter. Wir freuen uns, wenn Sie mit den darin enthaltenen Informationen dazu anregt werden, sich mit Ihrer Bibliothek an EU-Projekten im Bereich Bildung, Forschung oder Kultur zu beteiligen und sich europaweit mit anderen Bibliotheken und Bildungs- und Kultureinrichtungen auszutauschen.

Sie können den Newsletter gern an Interessierte weiterleiten. Wir freuen uns über Ihre Anregungen oder Kommentare: schriefers@bibliotheksverband.de

Inhalt

POLITIK & STRATEGIE

1. Europäischer Rat billigt Richtlinie zur Nutzung verwaister Werke

Nach dem EU-Parlament hat kürzlich auch der Rat der Europäischen Union eine Richtlinie gebilligt, die innerhalb der EU die öffentliche (auch digitale) Zugänglichmachung verwaister Werke erlaubt. Die verwaisten Werke können laut EU-Richtlinie von öffentlichen Bildungseinrichtungen, also auch Bibliotheken, zu nicht-kommerziellen Zwecken genutzt werden – etwa zur Digitalisierung für Plattformen zur Bewahrung des kulturellen Erbes wie die Europeana. Vor der Anerkennung als verwaistes Werk soll eine "sorgfältige" Suche nach möglichen Rechteinhabern stehen. Zudem besteht eine Verpflichtung, verwaiste Werke in eine zentrale und kostenlos zugängliche Datenbank einzutragen, um Doppeldigitalisierungen von Werken in einzelnen Ländern zu vermeiden.

Meldet sich doch ein Rechteinhaber, erlischt der Status des verwaisten Werks, und es wird eine Entschädigung fällig. Den EU-Mitgliedsstaaten werden max. zwei Jahre gewährt, die Richtlinie in ihr nationales Recht einzupassen.

Pressemitteilung des Europäischen Rates (englisch):
http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/intm/132721.pdf

 

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2. EU-Fördermittel 2011 zum Großteil in Forschung und Bildung investiert

Die Kommission hat ihren Jahresfinanzbericht 2011 vorgelegt. Erfreulich ist aus Sicht der Kommission, dass die Mittel für Kohäsions- und Regionalpolitik fast vollständig ausgegeben wurden. Mehr als die Hälfte dieser EU-Ausgaben in Höhe von 126 Mrd. Euro wurde investiert in Forschung und Entwicklung, in transeuropäische Netze, in Hilfen für Kleine und Mittlere Unternehmen sowie in das lebenslange Lernen der Bürger/innen. In diesen Bereichen waren Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Belgien die größten Empfänger von Zahlungen.

Pressemitteilung der EU-Kommission:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/988&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=de

 

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BILDUNG

3. Europaweite Studie über die Vorteile von IKT in Öffentlichen Bibliotheken

In 16 europäischen Ländern werden derzeit die Meinungen von Nutzern zu den Vorteilen von Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) in Öffentlichen Bibliotheken eingeholt. Auch Deutschland ist in dieses Projekt einbezogen. Aktuell wird in verschiedenen Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland eine mit dem Vorstand des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. abgestimmte und durch die Bill & Melinda Gates-Stiftung finanzierte Studie durchgeführt. Dabei soll analysiert werden, welche Bedeutung Öffentliche Bibliotheken im Leben ihrer Nutzer haben. Konkret wird untersucht, welche Auswirkungen Bibliotheksdienste – und insbesondere Informations- und Kommunikationstechnologien – auf die Bibliotheksnutzer haben und welche Vorteile sie der Gesellschaft bringen. Über die Ergebnisse der Studie werden wir Sie Anfang nächsten Jahres informieren.

 

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4. Analphabetismus in Europa - Experten schlagen Alarm

Jeder 5. Jugendliche im Alter von 15 Jahren und jeder 7. Erwachsene in Europa kann nicht fließend lesen und schreiben. Das erschwert ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt und erhöht das Armutsrisiko. Die EU muss deshalb verstärkt auf eine Anhebung des Alphabetisierungsniveaus hinarbeiten, so das Ergebnis einer hochrangigen Gruppe von Sachverständigen, die EU-Kommissarin Androulla Vassiliou mit der Untersuchung dieses Themas beauftragt hatte. Die Experten geben den Mitgliedstaaten Ratschläge, wie sie die Lese- und Schreibfähigkeiten der Jugendlichen verbessern können. Deutsche Expertin ist Prof. Dr. Renate Valtin, Professorin für Allgemeine Grundschulpädagogik der Humboldt-Universität zu Berlin.

Weitere Informationen (deutsch):
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-940_de.htm?locale=en

 

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5. GRUNDTVIG Workshops nur noch zum Thema Alphabetisierung möglich

Die EU-Kommission hat wesentliche Änderungen in der Aktion GRUNDTVIG Workshops (Bereich Erwachsenenbildung) vorgenommen. Zur Antragsrunde 2013 können Workshops nur noch zum Thema Alphabetisierung (Lese- und Schreibfertigkeit) beantragt werden. Diese Angebote richten sich ausschließlich an Beschäftigte in der allgemeinen Erwachsenenbildung, deren Tätigkeit auf die Unterstützung von Menschen zum Erwerb bzw. zur Verbesserung der Lese- und Schreibfähigkeit von Erwachsenen ausgerichtet ist. Angesprochen sind hierbei insbesondere Personen, die konzeptionell, in der Beratung und/oder als Lehrende tätig sind. Die Aktion ist offen für Einrichtungen, die zum Thema "Lese- und Schreibfähigkeiten von Erwachsenen" Workshops anbieten bzw. diese planen.

Weitere Informationen zu den Workshops:
http://www.na-bibb.de/grundtvig/workshops.html

 

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6. Kinder beginnen in Europa immer früher mit dem Fremdsprachenerwerb

Einem von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht mit dem Titel „Schlüsselzahlen zum Sprachenlernen an den Schulen in Europa 2012“ zufolge beginnt der Fremdsprachenerwerb im Kindesalter in Europa immer früher, meist schon im Alter von 6‑9 Jahren. In den meisten Ländern bzw. Regionen wurde in den letzten 15 Jahren das Alter für den Beginn des Pflichtunterrichts in einer Fremdsprache gesenkt, und in manchen wird dieser Unterricht bereits in der Vorschule erteilt. Englisch ist in fast allen europäischen Ländern die bei weitem am häufigsten unterrichtete Fremdsprache,  Französisch, Spanisch, Deutsch und Russisch folgen mit weitem Abstand. 

Zur vollständigen Meldung (deutsch):
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-990_de.htm

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7. Nichtformales & informelles Lernen stärker anerkennen

Im Rahmen ihrer Strategie zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum hat die EU-Kommission eine Initiative ins Leben gerufen, mit der sie die Anerkennung der außerhalb von Schule und Hochschule erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen fördern will. Dies soll die Arbeitsmarktchancen insbesondere von jungen Arbeitslosen und Personen mit wenigen formalen Qualifikationen erhöhen (oft ältere und gering qualifizierte Arbeitskräfte).

Beispiele für nichtformales Lernen sind die innerbetriebliche Weiterbildung oder Kurse der Erwachsenenbildung, auch in Bibliotheken. Als informelles Lernen wird das verstanden, was im täglichen Leben – in der Familie, Freizeit oder am Arbeitsplatz an Fähigkeiten erworben wird, z.B. durch ehrenamtliche Aktivitäten in Bibliotheken.

Weitere Informationen auf der Website EU-Bildungspolitik:
http://www.eu-bildungspolitik.de/aktuelles_detail.php?detail=185&PAGE_ID=108

 

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8. Projektskizzenberatung für GRUNDTVIG & LEONARDO DA VINCI – Projekte

Denjenigen, die zum ersten Mal einen EU-Projektantrag im Bereich berufliche und allgemeine Weiterbildung stellen oder bisher bei der Antragstellung keinen Erfolg hatten, bietet die Nationalagentur (NA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine sogenannte „Projektskizzenberatung“ an. Die Beratung erfolgt auf Grundlage eines eingereichten (Online-) Formulars und nach Vereinbarung telefonisch durch einen Experten.

Die Skizzenberatung ist in folgenden Maßnahmen möglich:

  • Leonardo (berufliche Bildung):
    Partnerschaften, Innovationstransfer und Mobilität
  • Grundtvig (Erwachsenenbildung):
    Lernpartnerschaften und Freiwilligenprojekte

Für weitere Informationen  auf der Webseite der NA beim BIBB klicken Sie die Rubriken „Grundtvig“ oder „Leonardo“ sowie die jeweilige Maßnahme an und dann auf „Antragsverfahren“ und „Projektskizzenberatung“.
www.na-bibb.de

 

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9. Übersicht über geförderte EU-Projekte im Bereich Lebenslanges Lernen

„Statistics for all" ist eine von der französischen Nationalen Agentur entwickelte Online-Plattform, die anhand von Grafiken und Tabellen eine Übersicht über geförderte EU-Projekte im Programm für lebenslanges Lernen seit 2008 bietet: http://www.statisticsforall.eu/

 

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FORSCHUNG

10. Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im 7. FRP

Die EU-Kommission hat am 18.09.2012 einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Thema 3 'Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)' veröffentlicht. In der letzten größeren IKT-Ausschreibung im 7. Forschungsrahmenprogramm (FRP) ist die sogenannte Challenge 8: 'ICT for learning and Access to Cultural resources: 8.2 Technology enhanced learning' für Bibliotheken relevant und mit einem Budget von 3 Mio. Euro ausgestattet. Ab 2014 wird das 7. FRP durch das Programm Horizont 2020 ersetzt.

Weitere Informationen im Teilnehmerportal:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/cooperation;efp7_SESSION_ID=g0BpQ17W1TLcbjrHwcrJ6yyXycbNLTywMHkDq69k3BywJnjDM1L5!2017552818?callIdentifier=FP7-ICT-2013-11

 

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11. Vereinfachung im künftigen EU-Forschungsprogramm 'Horizont 2020'

Die EU-Forschungsminister haben sich am 10.10.2012 über die Förderregularien für das kommende europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 'Horizont 2020' verständigt. Das neue Programm sieht eine Vereinfachung der Förderverfahren und -prozesse vor. Die geplante einheitliche Förderquote pro Projekt verringert den administrativen Aufwand und vereinfacht eine Teilnahme am Programm. Die neue, vereinfachte Förderung der Projektkosten wurde mit einer Erstattungspauschale von 25 % für indirekte Kosten anstelle einer Vollkostenabrechnung beschlossen. Zudem sollen Leitlinien der EU-Kommission eine konkrete Übersicht der Abrechnungsmodelle von Projektkosten liefern. Weiterhin wurden Prämienregelungen als Gehaltsbestandteil beschlossen. Die EU-Kommission plant das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 'Horizont 2020' mit 80 Mrd. Euro ein.

Informationen zu 'Horizont 2020' und den Positionen der Bundesregierungen:
http://www.bmbf.bund.de/de/959.php

 

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KULTUR

12. EFRE-Förderung für zwei Berliner Bibliotheksprojekte

Zwei Bibliotheksprojekte aus Berlin wurden im Wettbewerb 'Digitalisierung und IT-Anwendungen von Einrichtungen der Informationsversorgung'  aufgrund ihres hohen technischen Innovationspotentials von den  Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Kultur des Landes Berlin ausgewählt.  Alle neun Sieger orientierten sich an der Leitlinie 'Digitale Agenda' zur Strategie 'Europa 2020' der Europäischen Union.

Förderung durch Mittel aus dem EU-Strukturfonds EFRE erhalten nun die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz für den Antrag 'Digitalisierung historischer Berliner Tageszeitungen' sowie das Pilotprojekt 'KOBV – Portal 2.0' des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburg.

Die Staatsbibliothek erwartet vor allem technische Lösungen für die Digitalisierung und Präsentation komplexer und vielfältiger Text- und Layout-Strukturen sowie Erkenntnisse über die bestmögliche Organisation der Workflows, die von anderen Institutionen nachgenutzt werden können. Der KOBV möchte im Rahmen des Projektes eigenständig ein neues Portal mit mobiler Nutzungsmöglichkeit auf Open Source-Basis entwickeln, um das zentrale Suchinstrument für die Bibliotheksbestände in Berlin für Anwender einfacher und intuitiver zu gestalten. Dies soll auch von anderen Einrichtungen nachnutzbar sein.

Die Förderung für die ausgewählten Modellprojekte beträgt je Projekt zwischen 100.000 und 750.000 Euro, die Eigenbeteiligung liegt bei 50% an den förderfähigen Gesamtkosten der Projekte. Insgesamt wurden für den Wettbewerb rund 3 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln zur Verfügung gestellt.

Zur Übersicht der geförderten Projekte:
http://www.berlin.de/sen/wtf/presse/archiv/20121009.1320.376358.html

 

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13. Kultur und EU-Strukturfonds in Deutschland

Das Europäische Expertennetzwerk für Kultur (EENC) hat im Auftrag der Generaldirektion Bildung und Kultur der EU-Kommission analysiert, wie der Kultur- und Kreativsektor die Entwicklung im Gemeinde- und Regionalbereich innerhalb der EU- Kohäsionspolitik und der operationellen Programme der EU-Strukturfonds in der kommenden Förderphase 2014-20 fördern und unterstützen könnte. Der Online-Bericht veröffentlicht die Ergebnisse.

Bericht 'Culture and the Structural Funds in Germany' (englisch):
http://www.eenc.info/wp-content/uploads/2012/07/CD%C3%BCmcke-Culture-and-the-Structural-Funds-in-Germany.pdf

 

 

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14. Online-Tutorial für die Antragstellung beim EU-Programm Kultur

Für das aktuelle EU-Programm Kultur 2007-2013 hat die zuständige Brüsseler Verwaltungsbehörde, die Exekutivagentur EACEA, für Antragsteller ein Info-Paket veröffentlicht. Es enthält ausführliche Informationen zum Programm, Tipps und Empfehlungen zur Vorbereitung eines überzeugenden Projektantrags sowie ein Online-Tutorial zur Vorbereitung des Budgets .

Die EACEA hat außerdem Änderungen zum Programmleitfaden des Programms KULTUR (2007-2013) veröffentlicht, die für die aktuelle Antragsrunde relevant sind. Sie betreffen das Antragsverfahren sowie einzelne Finanzbestimmungen. 

Änderungen zum Programmleitfaden Kultur im Überblick:
http://www.ccp-deutschland.de/fileadmin/user_upload/1_Foerderprogramme_der_EU/1_KULTUR_Programm/wichtige_AEnderungen_Programmleitfaden_Sep2012.pdf

Zum Kultur Infopaket 2012 (deutsch):
http://eacea.ec.europa.eu/culture/events/infopack_culture_2012_de.php

Einen guten Überblick über bereits geförderte Projekte im EU-Programm Kultur bietet folgende Broschüre:
http://www.kupoge.de/ccp-publikation/#/0

 

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15. Neue Wachstums- und Beschäftigungsstrategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Die EU-Kommission hat eine neue Strategie entwickelt zur Steigerung des Potenzials der Kultur- und Kreativwirtschaft (KK) in der EU mit dem Ziel, Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Die KK, zu der auch Archive und Bibliotheken zählen, erwirtschaftet in der EU schon jetzt bis zu 4,5 % des BIP und beschäftigt bis zu 8,5 Mio. Menschen.

Die Kommission ersucht die Mitgliedstaaten, eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen, darunter:

  • Stärkere Zusammenarbeit mit anderen Sektoren wie IKT, Tourismus etc.
  • Förderung strukturierter Partnerschaften zwischen KK, Sozialpartnern und jeglicher Art von Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung
  • Entwicklung maßgeschneiderter Finanzierungsinstrumente, auch durch geeignete Nutzung des künftigen Programms „Kreatives Europa“ sowie der EU-Strukturfonds

Die Kommission sieht die Aufgabe der EU darin, durch einen entsprechenden Rechtsrahmen, z. B. beim Schutz des geistigen Eigentums, bei der Beihilfepolitik oder der Novellierung des Mehrwertsteuersystems sowie durch finanzielle Unterstützung ein Umfeld zu schaffen, das sich positiv auf die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft auswirkt. Dies ist  insbesondere im Rahmen des zukünftigen Programms 'Kreatives Europa' und der EU-Strukturfonds zu sehen.

Zur Mitteilung der EU-Kommission (deutsch):
http://ec.europa.eu/culture/our-policy-development/documents/com537_de.pdf

 

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16. Literaturpreis der Europäischen Union 2012

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden am 09.10.2012 die Gewinner des Literaturpreises der Europäischen Union 2012 bekanntgegeben. Der Preis, der an besonders erfolgreiche Nachwuchsautoren in der EU vergeben wird, ging an: Anna Kim (Österreich), Lada Žigo (Kroatien), Laurence Plazenet (Frankreich), Viktor Horváth (Ungarn), Kevin Barry (Irland), Emanuele Trevi (Italien), Giedra Radvilavičiūtė (Litauen), Gunstein Bakke (Norwegen), Piotr Paziński (Polen), Afonso Cruz (Portugal), Jana Beňová (Slowakei) und Sara Mannheimer (Schweden). Alle Gewinner erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro und Vorrang bei der Unterstützung aus dem EU-Kulturprogramm für die Übersetzung ihrer Werke in andere Sprachen. Die Kommission investiert 3 Mio. Euro jährlich in literarische Übersetzungen und mehr als 2,4 Mio. Euro in Kooperationsprojekte mit dem Buchsektor. Die Buchbranche trägt 23 Mrd. Euro zum BIP der EU bei und beschäftigt 135.000 Personen in Vollzeit. Bücher sind nach Kunstwerken und Antiquitäten das am dritthäufigsten exportierte Kulturgut der EU.
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1082_de.htm?locale=en

 

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TERMINE

European Congress on e-Inclusion 2012 (ECEI12) – Partnerships for a Digital Europe

Zum 4. Mal findet vom 5.-6.11.2012 in Brüssel der Europäische Kongress zur e-Inklusion statt, bei dem es wiederum um das Thema “Transforming Access to Digital Europe in Public Libraries” geht. Dabei soll die Diskussion zwischen Schlüsselfiguren im europäischen Bibliotheksbereich und Stakeholdern vertieft werden.  Öffentliche Bibliotheken sind gut positioniert, um Zugang zu innovativen und niedrigschwelligen e-Inklusionsdienstleistungen  für lokale und regionale private und öffentliche Akteure anzubieten und damit nachhaltiges und inklusives Wachstum, wie in der EU2020-Strategie gefordert, zu fördern.

Registrierung zur Tagung ECEI12 unter:
http://ecei12.com/ 

 

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LEONARDO DA VINCI Mobilität: Workshop für neue Antragsteller

‚Wie übertrage ich mein Projektkonzept in einen gut formulierten Projektantrag?‘ lautet der Titel des Workshops, den die  zuständige  Verwaltungsbehörde NA-BIBB am 08.11.2012 in Bonn durchführt. Er richtet sich ausschließlich an neue Antragsteller/innen, die noch nie ein Mobilitätsprojekt im Rahmen von LEONARDO DA VINCI durchgeführt haben.

http://www.na-bibb.de/fileadmin/user_upload/Veranstaltungen_Material/Veranstaltungen_2012/2012_11_08_LDV_Programm_Beratungsveranstaltung_final.pdf

 

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Act for culture – Act for Europe!

Nach der Kampagne von Culture Action Europe 'we are more – act for culture in Europe’ der letzten Jahre wird auf der Konferenz, die vom 9.-11.11.2012 in Brüssel stattfindet, die Fortsetzung einer gemeinsamen europaweiten Initiaitve der verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteure diskutiert. Erwartet werden Redner vom Club of Rome, der Agenda21 für Kultur, und der EU-Kommission.

http://www.cultureactioneuropeconference.eu/

 

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COMENIUS-Regio-Jahrestagung in Dresden

Vom 11. bis 12.12.2012 findet die COMENIUS-Regio-Jahrestagung in Dresden statt. Comenius Regio ist auch für öffentliche Bibliotheken als Kooperationsmaßnahme mit Schulen geeignet; die Stadtbibliothek Heilbronn ist beispielsweise aktuell Partner in einer Comenius Regio-Maßnahme. Die zuständige Verwaltungsbehörde, der Pädagogische Austauschdienst (PAD), veranstaltet diese Tagung, um potentielle Antragsteller über die Aktion COMENIUS-Regio im Hinblick auf den Antragstermin 2013 zu informieren. Auch die  Vernetzung möglicher und bestehender Partnerschaften soll dadurch gefördet werden. Die Voranmeldung ist bis zum 4.11.2012 möglich.

www.kmk-pad.org

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Impressum

Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB) / Internationale Kooperation im Deutschen Bibliotheksverband e.V.
Ziele der internationalen Kooperation des Kompetenznetzwerks sind, Innovationen im Bibliothekswesen durch internationalen Wissenstransfer zu fördern und die Interessensvertretung der Bibliotheken im globalen Kontext zu unterstützen.

Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Kompetenznetzwerk für Bibliotheken -
Internationale Kooperation - Hella Klauser
EU-Projekt- und Drittmittelberatung - Miriam Schriefers
Fritschestr. 27 - 28
10585 Berlin
klauser@bibliotheksverband.de
schriefers@bibliotheksverband.de
http://knb.bibliotheksverband.de/

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